Beobachtetes Signal · 21. Juli 2023 · Other · Quelle: Trending Topics · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
Britischer Investor Kinled fokussiert sich auf Start-ups in DACH
Der britische Unternehmer Patrick Aisher leitet Kinled, ein Family Office, das verstärkt als Frühphaseninvestor in Österreich und der Schweiz aktiv ist. Im Gegensatz zu risikoreichen Unicorn-Strategien konzentriert sich Kinled auf skalierbare Unternehmen aus den Bereichen FinTech, BioTech und MedTech, die stabile jährliche Dividenden erwirtschaften können. Das Portfolio umfasst rund 125 Beteiligungen, aufgeteilt in 50 Prozent BioTech, 25 Prozent Digital Tech wie SaaS und Marktplätze sowie 25 Prozent FinTech. Die Tickets reichen von 100.000 Euro in der Pre-Seed-Phase bis zu 2,5 Millionen Euro in der Series B. Aisher gründete zudem den Schweizer FinTech-Inkubator Mountain Labs sowie Danube Labs, ein BioTech-Joint-Venture mit Evotec. Das frühere Bauunternehmen der Familie, Marley PLC, wurde 2022 für 565 Millionen Pfund veräußert. Zudem tätigte Kinled über Speedinvest kleinere Co-Investments in HiHealth und Zerolens.
Profil einer regional aktiven Family-Investmentgesellschaft im DACH-Raum; die Relevanz für die AdTech-Industrie ist aufgrund des primären Fokus auf BioTech, FinTech und klassische Digitallösungen eher indirekt und tangential.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Kinled ist eine von Patrick Aisher geleitete Beteiligungsgesellschaft mit einem Portfolio von rund 125 Unternehmen.
- Das Portfolio teilt sich auf in 50 Prozent BioTech, rund 25 Prozent Digital Tech (SaaS, Marktplätze) und 25 Prozent FinTech (Zahlungsverkehr, exklusive Krypto).
- Kinled investiert Ticketgrößen von 100.000 Euro (Pre-Seed) bis zu 2,5 Millionen Euro (Series B).
- Das ehemalige Familien-Bauunternehmen Marley PLC wurde 2022 im Rahmen eines Private-Equity-Deals für 565 Millionen Pfund verkauft.
- Kinled agiert unter anderem über den Schweizer FinTech-Inkubator Mountain Labs und das Evotec-Joint-Venture Danube Labs.
Verknüpfte Unternehmen
1 verknüpfte Unternehmen“auch wurden kleinere Beträge via Speedinvest in HiHealth und Zerolens investiert....”
Ontologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Antler-Studie: Faktoren für Series-A-Erfolg deutscher Startups
Eine neue Analyse der Wagniskapitalgesellschaft Antler zeigt, dass nur 24% der deutschen Startups den Übergang von der Seed- zur Series-A-Finanzierung schaffen. Die Studie, die 27.602 Finanzierungsrunden von über 3.000 Startups zwischen 2015 und 2026 untersuchte, identifiziert fünf Schlüsselfaktoren, die die Wahrscheinlichkeit einer Series-A-Runde deutlich erhöhen: Mindestens 2 Millionen Euro in der Seed-Runde, einen institutionellen VC als Lead-Investor, mindestens drei Investoren in der Seed-Runde, die erneute Beteiligung eines Pre-Seed-Investors an der Seed-Runde und den Abschluss der Seed-Runde innerhalb von zwölf Monaten nach der Pre-Seed. Startups, die alle fünf Kriterien erfüllen, erreichen in 51,1% der Fälle eine Series A. Die Analyse hebt auch die wachsende Kluft zwischen Neugründungen und Anschlussfinanzierungen hervor: 2025 wurden 3.568 Startups gegründet, aber nur 71 erreichten die Series-A-Runde. Trotzdem bleibt Deutschlands Konversionsrate von 18,9% für den Jahrgang 2022 im europäischen Vergleich stark.
Spiko erhält 90 Mio. USD Series B unter Führung von NEA
Spiko, ein Anbieter tokenisierter Cash-Fonds, hat in einer Series-B-Finanzierungsrunde unter der Führung von New Enterprise Associates (NEA) 90 Millionen US-Dollar eingesammelt, wodurch sich die Gesamtfinanzierung auf 120 Millionen US-Dollar erhöht. An der Runde beteiligten sich auch Index Ventures, Speedinvest, White Star Capital sowie Angel-Investoren. Spiko will den Zugang zu Renditen auf Bargeld verbessern und adressiert die rund 50 Billionen US-Dollar an Bargeld und Einlagen in Europa und den USA. Das Unternehmen bietet regulierte Cash-Fonds mit sofortigen Abhebungen an, die über App und API zugänglich sind. Es beansprucht, der weltweit größte Emittent tokenisierter Cash-Fonds zu sein, vor BlackRock und Franklin Templeton. Die Fonds werden onchain ausgegeben und ermöglichen programmatisches Treasury-Management. Spiko plant, die Mittel für neue Fonds, den Markteintritt und den Ausbau des Teams in Europa zu nutzen.
Gipsdreieck in Berlin-Mitte etabliert sich als informeller Hub für VC-Investoren
Das sogenannte Gipsdreieck in Berlin-Mitte hat sich zu einem zentralen Treffpunkt für Venture-Capital-Investoren und Startup-Gründer entwickelt. Getragen von einer entspannten Kiez-Atmosphäre bieten lokale Cafés, Restaurants und Bars wie Contadino, Milch Halle oder Hackbarth's den idealen Rahmen für informelles Networking und Deal-Sourcing. Branchenvertreter von Wagniskapitalgebern wie Antler, Speedinvest und dem High-Tech Gründerfonds schätzen die nahtlose Verbindung von Arbeits- und Freizeitkultur sowie das ausgeprägte Gemeinschaftsgefühl. Trotz steigender Mieten und eines zunehmend wohlhabenden Publikums bewahrt das Areal seinen unkonventionellen Charme, der etablierte Finanzakteure mit der Berliner Subkultur verknüpft. Diese einzigartige Mischung macht die Kreuzung zu einem strategisch relevanten Mikrokosmos für den Berliner VC-Sektor, an dem professioneller Austausch fernab formeller Konferenzformate stattfindet.
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