Beobachtetes Signal · 28. Sept. 2026 · Product Launch · Quelle: Meedia · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Positiv
ARD Media öffnet nationale Radio-Kombi mit Flex-Kombi für Werbekunden
ARD Media, der Vermarkter der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten, führt zum 1. Oktober 2026 eine neue Buchungsoption namens 'Flex-Kombi' ein. Damit können Werbungtreibende erstmals nationale Radiokampagnen individuell konfigurieren und digitale Planungslogik ins lineare Audio bringen. Der Schritt, vorangetrieben von CEO Ralf Hape, ist Teil einer Strategie zur Modernisierung des Vermarktungsgeschäfts. Details zu Preisen und Inventar sind im sichtbaren Text nicht enthalten. Die Ankündigung folgt auf den kürzlichen Start des programmatischen Audioverkaufs von ARD Media und zeigt einen Trend zu flexibleren und automatisierten Werbeeinkaufsmöglichkeiten im deutschen Radiomarkt.
Der Schritt von ARD Media, flexible nationale Radio-Werbekombinationen anzubieten, spiegelt einen bedeutenden Wandel im deutschen Radiowerbemarkt hin zu flexibleren, programmatikähnlichen Einkaufsmöglichkeiten wider, was für Werbetreibende und das AdTech-Ökosystem relevant ist.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- ARD Media führt am 1. Oktober 2026 die 'Flex-Kombi' für nationale Radio-Werbebuchungen ein.
- Das neue Angebot ermöglicht Werbungtreibenden, nationale Radiokampagnen individuell zu konfigurieren.
- Die Initiative wird von ARD-Media-CEO Ralf Hape vorangetrieben.
- Dies folgt auf den kürzlichen Start des programmatischen Audioverkaufs von ARD Media.
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Ontologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
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ARD Media launcht programmatisches Audio-Werbeprodukt Audionited im Oktober
Auf der DMEXCO kündigte ARD-Media-Geschäftsführer Ralf Hape den Start von Audionited an, einem programmatischen Audio-Werbeprodukt, das im Oktober anläuft. Die Plattform bündelt lineares Radio, Webstreams und Podcasts in einem einzigen Buchungskanal. Durch das Prinzip „ein Deal, eine Rechnung, ein Reporting“ wird die kanalübergreifende Kampagnenaussteuerung für Agenturen massiv vereinfacht. Technologischer Partner ist Amily.One mit der Plattform „Amy“, kombiniert mit der SSP der One Tech Group. Zum Start umfasst Audionited das Radioinventar von ARD Media sowie digitales Audio von Drittanbietern. Bis 2027 ist der Ausbau um weitere Partner und Video-Inventar geplant. Weitere Branchennews: Der SWR beendet „Talk mit Thees“, Servus Media und Welle 1 starten Servus Radio in Österreich, Hit Radio FFH veröffentlicht einen Ersthelfer-Podcast und der Deutschlandfunk bringt eine Doku-Serie über geklonte Pferde.
ARD Media und DAZN starten ungewöhnliche Werbepartnerschaft für Bundesliga
ARD Media und DAZN haben eine gemeinsame Vermarktungspartnerschaft für die wöchentliche Bundesliga-Konferenz über ARD-Hörfunk und DAZN-Streaming angekündigt, die zur Hinrunde der Saison 2026/27 startet. Die Partner bezeichnen die Initiative als erste öffentlich-private Kooperation dieser Art im Fußball, die darauf abzielt, die Netto-Reichweite von Werbetreibenden an Bundesliga-Samstagen durch die Kombination von Audio- und Videomomenten bei minimierter Überschneidung zu optimieren. Im Mittelpunkt stehen etablierte Angebote wie die von ARD Media vermarktete Radio-Konferenz und die DAZN-Bundesliga-Berichterstattung. Beide bleiben separat buchbar, wobei Preisgestaltung und kommerzielle Konditionen weiterhin von den jeweiligen Vermarktern festgelegt werden. Die Bekanntgabe erfolgte am 27. August 2026.
ARD Media-Chef schlägt gemeinsame Werbevermarktung mit dem ZDF vor
Ralf Hape, Geschäftsführer von ARD Media, hat eine engere Kooperation bis hin zu einer Fusion mit der Vermarktungseinheit des ZDF angeregt, um ein gemeinsames öffentlich-rechtliches Vermarktungshaus zu schaffen. Hape argumentiert, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk durch Werbeerlöse einen größeren Beitrag leisten könnte, die aktuellen regulatorischen Vorgaben die Monetarisierung jedoch weitgehend auf lineares TV beschränken; Werbung in der ARD Mediathek und der ARD Audiothek ist bislang untersagt. Laut Hape sei die interne Akzeptanz für Werbung im On-Demand-Bereich jedoch gewachsen. Er hofft auf eine Freigabe innerhalb der nächsten Jahre und plant, bis dahin das Mandantengeschäft auszubauen. Bereits zwischen 2008 und 2015 existierte mit der ARD & ZDF Fernsehwerbung GmbH ein Joint Venture. Zudem steht Hans-Joachim Strauch, Chef des ZDF Werbefernsehens, laut Branchenberichten vor dem Ruhestand.
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