Beobachtetes Signal · 28. Aug. 2026 · Product Launch · Quelle: DWDL · Relevanz: 1/5 · Sentiment: Neutral
ARD-Serie „Selling Sex“: Hochglanz-Drama über Sexarbeit
Eine DWDL.de-Kritik zur sechsteiligen ARD-Serie „Selling Sex“ beleuchtet das Drama um die BWL-Studentin Nelly (Ella Morgen), die in die Sexarbeit einsteigt. Die von Miriam Dehne und Marie C. König – Letztere war zehn Jahre lang als Sexarbeiterin tätig – entwickelte Produktion inszeniert das Thema sexpositiv, visuell poliert und mit einem jung-attraktiven Cast. Während die technische Umsetzung (Ton, Kamera, Kostüm) gelobt wird, kritisiert der Rezensent die romantisierende und geschönte Darstellung der Kommerzialisierung von Sex, die Ausbeutung oder Gewalt ausblendet und auf visuelle Klischees setzt. Die Serie steht in der ARD Mediathek zum Streaming bereit.
Kulturelle beziehungsweise mediale Rezension über eine ARD-Serie; es besteht keine direkte Relevanz für AdTech, MarTech oder die Medienwirtschaft.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Die ARD veröffentlicht die sechsteilige Serie „Selling Sex“, abrufbar in der ARD Mediathek.
- Schöpferinnen der Serie sind Miriam Dehne und Marie C. König, wobei Letztere langjährige Erfahrung als Sexarbeiterin einbringt.
- Hauptdarstellerin Ella Morgen spielt die Rolle der Nelly (alias Aurora); zum weiteren Cast gehören Samirah Breuer, Manal Raga a Sabit, Madieu Ulbrich, Malik Blumenthal, Lera Abova und Xidir Koder Alian.
- Die DWDL.de-Kritik hebt handwerkliche Stärken (Ton von Johann Maertens, Kamera von Hyun de Grande, Kostüme von Alice Eyssartier) hervor, bemängelt jedoch die verklärende, gewaltfreie Darstellung des Milieus.
Verknüpfte Unternehmen
2 verknüpfte Unternehmen“'Selling Sex', called by Das Erste its glossy erotic product, is the series under review....”
“Article published on DWDL.de with the title 'ARD-Serie "Selling Sex": Hochglanzerotik in sechs Gängen'....”
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Deutsche Sci-Fi-Serie „Stardust Hotel“ startet in der ARD-Mediathek
DWDL.de rezensiert Elsa van Damkes neue deutsche Sci-Fi-Serie „Stardust Hotel“, eine siebenteilige Produktion mit rund 25 Minuten Laufzeit pro Episode, die ab sofort in der ARD-Mediathek verfügbar ist. Die Handlung folgt Nia (Vanessa Loibl), die versucht, ihr verschuldetes, postapokalyptisches Weltraumhotel durch den Erhalt eines irdischen Gütesiegels zu retten. Unterstützt wird sie dabei von einem Ensemble, zu dem ein Rezeptions-Android (David Brizzi) und der potenzielle Käufer Miko (Roland Bonjour) gehören. Die Kritik lobt das retrofuturistische Szenenbild, die von Jean Paul Gaultier inspirierten Kostüme sowie den synthetischen Score von Lisa Morgenstern, während sie ungleichmäßige schauspielerische Leistungen und stellenweise skizzenhafte, revueartige Dialoge bemängelt. Als Headwriterin fungiert Valentina Brüning, die Idee stammt von Sebastian Egert. Der Beitrag ordnet das Format in den Kontext deutscher Sci-Fi-Satiren ein und hebt gesellschaftskritische Nuancen hervor.
ARD Mediathek nimmt im August zwei neue Serien ins Programm
Die ARD hat die Veröffentlichung von zwei neuen Serien in der ARD Mediathek für August 2026 angekündigt. Ab dem 14. August ist der achtteilige internationale Thriller „Hooligans“ verfügbar, der zudem noch am selben Tag linear auf One ausgestrahlt wird. Die deutsch-französisch-israelische Koproduktion entstand unter Beteiligung von KAN, Canal+ sowie SWR, NDR und WDR. Am 28. August folgt die sechsteilige deutsche Drama-Serie „Selling Sex“ in der Mediathek mit einer linearen Premiere im Ersten kurz vor Mitternacht. Das Projekt wurde von Mia Wallace Productions im Auftrag der ARD Degeto Film in Koproduktion mit Senator Film Produktion und Fontana realisiert. Während die programmatische Ausrichtung für die Content-Distribution und den öffentlich-rechtlichen Rundfunk relevant ist, hat sie keine unmittelbaren Auswirkungen auf das AdTech- oder MarTech-Ökosystem.
Arne Feldhusens Serie „Das Manko“ startet im ZDF
Die von Razor Film produzierte vierteilige Serie „Das Manko“ des deutschen Regisseurs Arne Feldhusen feierte auf dem ZDF-Streamingportal Premiere und ist zudem für eine spätere lineare Ausstrahlung im Hauptprogramm eingeplant. Die surreale Workplace-Comedy setzt auf eine bewusst beigefarbene, monochrome Ästhetik und weitgehend wortlose Darbietungen eines elfköpfigen Schauspielensembles, um einen provokanten, experimentellen Ton zu erzeugen. Showrunner und Hauptdarsteller Bastian Reiber gründete für das Projekt eine GbR mit dem Cast. Kreative Köpfe hinter den Kulissen – darunter Sounddesigner Philipp Fei, Kostümbildnerin Joan Besch und Komponist Carsten Meyer (alias Erobique) – tragen maßgeblich zum subversiven Humor bei. Die Kritiken beschreiben die Produktion als herausfordernd und polarisierend, für ein bestimmtes Publikum jedoch letztlich lohnenswert.
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