Beobachtetes Signal · 4. Sept. 2026 · M&A - Announced · Quelle: Trending Topics (DACH/CEE Innovation & Tech) · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
Österreichisches Startup afreshed übernimmt DACH-Geschäft von Motatos
Die österreichische afreshed Group hat über ihre neue Marke Retterbox das E-Commerce-Geschäft des schwedischen Food-Saver-Unternehmens Motatos in Deutschland und Österreich übernommen. Durch eine Über-gangs- und Kooperationsvereinbarung gehen wertvolles Markt-wissen sowie die Kundenkommunikationskanäle an Retterbox über, während motatos.de und motatos.at auf retterbox.com umleiten. Motatos hatte sich zuvor aufgrund hoher Logistikkosten und einer Konzentration auf die nordischen Heimatmärkte aus der DACH-Region zurückgezogen. Retterbox startet mit rund 500 Trockensortimentsartikeln und richtet sich gezielt an die bisherige Motatos-Kundenbasis. Drei ehemalige Motatos-DACH-Führungskräfte – Ben Hulme, Ina Schahin und Jens Pöhnisch – wechseln zu Retterbox. Über finanzielle Details wurde Stillschweigen vereinbart. Die von der Raiffeisen-Holding unterstützte afreshed Group betreibt nach dieser Akquisition nun insgesamt drei Marken, darunter afreshed und etepetete.
Von Relevanz für den E-Commerce- und D2C-Lebensmittelhandel, weist jedoch keinen direkten Einfluss auf AdTech oder Werbetechnologie auf.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Retterbox (afreshed Group) übernimmt das Deutschland- und Österreich-Geschäft von Motatos.
- Die Domains motatos.de und motatos.at leiten ab sofort auf retterbox.com um.
- Motatos zählte in der DACH-Region rund 300.000 aktive Kunden und erzielte über 35 Millionen Euro Jahresumsatz.
- afreshed-Group-CEO Bernhard Bocksrucker verzeichnet nach dem Launch bereits 1.000 Bestellungen pro Tag.
- Drei ehemalige Motatos-DACH-Führungskräfte (Ben Hulme, Ina Schahin, Jens Pöhnisch) verstärken Retterbox.
Ontologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Fressnapf stärkt Retail Media durch Partnerschaft mit Berliner AdTech-Startup
Die Fressnapf Group, Europas größter Omnichannel-Händler für Heimtierbedarf, stellt die technologische Basis ihrer Retail Media-Aktivitäten neu auf und setzt künftig auf das Berliner AdTech-Startup Retailmediatools. Die Plattform liefert eine zentrale Infrastruktur zur Steuerung digitaler Werbeflächen, die schrittweise auch In-Store-Kanäle einbinden soll. Ziel sind datengetriebene, personalisierte Kampagnen sowie mehr Kontrolle über Daten und Monetarisierungsmodelle, um die Abhängigkeit von externen Plattformen zu verringern. Mit europaweit 2.785 Filialen in 15 Ländern und einem stark wachsenden Online-Geschäft plant der Händler die kanalübergreifende Werbeausspielung und internationale Skalierung über die neue Architektur. Retailmediatools bietet ein modulares System, das sich in bestehende IT-Strukturen integrieren lässt und Händlern die Monetarisierung digitaler sowie physischer Werbeflächen – von Webshops und Apps bis hin zu In-Store-Screens und Scannern – ermöglicht. Marken erhalten ein Self-Service-Portal für Planung, Buchung und Auswertung auf Basis von First-Party-Data. Felix Ladstätter, Head of Retail Media bei Fressnapf und Maxi Zoo, lobte die Lösung als flexibel und händlerzentriert.
Fressnapf stellt digitale Führungsspitze neu auf
Der deutsche Heimtierbedarf-Filialist Fressnapf hat die Führung seines Digitalgeschäfts grundlegend neu strukturiert und einen erfahrenen Manager von Media-Markt als Chief Digital & Online Officer verpflichtet. Diese Personalie ist Teil einer umfassenden Strategie zur Beschleunigung der digitalen Transformation des Unternehmens, wobei im Zuge der organisatorischen Anpassungen weitere, bislang nicht näher spezifizierte Umstrukturierungen im Konzern vorgenommen wurden. Branchenbeobachter werten diesen Schritt als konsequente Weiterentwicklung der Omnichannel-Strategie, um im hart umkämpften E-Commerce-Umfeld sowie im Bereich Retail Media und digitaler Kundenansprache wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Meldung wurde am 15.07.2026 von der Lebensmittelzeitung (Redaktion LZ) veröffentlicht.
Jay Askinasi führt Skydance-Vermarktung; WBD-Vermarkter gehen
Die 110-Milliarden-Dollar-Fusion zwischen Paramount Skydance und Warner Bros. Discovery führt zu einem Führungswechsel im Anzeigenverkauf. Jay Askinasi, bisher Chief Revenue Officer bei Paramount, wird den Anzeigenverkauf des neu zusammengeschlossenen Unternehmens Skydance leiten. Gleichzeitig verlassen die WBD-Vermarktungsleiter Ryan Gould und Bobby Voltaggio das Unternehmen. Außerdem wurde David Decker zum Präsidenten für Content Sales und Ray Hopkins zum Präsidenten für Distribution ernannt. Die Ankündigung erfolgte durch JB Perrette, Co-Chairman und Chief Business Officer von Skydance TV und Skydance DTC, der die neuen Führungskräfte für ihre Erfahrung und Branchenbeziehungen lobte. Dieser Schritt bündelt die Vermarktungsleitung unter Askinasi nach der historischen Fusion.
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