Beobachtetes Signal · 17. Aug. 2026 · Policy Update · Quelle: t3n · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Neutral
Apple ändert App-Tracking-Abfrage für EU-Nutzer auf dem iPhone
Apple aktualisiert die App-Tracking-Abfrage auf iPhones für Nutzer mit physischem Standort in der Europäischen Union, nachdem Druck von Wettbewerbsbehörden und der Werbeindustrie ausgeübt wurde. Der Begriff „Tracking“ entfällt künftig in dem Hinweis, die Anordnung und Beschriftung der Buttons wird geändert, sodass „Erlauben“ oben und „Ablehnen“ unten platziert wird. Zudem dürfen Entwickler die Zustimmung zum applikationsübergreifenden Tracking nach einem Jahr erneut einholen. Apple betont, dass der angepasste Bildschirm ausschließlich bei tatsächlicher Anwesenheit in der EU angezeigt wird und in Abstimmung mit der Europäischen Kommission sowie nationalen Wettbewerbsbehörden entwickelt wurde. Das deutsche Bundeskartellamt hat sein Verfahren daraufhin eingestellt, während Frankreich im März 2025 eine Geldstrafe von 150 Millionen Euro und Italien im Dezember 2025 eine solche von 98,6 Millionen Euro verhängt hatten.
Diese Policy- und UX-Änderung einer Gatekeeper-Plattform beeinflusst Consent-Flows und regulatorische Einigungen in der EU. Sie verändert Consent-Signale sowie Re-Prompt-Regeln, was direkte Auswirkungen auf App-Level-Targeting, Messbarkeit und den Werbezugang zu cross-app Daten hat.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Apple modifiziert die App-Tracking-Abfrage für iPhone-Nutzer bei physischem Aufenthalt in der Europäischen Union.
- Das Wort „tracking“ wird entfernt; die Button-Beschriftungen werden getauscht, sodass „Erlauben“ oben und „Ablehnen“ unten steht.
- App-Entwickler dürfen die Zustimmung zum cross-app Tracking nach Ablauf eines Jahres erneut anfragen.
- Die aktualisierte Abfrage gilt basierend auf dem physischen Standort in der EU, unabhängig von Account oder Herkunftsland.
- Die Änderungen erfolgen nach Absprache mit EU-Regulierern; das Bundeskartellamt stellte sein Verfahren ein, nach Strafen in Frankreich (150 Mio. €, März 2025) und Italien (98,6 Mio. €, Dez 2025).
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Ontologie & Marktkonzepte
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Apple reformiert App-Tracking-Einwilligung im Rahmen von EU-Verfahren
Apple passt die Vorgaben für App-Entwickler zur Nutzung personenbezogener Daten für zielgerichtete Werbung auf iPhones und iPads an. Auslöser ist ein Verfahren des Bundeskartellamts, das im Rahmen von App Tracking Transparency (ATT) eine Benachteiligung von Drittanbietern gegenüber Apple-eigenen Apps festgestellt hatte. Künftig müssen Einwilligungs-Pop-ups für Drittanbieter visuell und linguistisch neutral gestaltet sowie von abschreckenden Elementen bereinigt werden. Die Umsetzung muss innerhalb von vier Monaten nach Zustellung der Entscheidung erfolgen; die Verpflichtungen gelten für sieben Jahre und werden durch einen Treuhänder überwacht. Apple betont, dass die bisherige ATT-Praxis von Datenschutzbehörden gestützt werde. Die Änderungen gelten für fast alle EU-Mitgliedstaaten und berühren maßgeblich die Bereiche Identity Management, Attribution sowie die Monetarisierung im App-Ökosystem.
Apple erlaubt weniger alarmierende ATT-Einwilligungsfenster in der EU
Apple hat sich nach mehrjährigen Kartellermittlungen des Bundeskartellamts und weiterer Behörden bereit erklärt, seine App Tracking Transparency (ATT)-Vorgaben für Apps in der Europäischen Union anzupassen. Die neuen Vereinbarungen ermöglichen es in der EU vertriebenen Apps, alternative Einwilligungsbildschirme mit modifizierter Formatierung, angepasster Sprache und zusätzlichen Informationslinks anzuzeigen, wodurch die Abfragen weniger abschreckend wirken. Zu den Änderungen gehören ganzseitige Ansichten statt Pop-ups, der Verzicht auf das Wort „tracken“ sowie Buttons mit den Bezeichnungen „Erlauben“ und „Ablehnen“. Diese Optionen sind exklusiv in Deutschland, Frankreich, Italien, Polen und Rumänien verfügbar. Regulierungsbehörden hatten moniert, dass ATT Apples eigenes Werbegeschäft begünstigte. Zudem dürfen Entwickler Nutzer nach einem Jahr erneut um Zustimmung bitten.
Apple aktualisiert App Tracking Transparency in der EU
Apple hat Änderungen an seinem App Tracking Transparency (ATT) Framework in der Europäischen Union angekündigt, die ab iOS 27.2 und iPadOS 27.2 nach Einigungen mit europäischen Wettbewerbsbehörden greifen. Entwickler erhalten die Option, eine alternative Version des System-Prompts für Tracking-Berechtigungen in der EU zu nutzen, die modifizierte Formatierungen, veränderte Sprache und eine optionale Schaltfläche für zusätzliche Informationen bietet. Aufgrund rechtlicher Vorgaben ist in Deutschland, Frankreich, Italien, Polen und Rumänien ausschließlich der alternative Prompt verfügbar. Zudem können EU-Nutzer ein Jahr nach ihrer vorherigen Entscheidung erneut um Tracking-Erlaubnis gebeten werden, es sei denn, sie haben Tracking-Anfragen in den Geräteeinstellungen deaktiviert. Die Einstellung zur Erlaubnis von Tracking wurde in der EU umbenannt. Die grundlegenden Voraussetzungen für die Einholung der Berechtigung bleiben unverändert.
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