Beobachtetes Signal · 22. Okt. 2026 · Leadership Change · Quelle: Manager Magazin · Relevanz: 1/5 · Sentiment: Negativ
Audi stellt China-Führung neu auf: Doppelspitze im Management
Audi stellt die Führung in China angesichts sinkender Verkaufszahlen neu auf. Jeff Zhang wird ab dem 1. November Präsident von Audi China und löst Johannes Roscheck ab, der nach Ingolstadt zurückkehrt. Zudem wechselt Rolf Michl, bisher Vorsitzender der Geschäftsführung der Audi Sport GmbH, als Chief Operating Officer nach China, wodurch eine Doppelspitze im China-Vorstand entsteht. Audis Probleme in China verschärfen sich: Prognosen zufolge dürften 2026 weniger als 420.000 Autos verkauft werden – rund 30 Prozent weniger als 2025, der schwächste Wert seit 2012. Importe von Modellen wie dem A8 und RS-Modellen aus Deutschland sind fast zum Erliegen gekommen. Auch der operative Gewinn dürfte die Erwartungen verfehlen; die Brand Group Progressive verbuchte im ersten Halbjahr nur 1,1 Milliarden Euro. Die Umstrukturierung umfasst auch Kooperationen mit Huawei, XPeng und Saic, um das Werk in Changchun zu beleben.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Jeff Zhang wird am 1. November Präsident von Audi China und löst Johannes Roscheck ab.
- Rolf Michl, Vorsitzender der Audi Sport GmbH, wechselt als COO nach China – Doppelspitze im Vorstand.
- Audi China verkauft 2026 voraussichtlich unter 420.000 Autos, 30 % weniger als 2025, der schwächste Wert seit 2012.
- Importe von A8- und RS-Modellen aus Deutschland sind fast zum Erliegen gekommen.
- Die Brand Group Progressive erzielte im ersten Halbjahr 2026 nur 1,1 Mrd. Euro operativen Gewinn.
Verknüpfte Unternehmen
3 verknüpfte Unternehmen“Audi stellt seine Führung in China aufgrund schwacher Verkaufszahlen neu auf.”
“Audi kooperiert mit Huawei, um neue Modelle wie den A8 zu entwickeln.”
“Volkswagen ist die Muttergesellschaft von Audi; Finanzvorstand Arno Antlitz gab eine Gewinnwarnung heraus, auch wegen Audi-Schwächen.”
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Chery verpflichtet Audi-Manager für den deutschen Markenaufbau
Der chinesische Automobilhersteller Chery forciert seine Expansion auf dem deutschen Markt und holt dafür Chayne Brand an Bord. Der langjährige Marketing-Manager von Audi übernimmt die neu geschaffene Position als Head of Brand Marketing & Communication in Deutschland. Brand hat die Rolle zum 1. September angetreten und zeichnet künftig für die strategische Markenführung und Werbemaßnahmen im hiesigen Markt verantwortlich. Mit dieser Personalie untermauert Chery die Ambitionen, seine Markenpräsenz in einem hart umkämpften Umfeld gezielt aufzubauen und marketingseitig nachhaltig zu etablieren.
Volkswagen verzeichnet 5,8 Mrd. Euro Verlust durch Porsche-Abschreibung
Volkswagen meldete für das dritte Quartal 2026 einen Nettoverlust von rund 5,8 Milliarden Euro, vor allem aufgrund einer Abschreibung von 6,4 Milliarden Euro auf seine Tochtergesellschaft Porsche. Der Umsatz im dritten Quartal fiel um 6,3 Prozent auf 75,3 Milliarden Euro, das operative Ergebnis lag bei minus 5,9 Milliarden Euro. Zusätzliche Abschreibungen von rund 1 Milliarde Euro wurden auf Vermögenswerte in China vorgenommen, da die Auslieferungen dort um 38,5 Prozent einbrachen. Das Unternehmen nannte auch Umstrukturierungskosten und einen höheren Anteil margenschwächerer Elektrofahrzeuge als Belastungsfaktoren. Ohne Sondereffekte lag das operative Ergebnis nach neun Monaten bei 8,8 Milliarden Euro, der Netto-Cashflow mehr als verdoppelte sich auf 4,4 Milliarden Euro. Volkswagen senkte seine Jahresprognose und erwartet nun eine operative Umsatzrendite von höchstens 1 Prozent, nachdem zuvor 4,0 bis 5,5 Prozent prognostiziert worden waren. Das Unternehmen plant ein Kostensenkungsprogramm von rund 31 Milliarden Euro.
Volkswagen-Aufsichtsrat tagt zu massiven Restrukturierungsplänen und Stellenabbau
Der Mobilitäts-Newsletter des Manager Magazins berichtet über eine richtungsweisende Aufsichtsratssitzung von Volkswagen in Wolfsburg, bei der über die Restrukturierungsvorschläge von CEO Oliver Blume debattiert wird. Geplant sind angeblich der Abbau von 50.000 Stellen, die Schließung von vier Werken sowie die Ausgliederung der VW-Kernmarke und der Komponentenwerke. Arbeitnehmervertreter leisten Widerstand, während eine mehrseitige Beschlussvorlage diskutiert wird. Zudem beleuchtet der Newsletter weitere Mobilitätsthemen: die Europa-Strategie von ChargePoint-CEO Rick Wilmer, geplante Kürzungen von rund 4.000 Stellen bei Porsche-Chef Michael Leiters, Toyotas Investition in ein Texas-Werk für die Tacoma-Produktion, EasyJets Annahme des Übernahmeangebots von Castlelake, die Freigabe der Accell-Übernahme durch das Bundeskartellamt für DuTech-Holding, Ubers Expansionsstopp in Europa im Zuge einer Delivery Hero-Transaktion sowie ein 50-Millionen-Euro-Kommunikationspaket der Deutschen Bahn inklusive des KI-Assistenten Kiana.
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