Beobachtetes Signal · 6. März 2015 · Hiring · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
Charlotte Drenckhan über den Recruiting-Prozess bei Zalando
Charlotte Drenckhan, Leiterin des Marketing Intelligence Teams bei der Zalando SE, gibt Einblicke in den Recruiting-Ansatz des Unternehmens und erläutert, was Bewerbungen besonders überzeugend macht. Die Marketing Intelligence Group unterstützt das Performance Marketing durch datenbasierte Analysen für operative und strategische Entscheidungen. Zalando verzeichnet monatlich über 100 Millionen Besuche in 15 Ländern, während die Marketingaktivitäten SEM, Content Marketing, Affiliate, Display und Mobile Marketing umfassen. Zu den genutzten Recruiting-Kanälen gehören große Jobbörsen, Nischenplattformen, Direct Search sowie Karrieremessen. Bewerber sollten sich durch kreative Anschreiben und eine intensive Auseinandersetzung mit den Unternehmenswerten abheben. Der strukturierte Bewerbungsprozess umfasst eine Eingangsbestätigung, eine sorgfältige Prüfung und eine Entscheidung innerhalb von drei Wochen. Die Interviews unterstreichen dabei die innovationsgetriebene Unternehmenskultur von Zalando.
Einblicke in die Recruiting-Praktiken von Zalando; zwar nicht marktverändernd, aber hochrelevant für HR-Strategien im E-Commerce- und AdTech-Umfeld.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Das Marketing Intelligence Team bei Zalando wird von Charlotte Drenckhan geleitet.
- Zalandos Online-Shops verzeichnen monatlich über 100 Millionen Besuche in 15 Ländern.
- Recruitment-Kanäle umfassen große Jobbörsen, Nischenplattformen, Direct Search und Karrieremessen.
- Der typische Bewerbungsprozess führt innerhalb von etwa drei Wochen zu einer finalen Entscheidung.
- Kandidaten überzeugen durch fachliche Leidenschaft, Übereinstimmung mit den Werten und kreative Bewerbungsunterlagen.
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1 verknüpfte UnternehmenVerwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Amazon erreicht über 60% Marktanteil im deutschen Onlinehandel
Eine neue Studie von IFH KÖLN und General Evidence zeigt, dass Amazon im deutschen E-Commerce eine dominante Position einnimmt: Der Handelsumsatz beträgt rund 69,1 Milliarden Euro, was einem Marktanteil von 63 % entspricht. Trotzdem nimmt der Wettbewerb zu: Internationale Plattformen wie Temu und SHEIN gewinnen Marktanteile und erzielten gemeinsam eine Milliarde Euro zusätzlichen Umsatz. Amazons Einfluss reicht über den eigenen Verkauf hinaus; so beeinflusst das Unternehmen 41 % der untersuchten Umsätze durch Marktplatz, Produktsuchen und Werbung. Die Studie sieht großes Wachstumspotenzial im Lebensmittel- und FMCG-Sektor, wo nur 4,9 % des Marktes online abgewickelt werden, Amazon aber bereits 46,1 % des Online-FMCG-Umsatzes hält. Amazon bleibt die zentrale Plattform, aber neue Wettbewerber ziehen zunehmend zusätzliche Nachfrage an.
Zalando plant neues Festival für Mode, Musik und Kultur
Zalando erweitert sein Marken- und Entertainmentgeschäft mit einem eigenen Festival namens "Access All Areas" (AAA), das am 24. und 25. April 2027 in der Station Berlin und im Tempodrom stattfinden soll. Das Unternehmen rechnet mit bis zu 40.000 Besuchern und verbindet Live-Musik, Mode, Beauty, Sport und Markeninszenierungen. Als erste Headlinerin wurde die britische Singer-Songwriterin RAYE angekündigt. Zum Start beteiligen sich 14 Marken, darunter adidas, Calvin Klein, Nike, Asics, Dr. Martens, lululemon, New Balance, On, Puma, Tommy Hilfiger und Vans sowie die Beauty-Marken Beauty of Joseon, Kérastase und MAC. Das Festival ist eng mit dem Bonusprogramm Zalando Plus verknüpft, dessen Mitglieder in teilnehmenden Märkten kostenlose Tickets erhalten können. Der exklusive Vorverkauf ist für Januar 2027 geplant. Zalando Plus zählt mehr als 20 Millionen Mitglieder in 17 europäischen Märkten. Das Festival ist Teil der Strategie, sich als Plattform für Inspiration und Entertainment zu positionieren und die Kundenbindung zu stärken.
Österreichs Paketsteuer: Kritik, da Kosten an Verbraucher weitergegeben werden
Die neue österreichische Paketsteuer, die am 1. Oktober 2026 in Kraft trat, belastet große Online-Händler mit 2 Euro netto pro Paket (2,40 Euro inkl. MwSt.). Amazon gibt die Gebühr direkt an die Kunden als eigene Position weiter, während Zalando und Otto sie bei vollständigen Retouren erstatten. Die Steuer betrifft Unternehmen mit über 100 Millionen Euro Jahresumsatz mit Paketen in Österreich, darunter Amazon, Temu, Shein und Zalando. Kritiker, darunter der Handelsverband, argumentieren, dass die Steuer Verbraucher und kleine Unternehmen belastet und möglicherweise 2.800 Arbeitsplätze kostet. Rechtliche Schritte sind geplant, bis hin zu Verfassungs- und EuGH-Klagen. Befürworter sehen die Steuer als Ausgleich zum stationären Handel und zur Finanzierung der MwSt-Senkung auf Grundnahrungsmittel.
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