Beobachtetes Signal · 27. Mai 2026 · Licensing · Quelle: Manager Magazin · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
Bertelsmanns Riverty erhält Banklizenz und SpaceX offenbart Bitcoin-Bestände
Ein Newsletter von Finance Forward beleuchtet aktuelle Entwicklungen in der Finanz- und Payment-Branche: Bundesbank-Präsident Joachim Nagel stoppte die geplante Sanierung der Frankfurter Zentrale, wodurch eine interne Bauabteilung mit rund 100 Mitarbeitern ohne das vorgesehene Grossprojekt dastand. Der Medienkonzern Bertelsmann drängt stärker in den Bankensektor, nachdem seine Zahlungsverkehrstochter Riverty eine Banklizenz erhalten hat, womit sie als neuer Wettbewerber für Klarna positioniert wird; Carsten Coesfeld verantwortet diese Initiative. Zudem geht aus einem SpaceX-Prospekt hervor, dass das Raumfahrtunternehmen 18.712 Bitcoin im Wert von rund 1,4 Milliarden US-Dollar hält, die für 661 Millionen US-Dollar erworben wurden, womit das Unternehmen zu den grössten institutionellen Bitcoin-Haltern gehört. Darüber hinaus verzeichnet der Bericht wichtige Personalien und regulatorische Freigaben im Fintech-Sektor, darunter neue Führungskräfte bei Yoco, eine Aufstockung der CDP-Anteile an Nexi sowie eine BaFin-Lizenz für Moonfare.
Die Banklizenz für Bertelsmanns Riverty verschärft den Wettbewerb im Payment- und BNPL-Markt und beeinflusst Commerce-Ökosysteme, während die SpaceX-Bitcoin-Bestände und die Bundesbank-Personalien primär finanz- und unternehmensorganisatorische Relevanz besitzen.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Riverty, die Payment-Tochter von Bertelsmann, hat eine Banklizenz erhalten.
- Bundesbank-Präsident Joachim Nagel stoppte die geplante Hauptquartier-Sanierung in Frankfurt; eine interne Bauabteilung mit rund 100 Mitarbeitern war dafür vorgesehen.
- SpaceX hält 18.712 Bitcoin im Anschaffungswert von 661 Millionen US-Dollar; der aktuelle Marktwert wird auf rund 1,4 Milliarden US-Dollar beziffert.
- Carsten Coesfeld ist als Bertelsmann-Vorstand für das Payment-Projekt verantwortlich.
- Moonfare erhielt eine BaFin-Lizenz zur Tätigkeit als unabhängiges Wertpapierinstitut für Anlageberatung und Finanzportfolioverwaltung.
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Bertelsmann-Fintech Riverty erhält Banklizenz in Luxemburg für europäische Expansion
Bertelsmanns Fintech-Tochter Riverty hat in Luxemburg eine Banklizenz erhalten, um ihr Kreditangebot im europäischen E-Commerce auszubauen. Bertelsmann stellt dafür Eigenkapital im dreistelligen Millionenbereich sowie zusätzliche Investitionen bereit. Riverty, das für Händler wie Asos und Lego Buy Now, Pay Later (BNPL) sowie Rechnungs- und Ratenzahlungen abwickelt, verzeichnet rund 40 Millionen Kunden und trug maßgeblich zum Wachstum der Arvato-Servicesparte bei. Laut Bertelsmann-Vorstand Carsten Coesfeld und Riverty-CEO Andreas Barth ermöglicht die Lizenz die Einführung neuer Kreditprodukte und Händlerkarten. Riverty bleibt dabei primär auf den B2B-Bereich ausgerichtet und positioniert sich als europäische Alternative zu Klarna sowie als möglicher Nachfolger für freiwerdende Marktanteile im Kartengeschäft.
Bertelsmanns Fintech-Tochter Riverty erhält Banklizenz in Luxemburg
Die Bertelsmann-Fintech-Tochter Riverty hat in Luxemburg eine Banklizenz erhalten, um ihr Kreditportfolio und das Payment-Geschäft auszubauen. Bertelsmann stellt hierfür dreistellige Millionenbeträge an Eigenkapital und weitere Investitionen bereit. Riverty, das für Händler wie Asos und Lego die Rechnungsstellung und Ratenfinanzierung (Buy-Now-Pay-Later) abwickelt, zählt rund 40 Millionen Kunden und positioniert sich als diskretere Alternative zu Klarna. Der für Riverty zuständige Bertelsmann-Vorstand Carsten Coesfeld und Riverty-CEO Andreas Barth betonten, dass dieser Schritt die europäischen Finanzkapazitäten stärkt; die Lizenz wurde innerhalb von rund zehn Monaten erteilt. Zudem verzeichnete Arvato ein Umsatzwachstum, während Rivertys Umsätze und Ergebnisse im Jahr 2025 erneut zulegten. Marktbeobachter sehen darin auch eine Chance, Lücken zu schließen, die durch den Rückzug von Solaris aus Teilen des Kartengeschäfts entstanden sind.
PayPal-Übernahmeangebot, Berenberg-Führungsbeben und IBM-Kurssturz erschüttern Märkte
Ein täglicher Branchenüberblick des manager magazins vom 15. Juli 2026 beleuchtet wesentliche wirtschaftliche Entwicklungen: BaFin-Präsident Mark Branson hat den Vorstand der Berenberg Bank infolge von Kontroversen um den ehemaligen Banker Hendrik Riehmer abberufen. Berichten zufolge haben Stripe und der Finanzinvestor Advent ein milliardenschweres Übernahmeangebot für PayPal vorgelegt. Unterdessen brach die IBM-Aktie um mehr als 25 Prozent ein, wodurch rund 69 Milliarden US-Dollar an Marktkapitalisierung vernichtet wurden; Grund dafür sind Investorensorgen hinsichtlich der KI-Investitionsausgaben. Getrieben von der anhaltend hohen Nachfrage nach Chip-Equipment für Künstliche Intelligenz hob ASML seine Umsatzprognose auf 43 bis 45 Milliarden Euro an. Zudem hält Fresenius ausstehende Boni des ehemaligen CEO Stephan Sturm wegen mutmaßlicher Pflichtverletzungen im Zusammenhang mit der ehemaligen Projekttochter Vamed zurück und hat dafür namhafte Kanzleien mandatiert.
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