Beobachtetes Signal · 30. Mai 2026 · Technical Release · Quelle: t3n · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Neutral
Chatbot-Persönlichkeiten im Test: Wie unterschiedlich sind LLMs wirklich?
t3n untersucht, ob verschiedene Chatbot-Persönlichkeiten zu signifikant abweichendem Verhalten führen. Der Artikel verweist auf eine Studie zu 1,1 Millionen Prompts, wonach ChatGPT primär als Berater (28,3%), Schreibassistent (28,1%) und für die Informationssuche (21,3%) genutzt wird. Seit dem GPT-5-Release erlaubt ChatGPT die Anpassung von Persönlichkeit und Tonfall. Um die Unterschiede zu bewerten, testete das t3n-Format Tool Time Sprachmodelle anhand des Big-Five-Modells und veröffentlichte dazu ein Video. Der Beitrag wertet die Persönlichkeitsvoreinstellungen als Reaktion auf vielfältige Nutzeranforderungen, lässt jedoch offen, wie stark sich die Profile in der Praxis tatsächlich voneinander unterscheiden.
OpenAIs Produktänderung mit anpassbaren Persönlichkeiten bei GPT-5 stammt von einer führenden Plattform und beeinflusst die Conversational UX, die LLM-Anwendungsfälle sowie potenzielle Werbe- und Engagement-Strategien in Chat-Interfaces.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Eine Studie von 1,1 Millionen ChatGPT-Prompts zeigt: 28,3% entfallen auf Beratung, 28,1% auf Schreibassistenz und rund 21,3% auf Informationssuche.
- Mit dem GPT-5-Release führte OpenAI einstellbare Persönlichkeitseinstellungen für ChatGPT ein.
- t3n testete Sprachmodelle mit dem Big-Five-Persönlichkeitstest und dokumentierte die Ergebnisse in einem Tool-Time-Video.
- Persönlichkeits- und Tonfallanpassungen zielen laut t3n auf unterschiedliche Anwendungsfälle ab (z. B. zynisch für Kritik, kreativ für das Schreiben).
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Studie zeigt: KI-Chatbots schätzen eigenen Kommunikationsstil falsch ein
Eine neue explorative Studie von DiSCprofiles untersuchte, ob die von großen KI-Chatbots selbst beschriebenen Kommunikationsstile mit der Wahrnehmung unabhängiger menschlicher Gutachter übereinstimmen. Die Untersuchung verglich ChatGPT, Claude und Gemini anhand von zwölf Workplace-Szenarien und wertete 132 Antworten aus. Blinde Bewertungen durch drei zertifizierte DiSC-Berater ergaben, dass ChatGPT und Gemini ihren eigenen Stil falsch einschätzen: ChatGPT beschrieb sich als vorsichtig und entgegenkommend, wurde jedoch als am direktesten und aufgabenorientiertesten eingestuft. Gemini hielt sich ebenfalls für vorsichtig, wirkte aber expressiver. Claude war das einzige Modell, dessen beobachteter Stil exakt der Selbsteinschätzung entsprach. Diese Erkenntnisse haben wichtige Implikationen für den Einsatz von KI in der Führungskräfteentwicklung sowie in der automatisierten Kundenkommunikation und im breiteren MarTech-Umfeld.
15 ChatGPT-Prompts zur messbaren Effizienzsteigerung im Marketing
OnlineMarketing.de stellt 15 ChatGPT-Prompts vor, die darauf ausgelegt sind, die Produktivität bei Marketing- und Content-Aufgaben durch Zeitersparnis zu steigern. Die Prompts umfassen Kategorien wie das Erklären komplexer Themen für Laien, den Kritik-Modus für fundiertes Feedback, Experteninterview-Simulationen, Meeting-Vorbereitungen, Reverse Briefs, Forschungssynthesen, Entscheidungsmatrizen, Jargon-Übersetzungen, E-Mail-Entwürfe, Code-Erklärungen, Ideen-Stresstests, Content Repurposing für verschiedene Formate, Lernpfade, Analogien-Generierung und Second-Order Thinking. Jeder Prompt erläutert seine Funktion und Effizienzsteigerung. Der Artikel betont, dass Kontext und iteratives Tuning die Ergebnisse verbessern, und schlägt die Anpassung für Claude und Gemini vor. Zudem wird auf Agentic Workflows mit ChatGPT verwiesen, was eine potentielle Zeitersparnis von rund 10 Stunden pro Woche impliziert. Der Beitrag wurde am 23. Januar 2026 von OnlineMarketing.de veröffentlicht.
Mit diesen Prompts bringen Sie KI-Chatbots Ihren persönlichen Schreibstil bei
Das Fachmagazin t3n hat eine praxisnahe Anleitung veröffentlicht, die zeigt, wie Nutzer ihren individuellen Schreibstil mithilfe von zwei Prompt-Varianten – einer kurzen und einer detaillierten Version – auf LLM-basierte Chatbots wie ChatGPT und Claude übertragen können. Die Initiative stützt sich auf eine Episode des Podcasts „t3n MeisterPrompter“, in der konkrete Prompt-Vorlagen sowie eine Schritt-für-Schritt-Anleitung bereitgestellt werden. Dazu gehört das Hochladen von drei bis fünf Referenzdokumenten für die Tonalitätsanalyse sowie der Export der Ergebnisse als wiederverwendbares PDF. Co-Host Susanne Renate Schneider empfiehlt als Schnellstart den Prompt: „Analysiere meine Tonalität und beschreibe sie in fünf Wörtern.“ Ergänzend weist der Verlag darauf hin, dass der Artikel mithilfe eines internen KI-Tools erstellt wurde und integrierte Werbeinhalte von TargetVideo sowie Podigee enthält.
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