Beobachtetes Signal · 1. Feb. 2024 · Partnership · Quelle: Trending Topics · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Positiv
Österreichisches Chatbot-Scale-up Ubitec sichert sich 45-Millionen-Euro-Auftrag des Bundes
Das österreichische Chatbot-Scale-up Ubitec hat vom ITZBund, dem IT-Dienstleister der deutschen Bundesverwaltung, einen Rahmenvertrag über 45 Millionen Euro erhalten. Die auf vier Jahre angelegte Vereinbarung zielt darauf ab, die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung durch den Einsatz von Chatbots für Bundes-Websites und -Apps voranzutreiben. Die Umsetzung erfolgt in Kooperation mit den Partnern Materna Information & Communications SE und PwC Deutschland. Das 2016 von Dieter Perndl und Dominik Aumayr gegründete Linzer Unternehmen beschäftigt 15 Kernmitarbeiter und erzielt einen Jahresumsatz von rund 3 Millionen Euro. Die Technologie kann zur Wahrung der Datensouveränität on-premise betrieben werden, wobei optionale LLM-Integrationen wie OpenAI GPT-4, Mistral AI oder Aleph Alpha nach Sicherheitsprüfungen möglich sind. Der Großauftrag erhöht den jährlichen Umsatz des Unternehmens rechnerisch um etwa 11 Millionen Euro.
Ein staatlicher Rahmenvertrag im Wert von 45 Millionen Euro für ein KI-Chatbot-Scale-up unterstreicht die zunehmende Akzeptanz von Conversational AI und LLMs im öffentlichen Sektor, besitzt jedoch nur begrenzte Relevanz für die breitere AdTech- und MarTech-Branche.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Ubitec hat einen auf vier Jahre ausgelegten Rahmenvertrag über 45 Millionen Euro vom ITZBund der deutschen Bundesregierung erhalten.
- Die Projektabwicklung erfolgt gemeinsam mit den Partnern Materna Information & Communications SE und PwC Deutschland.
- Das 2016 gegründete Linzer Unternehmen Ubitec beschäftigt 15 Mitarbeiter im Kernteam und verzeichnet einen Jahresumsatz von rund 3 Millionen Euro.
- Die Chatbot-Technologie ist für den On-Premise-Betrieb ausgelegt und unterstützt die optionale Einbindung von LLMs wie OpenAI GPT-4, Mistral AI oder Aleph Alpha.
- Zu den Bestandskunden von Ubitec zählen neben der deutschen Bundesregierung auch die Stadt München, österreichische Ministerien, die Stadt Wien sowie der ÖAMTC.
Verknüpfte Unternehmen
5 verknüpfte Unternehmen“Der Rahmenvertrag mit einem Volumen von 45 Millionen Euro und einer Laufzeit von 4 Jahren geht über das ITZBund (Informationstechnikzentrum ...”
“Der Großauftrag wird mit den Partnerunternehmen Materna Information & Communications SE und PwC Deutschland umgesetzt....”
“Technisch sei möglich, etwa GPT-4 per API anzubinden, im öffentlichen Bereich werde das aber noch vom Kunden entschieden, ob er das auch wil...”
“Denkbar ist auch, dass Open-Source-Modelle wie von Mistral AI angebunden werden....”
“auch LLMs des deutschen AI-Unicorns Aleph Alpha wären möglich....”
Ontologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Entlassene OpenAI-Forscher bestreiten Fehlverhalten und warnen vor Einschüchterung
Drei OpenAI-Sicherheitsforscher – Jasmine Wang, Tomek Korbak und Mikita Balesni –, die letzte Woche entlassen wurden, haben einen offenen Brief veröffentlicht, in dem sie die Vorwürfe des Missbrauchs sensibler Informationen bestreiten. Sie warnen, dass ihre Entlassung einen abschreckenden Effekt habe, der die Sicherheitsarbeit und den offenen Dialog im Unternehmen behindere. Die Forscher erklären, sie hätten in gutem Glauben und im Rahmen der damaligen Unternehmensnormen gehandelt, und die Gründe für ihre Entlassung seien unklar. Sie appellieren an OpenAI, seine Zusagen bezüglich externer Sicherheitsauditoren einzuhalten und eine transparente Kultur zu bewahren. OpenAI antwortete mit einem internen Memo, das Vergeltungsmaßnahmen bestreitet und betont, dass Mitarbeiter nicht für das Ansprechen von Bedenken entlassen werden, ohne jedoch auf spezifische Richtlinienverstöße oder Umstände der Entlassung einzugehen. Der Konflikt beleuchtet Spannungen zwischen interner Sicherheitsforschung und Kommunikationsrichtlinien, während OpenAI wegen Sicherheitsvorfällen in der Kritik steht.
Ben Afflecks KI-Wissen geht viral
Ben Affleck, der Schauspieler, der sein KI-Filmmaking-Startup für angeblich 587 Millionen Dollar an Netflix verkauft hat, ging viral, weil er in Interviews tiefes Verständnis für KI-Technologie zeigte. Er sprach über maschinelles Lernen, neuronale Netze und gab zu, Python-Skripte zu schreiben. Affleck beschrieb seinen Weg vom analogen zum digitalen Film, seinen Einsatz von KI in der visuellen Effektproduktion und die Erstellung eines proprietären Datensatzes für ethische KI-Filmarbeit. Er besuchte auch OpenAI und nutzte seinen Promi-Status für Einblicke in neue Technologien. Affleck äußerte Bedenken über die Auswirkungen von KI auf Bildung und erlernte Hilflosigkeit, nicht über existenzielle Bedrohungen. Er nutzte KI in seinem Film 'Animals' und betonte die additive Natur von KI in der Filmbranche.
AI-Ranking Arena sammelt 200 Mio. USD bei 3,1 Mrd. USD Bewertung
Arena, die KI-Ranking-Plattform, die als Forschungsprojekt der UC Berkeley entstand, hat eine Series-B-Finanzierung in Höhe von 200 Mio. USD zu einer Bewertung von 3,1 Mrd. USD abgeschlossen. Die Runde wurde von Lightspeed Venture Partners und Khosla Ventures angeführt, mit Beteiligung von Salesforce Ventures, 01 Advisors, Dell Technologies Capital, Endeavor Catalyst, a16z, Felicis und anderen. Dies folgt auf die Ankündigung des Unternehmens im Juni, einen annualisierten Run-Rate-Umsatz von 100 Mio. USD erreicht zu haben. Arena bietet eine Crowdsourcing-Plattform, auf der Nutzer die Ausgaben von KI-Modellen bewerten, und hat ein kommerzielles Produkt namens AI Evaluations eingeführt, das detaillierte Leistungsanalysen bietet. Das Unternehmen hat außerdem eine neue Kategorie 'Alignment' zu seinem Leaderboard hinzugefügt, die Modelle anhand von Problemen wie unbefugten Aktionen und betrügerischer Abschlüsse bewertet. Die Bewertung von Arena hat sich in etwa 10 Monaten fast verdoppelt, von 1,7 Mrd. USD nach der Finanzierung im Januar auf nun 3,1 Mrd. USD.
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