Beobachtetes Signal · 24. Okt. 2025 · Funding · Quelle: Trending Topics · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
Österreichischer HealthTech-VC Calm/Storm schließt zweiten Fonds mit 30 Millionen Euro
Der in Wien ansässige HealthTech-Investor Calm/Storm hat das Final Closing seines zweiten Fonds bei 30 Millionen Euro vermeldet. Das Kapital fließt in europäische Frühphasen-Start-ups aus dem Gesundheitsbereich, wobei mindestens 75 Prozent der Portfoliounternehmen zum Investitionszeitpunkt in Europa registriert sein müssen. Rund 70 Prozent der Limited Partner aus dem 20 Millionen Euro schweren Debütfonds beteiligten sich erneut. Hinzu kamen neue Investoren wie SwissHealth Ventures, Natural X Health Ventures, Bertelsmann Investments und die Raiffeisen-Landesbank Steiermark. Der Fonds ist bereits in 25 Unternehmen investiert, darunter Aeon Life und Aiomics, bei einer durchschnittlichen Ticketgröße von 500.000 Euro – dem Doppelten des ersten Fonds. Zu den Technologieschwerpunkten zählen digitale Gesundheit, Prävention, Consumer Health sowie KI-gestützte Infrastruktur für Gesundheitsdienstleister. Co-Investments mit LPs und Venture-Partnern übertreffen 120 Deals.
Nischen-VC-Fondsclosing im HealthTech-Sektor mit starkem KI-Fokus; direkte Auswirkungen auf die AdTech- und MarTech-Branche sind nicht zu erwarten.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Calm/Storm schließt zweiten Fonds bei 30 Millionen Euro ab.
- 70 Prozent der LPs aus dem ersten Fonds waren erneut beteiligt.
- Neue Investoren sind unter anderem SwissHealth Ventures, Natural X Health Ventures, Bertelsmann Investments und die Raiffeisen-Landesbank Steiermark.
- Die durchschnittliche Ticketgröße liegt bei 500.000 Euro und damit doppelt so hoch wie im ersten Fonds.
- Der Fonds hat bereits in 25 Unternehmen investiert, darunter Aeon Life und Aiomics.
Ontologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
KI-Aktien fallen nach OpenAI-Umsatzbericht
Die Aktien von Nvidia, Oracle, CoreWeave und anderen KI-Unternehmen fielen am Donnerstag, nachdem Details zu den Umsätzen von OpenAI bekannt wurden. OpenAI teilte Investoren mit, dass es Ende September einen annualisierten Umsatz von rund 50 Milliarden US-Dollar erreicht habe, niedriger als die weit verbreitete Zahl von 68 Milliarden US-Dollar. Eine mit der Sache vertraute Person sagte, die 68-Milliarden-Zahl habe Bruttoumsätze von Partnern enthalten, was einen direkteren Vergleich mit Anthropic ermögliche. OpenAI hob außerdem ein Gesamtwachstum von 77 % im dritten Quartal und ein Wachstum von 107 % im Enterprise-Geschäft hervor. Das Unternehmen bereitet sich auf einen möglichen Börsengang vor, mit einer Bewertung von 852 Milliarden US-Dollar, und führt frühe Gespräche über eine neue Finanzierungsrunde von rund 30 Milliarden US-Dollar.
SCHUFA meldet mehr Zahlungsprobleme, Kleinkredite steigen
Laut SCHUFA Risiko- und Kreditkompass 2026 stieg der Anteil der Verbraucher mit registrierten Zahlungsstörungen im vergangenen Jahr von 7,9 % auf 8,1 %. Die Zahl der erstmaligen Zahlungsausfälle lag rund zwölf Prozent über dem Vorjahreswert. Die Privatinsolvenzanträge wuchsen um 8,3 % auf rund 88.000, und die Zahl der Pfändungsschutzkonten erreichte mit 2,82 Millionen einen Höchststand. Regional verzeichneten Bremen (11,2 %), Berlin (10,1 %) und Nordrhein-Westfalen (9,9 %) die höchsten Anteile betroffener Verbraucher, während Bayern (6 %) und Baden-Württemberg (6,6 %) die niedrigsten Quoten aufwiesen. Kleinkredite unter 1.000 Euro stiegen um elf Prozent auf 7,5 Millionen Verträge, unter anderem wegen der zunehmenden Nutzung von Buy-Now-Pay-Later-Angeboten im Onlinehandel, während größere Ratenkredite über 1.000 Euro um zwei Prozent zurückgingen. Das Hypothekengeschäft legte kräftig zu: Die Zahl neuer Immobilienkredite stieg um 25 % auf 1,12 Millionen, das Darlehensvolumen um 21 % auf 177,9 Milliarden Euro.
Fast Retailing erzielt Rekordumsatz und steigert Gewinn deutlich
Fast Retailing, der Mutterkonzern von Uniqlo, hat für das Geschäftsjahr 2026 Rekordzahlen vorgelegt: Der Umsatz stieg um 16,6 % auf 3,96 Billionen Yen (22,39 Mrd. Euro), der operative Gewinn um 30,4 % auf 718,4 Mrd. Yen (4,06 Mrd. Euro). Der Nettogewinn legte um 25,3 % auf 542,5 Mrd. Yen (3,07 Mrd. Euro) zu – das fünfte Rekordjahr in Folge. Treiber war die internationale Expansion, insbesondere in Europa und Nordamerika: Das internationale Uniqlo-Geschäft wuchs um 26,2 %, Europa um 38,7 % und Nordamerika um 34,6 %. Erstmals übertraf der gemeinsame Umsatz von Europa und Nordamerika den von Greater China und anderen asiatischen Märkten. Auch Japan und Greater China verzeichneten Zuwächse. Für 2027 prognostiziert der Konzern weiteres Wachstum mit einem Umsatz von 4,45 Billionen Yen und zweistelligen Zuwächsen in den internationalen Märkten.
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