Beobachtetes Signal · 25. Apr. 2017 · Policy Update · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Negativ
Apple kürzt Provision im App Store Affiliate Programm drastisch auf 2,5 Prozent
Apple hat die Provision für das App Store Affiliate Program von zuvor 7 Prozent auf nunmehr 2,5 Prozent gesenkt, was einem Rückgang von etwa zwei Dritteln entspricht. Laut übereinstimmenden Berichten, unter anderem von TechCrunch und OnlineMarketing.de, wurden die Affiliate-Partner per E-Mail über diese Änderung informiert, die zum 1. Mai in Kraft tritt. Dieser Schritt führt zu spürbaren Einnahmenverlusten für Publisher und Webseitenbetreiber, die aktiv iOS-Apps bewerben, und dürfte deren Priorisierung von App-Store-Empfehlungen maßgeblich beeinflussen. Marktbeobachter werten die drastische Kürzung zudem als möglichen Indikator für weitere bevorstehende Anpassungen innerhalb des geschlossenen App-Store-Ökosystems von Apple. Die Maßnahme verdeutlicht einmal mehr, wie stark Plattformbetreiber die ökonomischen Bedingungen für beteiligte Partner einseitig steuern und verändern können.
Eine wesentliche Richtlinienänderung eines großen Plattformbetreibers (Apple), die die Monetarisierung im Affiliate-Marketing empfindlich trifft und das Vermarktungsverhalten für iOS-Anwendungen nachhaltig verändern kann.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Apple senkt die Provision im App Store Affiliate Program von 7 Prozent auf 2,5 Prozent.
- Die Änderung wurde den Affiliate-Partnern per E-Mail mitgeteilt und trat zum 1. Mai in Kraft.
- Die Kürzung entspricht einem drastischen Rückgang von rund zwei Dritteln der Einnahmen.
- Berichte darüber stützen sich auf Informationen von TechCrunch und OnlineMarketing.de.
- Branchenbeobachter vermuten hinter dem Schritt weitere anstehende Veränderungen im App Store Ökosystem.
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Apple senkt App-Store-Provisionen in China auf 25 Prozent
Apple hat am 12. März 2026 angekündigt, die Provisionssätze für den App Store auf iOS und iPadOS in Festlandchina ab dem 15. März 2026 anzupassen. Die Standardprovision für Apple In-App Purchase und kostenpflichtige App-Transaktionen wird von 30 % auf 25 % gesenkt. Qualifizierende Transaktionen im Rahmen des App Store Small Business Program und des Mini Apps Partner Programms sowie die automatische Verlängerung von IAP-Abonnements nach dem ersten Jahr werden von 15 % auf 12 % reduziert. Entwickler müssen die aktualisierten Bedingungen nicht bis zum 15. März unterzeichnen, um ab diesem Datum von den neuen Sätzen zu profitieren. Zudem hat Apple die Lizenzvereinbarung des Apple Developer Program überarbeitet und wird Übersetzungen innerhalb eines Monats veröffentlichen.
Apple senkt App Store-Provisionen in China deutlich
Apple wird seine App Store-Provisionssätze in China senken und den Standardanteil für kostenpflichtige Apps sowie In-App-Käufe ab dem 15. März 2026 von 30 % auf 25 % reduzieren. Gleichzeitig sinkt die Gebühr für automatische Verlängerungen nach dem ersten Jahr von 15 % auf 12 %. Diese Änderungen, die aus Gesprächen mit chinesischen Regulierungsbehörden hervorgehen, sind in einer aktualisierten Version der Apple Developer Program License Agreement dokumentiert; Entwickler müssen den neuen Bedingungen laut Apple nicht gesondert zustimmen. Dieser Schritt hebt sich von den andauernden Provisionsdebatten in der EU und den USA ab, wo Apple seine bisherigen Raten weitgehend beibehält. Das Unternehmen verwies zudem auf ein starkes iPhone-Geschäft und ein deutliches Umsatzwachstum im jüngsten Quartal in China, was die immense strategische Bedeutung dieses Marktes unterstreicht.
Apple überarbeitet EU-App-Store-Gebühren und Richtlinien für alternative Marktplätze
Zur Einhaltung des Digital Markets Act (DMA) führt Apple zum 1. Oktober 2026 ein einheitliches EU-Entwicklermodell ein. Entwickler können iPhone-Apps über Drittanbieter-Marktplätze oder Webseiten vertreiben, alternative Zahlungsoptionen anbieten und gleichzeitig Apple IAP nutzen. Die bisherigen Gebühren für Erstakquisition und Store-Dienste entfallen; stattdessen greift eine Core Technology Commission von 5 % für Transaktionen von außerhalb des App Stores vertriebenen Apps. Die gestaffelten Standardgebühren betragen für Apple IAP grundsätzlich 26 % (wobei viele für 15 % qualifiziert sind), für externe Zahlungsabwicklung 20 % (reduzierbar auf 10 % für berechtigte Unternehmen und KMUs) sowie 15 % für Website-Links. Entwickler müssen sich für 12 Monate auf eine Zahlungsoption festlegen. Apple lockert zudem die Regeln für alternative Marktplätze und implementiert Jugendschutzmaßnahmen, während die EU-Kommission die Umsetzung überwacht. Epic kritisierte die neuen Konditionen, und Apple geht gegen eine DMA-Geldstrafe von 500 Millionen Euro in Berufung.
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