Beobachtetes Signal · 19. Juni 2026 · Product Update · Quelle: onlinemarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
Bluesky ergänzt Gruppenchats und Direktnachrichten um Nachrichtenantworten
Bluesky hat kurz nach der Einführung von Gruppenchats eine neue Funktion veröffentlicht, mit der Nutzer auf einzelne Nachrichten sowohl in Gruppenchats als auch in Direktnachrichten antworten können. Das Update (Version 1.124) ermöglicht private Gruppen mit bis zu 50 Teilnehmern, die Verwaltung von Mitgliedern durch Ersteller, einbettbare Einladungslinks sowie anpassbare Privatsphäre-Einstellungen. Antworten sind mobil per Wischgeste und am Desktop über ein Drei-Punkte-Menü zugänglich, wodurch Konversationen in aktiven Gruppen deutlich übersichtlicher werden. Der Versand von Medien wie Bildern oder Videos wird in Chats derzeit noch nicht unterstützt; laut Bluesky sollen diese Funktionen erst nach dem Ausbau von Moderation und Sicherheitsvorkehrungen folgen. Zudem wurde das Upload-Limit für Fotos in regulären Beiträgen auf zehn Bilder erhöht.
Ein funktionales Produktupdate einer Social-Media-Plattform zur Stärkung der privaten Nutzerinteraktion. Dies ist für Community-Strategien relevant, besitzt jedoch vorerst keine branchenverändernde Relevanz für AdTech oder Werbe-Monetarisierung.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Bluesky hat mit Version 1.124 Gruppenchats eingeführt.
- Gruppenchats unterstützen bis zu 50 Teilnehmer sowie Mitglieds- und Einladungsmanagement.
- Nutzer können nun direkt auf einzelne Nachrichten in Gruppen- und Direktnachrichten antworten.
- Antworten erfolgen mobil via Wischgeste und auf dem Desktop über ein Drei-Punkte-Menü.
- Medienversand in Chats ist wegen ausstehender Sicherheits- und Moderationsupdates noch nicht verfügbar.
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Bluesky führt Gruppenchats ein und fokussiert sich stärker auf Community-Funktionen
Mit dem App-Update auf Version 1.124 hat Bluesky am 11. Juni 2026 die Funktion für Gruppenchats veröffentlicht. Dies ermöglicht private Unterhaltungen mit mehreren Nutzern und markiert einen strategischen Wandel hin zu Community-Features. Gruppenchats unterstützen bis zu 50 Teilnehmer; Ersteller können die Mitgliedschaft verwalten und Einladungslinks generieren, die in Bluesky-Posts eingebettet werden können. Nutzer steuern zudem, von wem sie eingeladen werden dürfen. Medieninhalte werden vorerst noch nicht unterstützt, da zusätzliche Sicherheits- und Moderationssysteme erforderlich sind. Product Head Alex Benzer erklärte, dass das Unternehmen Communitys auf dem AT Proto Protokoll und mit Unterstützung des Developer-Ökosystems ausbauen wird. Das Update bringt zudem personalisierte Profil-QR-Codes. Bluesky verzeichnet rund 44,8 Millionen registrierte Nutzer und liegt damit weiter hinter Wettbewerbern wie X und Metas Threads zurück.
Bluesky erhöht Foto-Limit auf zehn Bilder mit neuen Karussell-Galerien
Bluesky hat mit dem Update v1.123 das Foto-Limit pro Beitrag von vier auf zehn Bilder angehoben und eine Karussell-Ansicht für Posts mit fünf oder mehr Bildern eingeführt. Die neue Version beinhaltet nummerierte Positionsanzeigen sowie eine verbesserte Wischsteuerung zur Vermeidung unbeabsichtigter Menüöffnungen, was die Nutzererfahrung beim Betrachten von Bildern deutlich optimiert. Diese Produktänderung ist Teil der breiteren Wachstumsstrategie von Bluesky. Die auf dem AT Protocol basierende, dezentrale und werbefreie Plattform nähert sich funktional Wettbewerbern wie Instagram, Threads und X an, agiert mit über 40 Millionen registrierten Nutzern im Vergleich zu Plattformen wie Threads aber auf einem deutlich kleineren Skalierungsniveau. Das Update stärkt die UX für Creator und bildzentrierte Inhalte und unterstreicht die schrittweise Produktreife des Netzwerks.
LinkedIn: Leads nicht als Endziel im B2B-Marketing sehen
Beim B2Believe-Event von LinkedIn im neuen Space im Empire State Building forderten Führungskräfte und Praktiker eine Abkehr von leitorientiertem B2B-Marketing hin zu einem 'Full-Journey'-Ansatz, der Signale, Targeting, Creatives, die gesamte Customer Journey und Messung verbindet. Jae Oh, Senior Director of Product Management, zeigte, dass weniger als 10% der Upper-Funnel-Zielgruppen in Bottom-Funnel-Kampagnen gelangen, und forderte Marketer auf, Markenaufbau mit Demand Capture zu verbinden. Eine Studie des B2B Institute von LinkedIn mit eMarketer ergab, dass 77% der Marketer sagen, sie zielen nicht mehr auf Einzelpersonen, aber nur 31% haben einen Playbook für die Aktivierung von Zielgruppen im unteren Funnel. Praktiker von Canva, SAP, Mastercard und anderen zeigten, wie Marketing und Vertrieb gemeinsame Signale nutzen. LinkedIn skizzierte zudem eine Produkt-Roadmap mit Fokus auf Cost-per-Opportunity-Ziele, Multi-Format-Kampagnen, agentische Workflows und Inkrementalitäts-Prognosen.
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