Beobachtetes Signal · 24. Apr. 2026 · Hiring · Quelle: techcrunch · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
Bob Iger kehrt nach Disney-Ausstieg als Berater zu Thrive Capital zurück
Bob Iger schließt sich rund einen Monat nach seinem Abschied als Disney-CEO erneut Thrive Capital als Ber Bereits Ende 2022 war Iger für zwei Monate als Venture Partner bei Thrive tätig, bevor er auf Wunsch des Boards zu Disney zurückkehrte. Er hält bereits Anteile an dem Unternehmen. Gründer Josh Kushner erklärte, dass Iger mit dem Investmentteam und Portfolio-Gründern zusammenarbeiten wird, wobei die Beraterrolle nicht auf Vollzeitbasis ausgelegt ist. Thrive verwaltet ein Vermögen von über 50 Milliarden US-Dollar, schloss kürzlich einen 10-Milliarden-Dollar-Fonds ab und hält bedeutende Anteile an Unternehmen wie OpenAI, Stripe und SpaceX. Zudem besitzt die Firma rund 7 % an Cursor, dessen potenzieller Verkauf an SpaceX auf einen Wert von etwa 4,2 Milliarden US-Dollar geschätzt wird. Die Personalie unterstreicht die anhaltende Verzahnung von traditioneller Medienexpertise und führenden Venture-Capital-Investments im Technologiesektor.
Der Wechsel einer prominenten Medienpersönlichkeit zu einer führenden Venture-Capital-Gesellschaft ist für die Medien- und Risikokapitalbranche bemerkenswert. Thrives enorme Fondsvolumina und Beteiligungen an globalen Technologiegiganten verleihen der Personalie strategisches Gewicht, wenngleich sie für den reinen AdTech- und MarTech-Sektor keine unmittelbare Disruption darstellt.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Bob Iger ist rund einen Monat nach seinem Ausscheiden als Disney-CEO als Berater zu Thrive Capital zurückgekehrt.
- Iger war bereits Ende 2022 für zwei Monate als Venture Partner bei Thrive tätig und hält Beteiligungen an der Firma.
- Thrive Capital verwaltet ein Vermögen von über 50 Milliarden US-Dollar und schloss Anfang 2026 eine 10-Milliarden-Dollar-Fondsfinanzierung ab.
- Das Unternehmen hält strategische Anteile an OpenAI, Stripe, SpaceX sowie rund 7 % an Cursor, das als potenzielles Übernahmeziel von SpaceX gilt.
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Thrive Capital sammelt zwei Milliarden Dollar ein und visiert Lakers-Anteil an
Thrive Capital hat für sein KI-Roll-up-Vehikel Thrive Holdings eine externe Finanzierungsrunde über zwei Milliarden US-Dollar bei einer Bewertung von zwölf Milliarden US-Dollar abgeschlossen. Zu den Investoren gehören SoftBank, Altimeter Capital und D1 Capital Partners. Gründungspartner Joshua Kushner und Bob Iger haben sich zudem darauf geeinigt, die von Mark Walter gehaltene Mehrheit von 80 Prozent an den Los Angeles Lakers zu übernehmen – teilweise über das separate Vehikel Thrive Eternal. Die Kanzlei beziehungsweise das Unternehmen positioniert drei Kernbereiche: traditionelles Venture Investing, KI-getriebene Transformation über Thrive Holdings mit einer Beteiligung von OpenAI sowie Investments in Kultur- und Live-Assets über Thrive Eternal. Ein Investorenbrief wies zudem starke Buchgewinne aus, darunter einen 2022er Jahrgang mit einer 10,5-fachen Bruttorendite, und betonte frühere Barauszahlungen an Limited Partner. Der Bericht fasst zudem angrenzende Branchenentwicklungen wie große Finanzierungsrunden bei Prognosemärkten zusammen.
Iger signalisiert vorzeitigen Abschied als Disney-CEO
Disney-CEO Bob Iger hat Vertrauten mitgeteilt, dass er seinen Posten noch vor dem regulären Vertragsende Ende 2026 räumen will. Dies beschleunigt die Suche nach einer Nachfolge, wobei der Verwaltungsrat laut Medienberichten bereits kommende Woche über einen Nachfolger abstimmen könnte, um einen unbelasteten Neustart zu ermöglichen. Als interne Favoriten gelten Josh D’Amaro, Chef der Freizeitparks, und Dana Walden, Co-Vorsitzende von Disney Entertainment. Während seiner zweiten Amtszeit trieb Iger aggressive Restrukturierungen, Kostensenkungen, die Abwehr activist investor Nelson Peltz sowie strategische Tech-Deals voran, darunter eine Vereinbarung mit OpenAI. Die neue Führungsperson steht vor der Herausforderung, das Streaming profitabel zu machen, den Rückgang des linear-TV zu managen und die Filmstudios zu stabilisieren. Dieser Wechsel bei einem führenden Medienkonzern hat direkte Auswirkungen auf Content-Strategien, Monetarisierung und Werbebudgets in der gesamten Branche.
Thrive Capital schließt Rekordfonds über 10 Milliarden US-Dollar
Thrive Capital hat für seinen zehnten Fonds, Thrive X, 10 Milliarden US-Dollar eingeworben – das bisher größte Fondsvolumen in der Unternehmensgeschichte und fast doppelt so groß wie der Vorgängerfonds. Von den 10 Milliarden US-Dollar ist 1 Milliarde US-Dollar für Early-Stage-Investments reserviert, während das verbleibende Kapital in Growth-Stage-Deals fließt. Laut Thrive gegenüber Bloomberg war das Vehikel überzeichnet. Als wesentliche Treiber für das Investoreninteresse nennt die VC-Gesellschaft prominente Bestandsbeteiligungen wie OpenAI, Stripe und SpaceX, ergänzt durch Positionen in Databricks, Anduril und Cursor. Neben Direktinvestments inkubiert Thrive auch eigene Start-ups: Von bislang zwölf ausgegründeten Unternehmen erreichten mindestens sechs den Unicorn-Status. Gründer Josh Kushner unterstrich dabei die feste Überzeugung in das langfristige Wertschöpfungspotenzial marktführender AI-Plattformen.
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