Beobachtetes Signal · 20. Okt. 2026 · Policy Update · Quelle: DWDL · Relevanz: 1/5 · Sentiment: Neutral
ARD setzt Diskussionsformat 'Die 100' fort
Der öffentlich-rechtliche Sender ARD wird im November 2026 zwei neue Ausgaben seines Diskussionsformats 'Die 100 - Was Deutschland bewegt' ausstrahlen, moderiert von Ingo Zamperoni. Die Folgen sind für Montag, den 23. und 30. November, um 21:00 Uhr geplant und belegen damit den Sendeplatz, der normalerweise für 'Hart aber fair' mit Louis Klamroth reserviert ist. Das Format lässt 100 Bürger aus verschiedenen Schichten zu einem kontroversen politischen Thema zu Wort kommen. Frühere Ausgaben im März erzielten durchwachsene Quoten (1,25 Mio. und 1,69 Mio. Zuschauer), dennoch hält die ARD am Konzept fest. Weitere Folgen für 2027 sind bereits angekündigt, ein konkreter Termin steht aber noch aus. Die Ankündigung erfolgt nach einer mehrmonatigen Pause.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Das Erste wird am 23. und 30. November 2026 um 21:00 Uhr zwei neue Folgen von 'Die 100' ausstrahlen.
- Das Format wird von Ingo Zamperoni moderiert, bekannt aus den 'Tagesthemen'.
- Die Folgen belegen den üblichen Montags-Sendeplatz von 'Hart aber fair'.
- Die März-Ausgaben erreichten 1,25 bzw. 1,69 Millionen Zuschauer.
- Die ARD bestätigte weitere Folgen für 2027; ein genauer Termin steht noch nicht fest.
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2 verknüpfte Unternehmen“Das Erste, Teil der ARD, kündigt neue Folgen an und hat weitere Ausgaben für 2027 bestätigt.”
“Das Erste wird im November zwei neue Folgen von 'Die 100' ausstrahlen.”
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ARD kündigt umfassende Landtagswahl-Berichterstattung und neues Klamroth-Talkformat an
Die ARD weitet ihre Berichterstattung im Vorfeld der bevorstehenden Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin deutlich aus. Der Sender produziert lokale Ausgaben der "Tagesthemen" direkt vor Ort und streamt ein neues, mobiles Talkformat namens "Draußenpolitik" mit Louis Klamroth exklusiv in der ARD Mediathek. Für dieses neue Format sind insgesamt drei Episoden im September 2026 angesetzt. Ergänzend plant die ARD ein umfangreiches Programmpaket mit Dokumentationen sowie Sondersendungen der etablierten Polit-Talkshows "Hart aber fair" und "Maischberger", um die Wahlphasen intensiv zu begleiten. Darüber hinaus veröffentlicht das Jugendnetzwerk Funk eine begleitende Online-Reportage, die sich gezielt auf die Situation in Mecklenburg-Vorpommern konzentriert.
ARD startet bundesweites Dialogprojekt „Was Deutschland verbindet“
Der öffentlich-rechtliche Senderverbund ARD hat unter dem Titel „Was Deutschland verbindet“ ein groß angelegtes Dialogprojekt initiiert. Dabei diskutierten 84 Teilnehmer an zwei Standorten (Baden-Baden und Leipzig) über gesellschaftliche Kernthemen wie Demokratie, Migration, Gleichberechtigung und Wandel. Das Format basiert auf einem früheren Experiment des Hessischen Rundfunks (HR) und verzichtet bewusst auf eine klassische journalistische Moderation. Stattdessen sichern geschulte Moderatoren lediglich die Gesprächsetikette, um einen ungefilterten, authentischen Diskurs zu fördern. Neben dem federführenden HR sind SWR, MDR, NDR sowie der WDR beteiligt; umgesetzt wurde das Projekt von der Produktionsfirma doity. Die Ausspielung erfolgt crossmedial über diverse ARD-Kanäle: als Dokumentation in der ARD-Mediathek, als TV-Ausstrahlung im Ersten sowie über interaktive Livestreams und Social-Media-Formate auf Twitch, TikTok und Reddit.
ARD verlegt politische Sommerinterviews ins Hauptstadtstudio
Nach störungsintensiven Protesten bei den Ausgaben des Jahres 2025 verlegt die ARD ihre traditionellen Sommerinterviews von der Terrasse des Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses in das geschützte ARD-Hauptstadtstudio. Ziel der Standortverlagerung sei es, den inhaltlichen Fokus zu wahren und das Risiko von Störungen zu minimieren. Die 30-minütige Interviewreihe läuft vom 5. Juli bis zum 30. August 2026 und umfasst die im Bundestag vertretenen Parteispitzen sowie den Bundeskanzler. Geleitet wird die Reihe von Hauptstadtstudio-Leiter Markus Preiß gemeinsam mit seinen Stellvertretern Matthias Deiß und Anna Engelke. Den Auftakt macht Matthias Deiß mit Vizekanzler und Finanzminister Lars Klingbeil, während Bundeskanzler Friedrich Merz das Finale bestreitet. AfD-Chefin Alice Weidel wird nicht teilnehmen; für sie ist Co-Chef Tino Chrupalla am 23. August eingeplant.
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