Beobachtetes Signal · 4. Nov. 2026 · Earnings Report · Quelle: Manager Magazin · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Negativ

BMW senkt Prognose erneut, Aktie fällt

Zusammenfassung des Signals

BMW hat seine Jahresprognose erneut gesenkt: Die Gewinnmarge im Autogeschäft soll nun zwischen -0,5 % und 0,5 % liegen, nachdem zuvor 1 bis 3 % angepeilt waren. Als Gründe nennt das Unternehmen erweiterte Portfolio- und Strukturmaßnahmen, darunter ein beschleunigter Personalabbau und die frühere Ausphasung älterer Elektromodelle wegen der starken Nachfrage nach der neuen Elektroklasse. CEO Milan Nedeljković hat damit bereits zum zweiten Mal in seiner Amtszeit die Prognose gesenkt. BMW rechnet zudem mit einem moderaten Rückgang der Auslieferungen von 5 bis knapp 10 Prozent, bestätigt aber den freien Cashflow von mindestens 2,5 Milliarden Euro. Die Aktie fiel nachbörslich um rund 3 Prozent. Die Q3-Zahlen werden am 4. November veröffentlicht.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • BMW senkt die Prognose für die Gewinnmarge im Autogeschäft auf -0,5 % bis +0,5 % für 2026.
  • CEO Milan Nedeljković hat die Prognose zum zweiten Mal in seiner Amtszeit gesenkt.
  • BMW erwartet einen Rückgang der Auslieferungen um 5 % bis 10 % im Jahr 2026.
  • Das Stellenabbauprogramm wird beschleunigt; die Kosten werden auf rund 1 Mrd. Euro geschätzt.
  • Die Q3-Ergebnisse werden am 4. November 2026 veröffentlicht.
Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: Manager Magazin•Veröffentlicht: 4. Nov. 2026
Ursprünglicher Berichttitel: “Autobauer: BMW senkt nach Gewinneinbruch Prognose”

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Financials24. Juli 2026

Volkswagen verzeichnet Gewinneinbruch um ein Drittel im zweiten Quartal

Volkswagen hat für das zweite Quartal 2026 einen deutlichen Gewinnrückgang bekannt gegeben. Das Nachsteuerergebnis sank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 32,9 Prozent von 2,29 Milliarden Euro auf 1,54 Milliarden Euro. Die weltweiten Konzernauslieferungen gingen im Zeitraum von April bis Juni um rund 9 Prozent auf 2,08 Millionen Fahrzeuge zurück, während das China-Geschäft um über ein Drittel auf 424.300 Einheiten einbrach. Infolgedessen senkt der Automobilkonzern seinen Umsatzausblick und plant zusätzliche Kosteneinsparungen. Neben den bereits angekündigten Stellenstreichungen bis 2030 stehen nun weltweit bis zu 50.000 weitere Arbeitsplätze sowie vier deutsche Produktionsstandorte auf dem Prüfstand. Die Sparpläne stoßen auf erheblichen Widerstand seitens des Betriebsrats, der Gewerkschaften sowie des Landes Niedersachsen.

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Financial Performance29. Okt. 2026

Volkswagen verzeichnet 5,8 Mrd. Euro Verlust durch Porsche-Abschreibung

Volkswagen meldete für das dritte Quartal 2026 einen Nettoverlust von rund 5,8 Milliarden Euro, vor allem aufgrund einer Abschreibung von 6,4 Milliarden Euro auf seine Tochtergesellschaft Porsche. Der Umsatz im dritten Quartal fiel um 6,3 Prozent auf 75,3 Milliarden Euro, das operative Ergebnis lag bei minus 5,9 Milliarden Euro. Zusätzliche Abschreibungen von rund 1 Milliarde Euro wurden auf Vermögenswerte in China vorgenommen, da die Auslieferungen dort um 38,5 Prozent einbrachen. Das Unternehmen nannte auch Umstrukturierungskosten und einen höheren Anteil margenschwächerer Elektrofahrzeuge als Belastungsfaktoren. Ohne Sondereffekte lag das operative Ergebnis nach neun Monaten bei 8,8 Milliarden Euro, der Netto-Cashflow mehr als verdoppelte sich auf 4,4 Milliarden Euro. Volkswagen senkte seine Jahresprognose und erwartet nun eine operative Umsatzrendite von höchstens 1 Prozent, nachdem zuvor 4,0 bis 5,5 Prozent prognostiziert worden waren. Das Unternehmen plant ein Kostensenkungsprogramm von rund 31 Milliarden Euro.

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Financials23. Sept. 2026

Bosch: Umsatzwachstum im ersten Halbjahr bei sinkender Profitabilität

Der Technologiekonzern und Automobilzulieferer Bosch verzeichnete im ersten Halbjahr 2026 ein Umsatzplus von 3,6 % auf 46,4 Milliarden Euro, musste jedoch Einbußen bei der Rentabilität hinnehmen. Das bereinigte EBIT sank auf 2,2 Milliarden Euro, wodurch die EBIT-Marge auf 4,6 % fiel. Das Umsatzwachstum resultierte primär aus Akquisitionen, darunter das Heiz- und Kühlungsgeschäft von Johnson Controls und Hitachi. Sonderbelastungen in der Mobilitätssparte – insbesondere Wertberichtigungen auf Produktionsanlagen infolge des schleppenden Hochlaufs der E-Mobilität – belasteten das Ergebnis erheblich. Das Nettoergebnis nach Steuern belief sich auf rund 1,1 Milliarden Euro. Trotz des schwierigen Marktumfelds bestätigte Bosch die Jahresprognose für 2026 mit einem erwarteten Umsatzwachstum von 2 bis 5 % und einer operativen EBIT-Marge von 4 bis 6 %. CFO Markus Forschner betonte die Notwendigkeit konsequenter Kostensenkungen zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit.

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