Beobachtetes Signal · 21. Sept. 2023 · Policy Update · Quelle: Trending Topics · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral

Österreichischer Staatssekretär präsentiert umfassendes KI-Maßnahmenpaket

Zusammenfassung des Signals

Der österreichische Staatssekretär für Digitalisierung, Florian Tursky, hat am 21. September 2023 ein neues Maßnahmenpaket für Künstliche Intelligenz vorgestellt. Ziel ist es, die rasante KI-Entwicklung zu regulieren und gleichzeitig deren Potenziale zu fördern. Zur Durchsetzung des European AI Act wird innerhalb der Rundfunk- und Telekom Regulierungs-GmbH (RTR) eine eigene KI-Behörde eingerichtet. Zudem plant Österreich eine Kennzeichnungspflicht für KI-Systeme noch vor dem offiziellen Inkrafttreten des EU AI Act, beginnend mit allen Bundesbehördensystemen bis Ende 2023. Diese Maßnahmen sind Teil der Agenda des Digital Austria Act und sollen Unternehmen Rechtssicherheit sowie Bürgern mehr Transparenz bieten. Im ersten Halbjahr 2024 will die Regierung zudem eine aktualisierte nationale KI-Strategie vorlegen, die durch ein AI Policy Forum und einen öffentlichen AI Monitor flankiert wird.

Polaris7 AgentStrategische Einordnung
Hohe Konfidenz

Die österreichische Regierung schafft die infrastrukturellen Voraussetzungen zur Durchsetzung des European AI Act und führt frühe Kennzeichnungspflichten ein, was den allgemeinen KI-Einsatz vor Ort regulatorisch beeinflusst, jedoch keinen primären AdTech-Branchenwechsel darstellt.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • Staatssekretär Florian Tursky stellte am 21. September 2023 ein neues KI-Maßnahmenpaket vor.
  • Bei der RTR wird eine KI-Behörde zur Durchsetzung des European AI Act etabliert.
  • Österreich führt eine verpflichtende Kennzeichnung für KI-Systeme vor dem EU AI Act ein.
  • Alle KI-Systeme des Bundes müssen bis Ende 2023 entsprechend gekennzeichnet sein.
  • Eine aktualisierte nationale KI-Strategie ist für das erste Halbjahr 2024 geplant.
Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: Trending Topics•Veröffentlicht: 21. Sept. 2023
Ursprünglicher Berichttitel: “Florian Tursky: Staatssekretär präsentiert neues KI-Maßnahmenpaket”

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KI-Godfather Hinton fordert Zulassungsverfahren für KI-Modelle

Nobelpreisträger Geoffrey Hinton, oft als 'Godfather of AI' bezeichnet, empfiehlt, dass KI-Modelle vor ihrer Veröffentlichung ein ähnliches Genehmigungsverfahren durchlaufen sollten wie Medikamente. In einem Podcast schlug er vor, dass KI-Unternehmen vor der Veröffentlichung neuer Produkte eine Regulierungsbehörde von deren Sicherheit überzeugen müssen, ähnlich dem FDA-Verfahren, das er als kostspielig und zeitaufwendig beschreibt. Dies geschieht vor dem Hintergrund von Warnungen Huttons, Yoshua Bengios und 20 weiterer KI-Experten vor einer möglichen 'Intelligenzexplosion', bei der KI-Systeme sich selbst verbessern und die Kontrolle der Menschheit gefährden könnten. Hinton argumentiert, dass exponentielle Fortschritte zu einer drastischen Verschlechterung innerhalb von ein bis zwei Jahren führen könnten. Seine Forderung nach strengeren Regulierungen steht im Gegensatz zum aktuellen US-Ansatz, der auf Selbstverpflichtung der Branche statt verbindlicher Regeln setzt, obwohl ein Brief von 1.400 Forschern und Forderungen großer KI-Unternehmen wie Anthropic und OpenAI nach mehr Aufsicht vorliegen.

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OpenAI führt unsichtbares ChatGPT-Wasserzeichen in der EU ein

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AI Regulation30. Sept. 2026

Trump: KI-Firmen sollen sich selbst beaufsichtigen

Bei einem Treffen im Weißen Haus mit KI-Führungskräften lehnte Präsident Trump eine externe Aufsicht ab und plädierte für Selbstregulierung. Es wurde eine freiwillige Selbstverpflichtung mit robusten internen Kontrollen, externen Beobachtern und unabhängigen Ausschüssen unterzeichnet. Ziel ist die Bewältigung von Biowaffen- und Cybersicherheitsrisiken. Unterzeichnet wurde das Papier von Führungskräften von Anthropic, OpenAI, Meta, Google, Nvidia und anderen. Trump betonte die Wettbewerbsfähigkeit der USA gegenüber China und verzichtete auf internationale Zusammenarbeit. Zudem stellte OpenAI ‚Dots'-KI-Agenten vor, während Metas 'Muse'-App die App-Store-Charts anführte.

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