Beobachtetes Signal · 10. Dez. 2018 · Regulation · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
Australische Wettbewerbsbehörde fordert strenge Regulierung von Google und Facebook
Angesichts der wachsenden Marktmacht von Google und Facebook schlägt die australische Wettbewerbsbehörde ACCC die Schaffung einer spezialisierten Regulierungsbehörde vor. Dieser Schritt erfolgt parallel zu neuen australischen Mediengesetzen, die Technologiegiganten verpflichten, den Behörden auch bei verschlüsselten Daten Zugriff auf persönliche Nutzerdaten zu gewähren. Während Befürworter argumentieren, dass eine solche Instanz potenzielle Wettbewerbsverzerrungen überwachen und die Transparenz im digitalen Markt erhöhen würde, warnen Kritiker vor den Risiken geschwächter Verschlüsselung. Google und Facebook verweisen ihrerseits auf ihre Rolle bei der globalen Nachrichtenverbreitung und Werbereichweite, zeigen sich jedoch offen für die Überprüfung fairer Wettbewerbsregeln. Der Vorstoß unterstreicht die globalen Debatten im AdTech-Ökosystem darüber, wie öffentliches Interesse, Datenschutz und Plattformmacht in Einklang gebracht werden können.
Die Debatte um die Plattformregulierung hat weitreichende Konsequenzen für die Marktstruktur, den Datenschutz und die Transparenz im globalen AdTech-Ökosystem.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- ACCC-Chef Rod Sims schlug die Einrichtung einer Regulierungsbehörde für Google und Facebook vor.
- Australien verabschiedete neue Gesetze, die den Polizeizugriff auf verschlüsselte Nutzerdaten erfordern.
- Kritiker wie die Anwältin Lizzie O'Shea warnen vor einer Schwächung der digitalen Sicherheit durch aufgeweichte Verschlüsselung.
- Die neue Behörde soll die Marktmacht überwachen und die Transparenz im digitalen Markt proaktiv fördern.
- Google und Facebook betonen ihren Beitrag zur globalen Werbereichweite, erkennen aber die Notwendigkeit von Wettbewerbsprüfungen an.
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US-Regierung schließt Microsoft von Visa-Programm aus
Die US-Regierung hat Microsoft von der Beantragung dauerhafter Aufenthaltsgenehmigungen für ausländische Fachkräfte mit H-1B-Visa ausgeschlossen und wirft dem Unternehmen Missbrauch des Programms vor. Vizepräsident JD Vance erklärte, Microsoft habe im vergangenen Jahr 6.000 amerikanische Mitarbeiter entlassen, aber von 6.300 H-1B-Visainhabern profitiert. Das Arbeitsministerium unter Keith Sonderling wird keine neuen Anträge von Microsoft, mehreren Beratungsunternehmen und Adobe annehmen. Dieser Schritt erfolgt wenige Wochen vor den Parlamentswahlen und spiegelt die Kritik der Trump-Regierung am H-1B-Programm wider, das angeblich amerikanische Arbeiter benachteiligt. Microsoft hat noch nicht reagiert. Der Schritt könnte die Fähigkeit der Tech-Branche beeinträchtigen, qualifizierte ausländische Talente zu halten.
USA suspendieren Microsoft und Adobe vom Green-Card-Programm
Das US-Arbeitsministerium hat die Suspendierung von Microsoft und Adobe vom Programm zur dauerhaften Arbeitszertifizierung angekündigt, zusammen mit Cognizant, Infosys, Capgemini, Tata, Wipro und HCL. Minister Keith Sonderling nannte aktive Bundesuntersuchungen als Grund für Microsoft und Adobe und kritisierte, dass diese Unternehmen amerikanischen Arbeitnehmern Arbeitsplätze wegnähmen. Vizepräsident JD Vance warf Microsoft konkret vor, entlassene Mitarbeiter durch H-1B-Visuminhaber ersetzt zu haben. Microsoft verteidigte seine Einstellungspraktiken und betonte, dass die Mehrheit seiner US-Mitarbeiter Amerikaner seien und die meisten H-1B-Anträge für bestehende Mitarbeiter gestellt würden. Die Ankündigung erfolgte während eines Gipfels im Weißen Haus zur Bekämpfung von H-1B-Betrug, zeitgleich mit der Verleihung der National Medal of Science an mehrere Tech-CEOs durch Präsident Trump.
Amazon stellt neue Alexa-Tablets mit KI und Google Play vor
Amazon hat eine neue Tablet-Generation unter der Marke Alexa angekündigt, darunter das Alexa Tablet 12 Pro, das Alexa Tablet 11 und das Alexa Tablet 8. Alle Geräte laufen mit Android, integrieren den KI-Assistenten Alexa+ und bieten erstmals direkten Zugriff auf den vollständigen Google Play Store, sodass Nutzer neben Amazon-Diensten auch Apps wie YouTube, Netflix und Gmail installieren können. Die Tablets bieten verschiedene Bildschirmgrößen, Prozessoren und Akkulaufzeiten, mit Preisen ab 229,99 US-Dollar. Ein spezieller Kindle-Lesemodus und neue Kindermodelle mit elterlicher Kontrolle wurden ebenfalls eingeführt. Der Verkaufsstart in Nordamerika ist am 8. Oktober, die Auslieferung beginnt am 14. Oktober, und die Verfügbarkeit in Europa, einschließlich Deutschland, startet am 19. Oktober.
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