Beobachtetes Signal · 25. Apr. 2024 · Technical Release · Quelle: Trending Topics · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Positiv
Apple veröffentlicht acht Open-Source-KI-Modelle mit OpenELM für On-Device-Anwendungen
Apple hat OpenELM vorgestellt, eine Familie von acht Open-Source-Sprachmodellen, die direkt auf Endgeräten statt auf Cloud-Servern ausgeführt werden. Vier Modelle wurden mit Apples neu eingeführter CoreNet-Bibliothek vortrainiert, während es sich bei den anderen vier um instruktionsangepasste Varianten handelt. Die Modelle, Trainingsprotokolle und das Evaluierungs-Framework sind über den Hugging Face Hub frei zugänglich. Laut Apple zielt die Veröffentlichung darauf ab, die offene Forschungsgemeinschaft zu unterstützen sowie Risiken und Verzerrungen bei Künstlicher Intelligenz zu minimieren. Das Unternehmen verfolgt eine schichtweise Skalierungsstrategie zur Verbesserung von Genauigkeit und Effizienz von Large Language Models. CEO Tim Cook kündigte generative KI-Funktionen für Apple-Geräte noch in diesem Jahr an. Berichten von Bloombergs Mark Gurman zufolge wird iOS 18 auf ein lokales Sprachmodell setzen, was Datenschutz und Verarbeitungsgeschwindigkeit erhöht. Die Präsentation von iOS 18 wird zur WWDC am 10. Juni erwartet.
Als bedeutender Plattformbetreiber treibt Apple mit Open-Source-LLMs für Endgeräte die mobile KI-Leistungsfähigkeit und den Datenschutz voran, was das App-Ökosystem sowie KI-gestützte Werbetechnologien nachhaltig beeinflussen wird.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Apple hat am 25. April 2024 acht OpenELM Open-Source-Sprachmodelle veröffentlicht.
- Die Modelle laufen direkt auf dem Gerät und nicht auf Cloud-Servern.
- Vier Modelle wurden mit der neuen CoreNet-Bibliothek vortrainiert, vier weitere instruktionsangepasst.
- Das Trainings- und Evaluierungs-Framework ist über den Hugging Face Hub verfügbar.
- Bloombergs Mark Gurman berichtet, dass iOS 18 primär auf ein lokales Sprachmodell setzen wird.
Verknüpfte Unternehmen
3 verknüpfte Unternehmen“Apple hat heute acht Open Source Sprachmodelle vorgestellt, die OpenELM-Modelle....”
“Entwickler:innen können via Hugging Face, der Community für den Austausch von KI-Code, darauf zugreifen....”
“Laut Apple-Chefkorrespondent Mark Gurman von Bloomberg werden die KI-Funktionen in iOS 18 hauptsächlich von einem großen Sprachmodell direkt...”
Ontologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
TSMC-Umsatz steigt um 51 % auf Rekordhoch, Aktie fällt
TSMC meldete einen Umsatzanstieg von 51 Prozent im dritten Quartal auf 1,49 Billionen Taiwan-Dollar (41,7 Milliarden Euro) und übertraf damit die Erwartungen. Der Halbleiterhersteller, ein wichtiger Zulieferer für Apple und Nvidia, profitiert weiterhin vom KI-Boom und der starken Chip-Nachfrage. Trotz der Rekordzahlen fiel die Aktie. Das Unternehmen plant, in diesem Jahr 52 bis 56 Milliarden Euro in den Ausbau seiner Fertigungsanlagen zu investieren, einschließlich eines Joint Ventures mit Sony für Bildsensoren. Die Marktkapitalisierung von TSMC beträgt rund 2,45 Billionen US-Dollar und ist damit das wertvollste Unternehmen außerhalb der USA. Das Wachstum beflügelt auch Taiwans Wirtschaft: Die Exporte stiegen im August um über 70 Prozent, für 2026 wird ein BIP-Wachstum von rund 11 Prozent erwartet.
Musiker wegen KI-Streamingbetrugs verurteilt
Ein 54-jähriger Musiker in den USA wurde zu 18 Monaten Gefängnis verurteilt, weil er einen groß angelegten Streaming-Betrug orchestriert hatte. Mit bis zu 10.000 Bots, Tausenden von Fake-Accounts und Tausenden von KI-generierten Songs manipulierte er zwischen 2017 und 2024 Streaming-Plattformen wie Apple Music, Amazon Music und YouTube. Die betrügerischen Streams generierten Millionen an Tantiemen. Zeitweise erreichten seine Songs im April 80,9 Millionen Streams und übertrafen damit Taylor Swift (9,3 Millionen). Das Gericht ordnete außerdem die Rückzahlung von über 8 Millionen Dollar an. Seine Verteidigung argumentierte, dass keine Musiker direkt geschädigt wurden, aber die Staatsanwaltschaft konterte, dass echte Künstler und Fans um Tantiemen gebracht wurden.
Apples Safari-Blockliste treibt Publisher zum Trusted Server
Mit dem neuesten Software-Update blockiert Apple Unternehmen, die Nutzer im Safari-Browser für gezielte Werbung verfolgen. Publisher reagieren nun dringend auf den Trusted Server des IAB Tech Lab, der die Werbeauktionen vom Gerät des Nutzers auf Server des Publishers verlagert und so die Blockliste umgeht. Publisher wie Paradium haben die Lösung bereits übernommen, andere prüfen ihre Optionen. Dies unterstreicht Apples wachsende Kontrolle über die digitale Werbung und wirft Fragen zur Marktmacht und zu den Auswirkungen auf die Publisher-Einnahmen auf. Da Apple sein eigenes Werbegeschäft ausbaut, verdeutlicht die Blockliste die veränderten Machtverhältnisse im Ad-Tech-Ökosystem.
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