Beobachtetes Signal · 18. Feb. 2020 · Earnings Report · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Negativ
Apple warnt Investoren vor Umsatzrückgang infolge des Coronavirus
Apple hat in einem außergewöhnlichen Investoren-Update auf Lieferengpässe bei iPhones und eine schwächere Nachfrage in China hingewiesen. Das Unternehmen warnte, dass die Umsatzprognose für das zweite Quartal von 63 bis 67 Milliarden US-Dollar voraussichtlich verfehlt wird. Als Gründe wurden eingeschränkte Lieferungen von Produktionspartnern nahe der Provinz Hubei sowie temporäre Store-Schließungen genannt. Online-Shops und Apple-Büros blieben derweil geöffnet. CEO Tim Cook betonte, dass die Gesundheit von Mitarbeitern, Kunden und Partnern oberste Priorität habe, während die Spenden zur Bekämpfung des Coronavirus verdoppelt wurden. Apple will im April im Rahmen der nächsten Quartalszahlen detailliertere Einblicke geben. Die Gewinnwarnung unterstreicht die massiven makroökonomischen Auswirkungen des Ausbruchs auf global agierende Technologiekonzerne, insbesondere in Bezug auf asiatische Lieferketten und den lokalen Konsum.
Wichtige Gewinnwarnung eines globalen Technologiekonzerns, die makroökonomische Risiken für Lieferketten und den asiatischen Markt verdeutlicht.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Apple veröffentlichte ein außerordentliches Investoren-Update zum Coronavirus.
- Die bisherige Q2-Umsatzprognose lag zwischen 63 und 67 Milliarden US-Dollar.
- Hauptursachen sind iPhone-Lieferengpässe aus der Region Hubei und Store-Schließungen in China.
- Apple verdoppelte seine Spenden zur Bekämpfung des Coronavirus.
- Weitere Details werden im April bei der Bekanntgabe der Quartalsergebnisse erwartet.
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iPhone-Umsatzsprung führt zu Bauteil-Engpässen bei Apple
Apple hat ein starkes Quartal verzeichnet, sieht sich jedoch vor der nächsten iPhone-Einführung mit Engpässen bei Schlüsselkomponenten konfrontiert. Der iPhone-Umsatz stieg im Jahresvergleich um fast 22 Prozent auf 54,25 Milliarden US-Dollar, wodurch der Gesamtumsatz um 16 Prozent auf 109,4 Milliarden US-Dollar und der Nettogewinn um 27 Prozent auf rund 29,8 Milliarden US-Dollar kletterten. CEO Tim Cook erklärte, Apple habe die Nachfrage nach iPhones und Macs unterschätzt, und verwies auf begrenzte Produktionskapazitäten für kombinierte Chipsysteme sowie eine angespannte DRAM-Versorgung, deren Preise gestiegen sind. Bloomberg berichtete zudem über ein mögliches faltbares iPhone in diesem Jahr. Die Aktie gab im nachbörslichen Handel um rund 6 Prozent nach. Cook wird die Führung im September nach 15 Jahren an Hardware-Chef John Ternus übergeben.
Apple-Aktie fällt nach starkem Quartal wegen Produktionsengpässen
Apple hat stärkere Quartalsergebnisse als erwartet vorgelegt: Der iPhone-Umsatz stieg um rund 22 Prozent auf 54,25 Milliarden US-Dollar, der Gesamtumsatz kletterte um 16 Prozent auf 109,4 Milliarden US-Dollar und der Nettogewinn legte um 27 Prozent auf etwa 29,8 Milliarden US-Dollar zu. Trotz dieser starken Zahlen sank die Apple-Aktie im nachbörslichen Handel um rund sechs Prozent. CEO Tim Cook erklärte, das Unternehmen habe die Nachfrage unterschätzt und stehe vor erheblichen Produktionskapazitätsengpässen bei integrierten Chipsystemen. Der Mangel wird teilweise durch die stark steigende Nachfrage nach Halbleitern für den Ausbau von KI-Rechenzentren sowie durch steigende DRAM-Preise angetrieben. Zudem kündigte Cook an, die Führung im September an den Hardware-Chef John Ternus zu übergeben.
Apple spaltet Wall Street nach Quartalszahlen infolge von Lieferengpässen und KI-Gegenwind
Apple erzielte im dritten Geschäftsquartal einen Umsatz von 109,42 Mrd. USD und übertraf damit leicht die LSEG-Konsensschätzungen von 108,65 Mrd. USD. Während iPhone, Mac und Wearables zulegten, verfehlten iPad und das Services-Segment die Erwartungen. Die Aktie gab um rund 8 % nach, da die Guidance für das laufende Quartal mit 9–11 % Umsatzwachstum hinter den prognostizierten 12 % zurückblieb. CFO Kevan Parekh verwies auf Engpässe bei Komponenten, die insbesondere den iPhone-Umsatz belasten könnten. Analystenhäuser führten zudem hohe Speicherkosten, Lieferketten-Priorisierungen für KI und ein verlangsamtes Services-Wachstum als kurzfristige Hürden an. Die Reaktionen fielen gemischt aus: Während Institute wie UBS oder Barclays Kursziele senkten, hoben Morgan Stanley und Goldman Sachs den soliden Free Cash Flow, bevorstehende iPhone- sowie Siri-KI-Katalysatoren und das langfristige Erholungspotenzial im Services-Geschäft hervor.
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