Beobachtetes Signal · 25. März 2025 · Product Launch · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Positiv
Barack Obama wechselt zu Bluesky: Plattform gewinnt an Relevanz
Der ehemalige US-Präsident Barack Obama ist der Social-Media-Plattform Bluesky beigetreten, die als Open-Source-Alternative zu Elon Musks X und Metas Threads positioniert ist. Sein erster Beitrag markierte das 15-jährige Jubiläum des Affordable Care Act und thematisierte ziviles Engagement. Mit rund 33 Millionen Usern verzeichnet Bluesky erhebliches Momentum, angetrieben durch die Migration von X. Die Plattform erweitert ihr Angebot kontinuierlich, unter anderem durch 3-Minute-Videos über die Flashes-Funktion, um Creator anzuziehen. Obamas Präsenz neben progressiven Politikern wie Bernie Sanders und Alexandria Ocasio-Cortez stärkt die Positionierung von Bluesky als ernstzunehmende Alternative im Ökosystem der sozialen Medien. Dies erhöht die Sichtbarkeit der Plattform und hat potenzielle Relevanz für die strategische Ausrichtung im MarTech-Umfeld.
Der Beitritt prominenter politischer Persönlichkeiten und der anhaltende Wettbewerb zwischen Social-Media-Plattformen signalisieren eine steigende Sichtbarkeit, die direkte Auswirkungen auf die Werbe- und MarTech-Landschaft haben kann.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Barack Obama ist Bluesky beigetreten und hat zum Jubiläum des Affordable Care Act gepostet.
- Bluesky hat rund 33 Millionen User.
- Die Plattform hat 3-Minute-Videos über die Flashes-Funktion eingeführt.
- Bluesky-Merchandise erzielte laut TechCrunch starke Umsätze.
- Progressive US-Politiker wie Bernie Sanders und Alexandria Ocasio-Cortez nutzen die Plattform bereits.
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Bluesky vollzieht strategischen Schwenk hin zu einem Community-Modell nach Vorbild von Reddit
Bluesky, das ursprünglich aus Twitter hervorgegangene soziale Netzwerk, korrigiert seine Strategie: Statt mit X oder Threads zu konkurrieren, setzt die Plattform künftig auf communitygetriebene Räume im Reddit-Stil. Dies erklärte Bluesky COO Rose Wang gegenüber CNBC auf der SXSW London. Die auf dem Open-Source-Protokoll AT Protocol basierende Plattform verzeichnet mit rund 43 Millionen globalen Nutzern im März deutlich geringere Reichweiten und Engagement-Werte als X. Nach einer Series-B-Finanzierung über 100 Millionen US-Dollar im April 2025 sank die Zahl der täglich aktiven Creator von einem Höchstwert Ende 2024 (1,4 Millionen) auf rund 600.000. Wang betonte, dass der Fokus nun auf Discovery- und Community-Funktionen sowie der Modernisierung der Video-Capabilities liegt. Werbung wird von dem Unternehmen zwar nicht ausgeschlossen, gilt jedoch vorerst nicht als fixer Bestandteil.
Bluesky: Super-Bowl-Aktivitätsschub und Einführung von Entwürfen
Das offene soziale Netzwerk Bluesky verzeichnet ein kontinuierliches Wachstum, bleibt im Vergleich zu Wettbewerbern wie Meta Threads jedoch kleiner. Im Jahr 2025 stieg die Nutzerschaft von Bluesky von 25 Millionen auf 42 Millionen, während Threads Berichten zufolge mehr als 400 Millionen monatlich aktive Nutzer verzeichnet. Das Wachstum wird durch prominente Accounts und Großereignisse angetrieben, darunter Medien und Persönlichkeiten wie Alexandria Ocasio-Cortez und Stephen King sowie Events wie der Super Bowl, der zu einem Aktivitätsanstieg von rund 70 Prozent während des Spiels führte. Zudem veröffentlichte die Plattform das Update v1.116, das eine Entwurfsfunktion im Post Composer einführt, um Beiträge zu speichern und später zu bearbeiten. Begleitet wurde das Release von einem überarbeiteten Willkommensbildschirm mit neuen Artwork-Varianten.
X führt natives Post-Scheduling direkt in der mobilen App ein
Die Social-Media-Plattform X hat eine native Funktion zur Beitragsplanung direkt in ihrer mobilen App eingeführt. Damit entfällt für Nutzer die bisherige Notwendigkeit, auf die Webversion oder externe Third-Party-Tools auszuweichen. Das neue Feature ermöglicht eine Vorausplanung von Beiträgen um bis zu zwei Jahre, was die Content-Planung und Batch-Produktion für Social Media Manager, Unternehmen und Creator spürbar optimiert. Der Rollout startet zunächst auf iOS und wird schrittweise in Europa ausgerollt, bevor Android und eine globale Verfügbarkeit folgen sollen. Parallel dazu treibt die Plattform ihre Monetarisierungs- und Werbetechnologien weiter voran: Mit dem 'X Ads MCP' ermöglicht das Unternehmen Werbetreibenden künftig die vereinfachte Erstellung von Werbemitteln über generative AI-Tools mittels natürlicher Sprachbefehle.
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