Beobachtetes Signal · 6. März 2020 · Policy Update · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Neutral
Apple und Google bekämpfen COVID-19-Desinformation in ihren App Stores
Apple beschränkt COVID-19-bezogene Inhalte im App Store streng auf Anwendungen offizieller Gesundheitsorganisationen, Krankenhäuser und vergleichbarer Behörden. Anwendungen mit aktuellen medizinischen Informationen müssen zwingend von anerkannten Institutionen eingereicht werden. Der Google Play Store liefert derweil keine Suchergebnisse für COVID-19-Anfragen und wendet eine Richtlinie an, die Inhalte zum Profitieren von Katastrophen oder mangelnder Sensibilität ausschließt. CNBC berichtet über diese regulatorischen Maßnahmen der Plattformbetreiber. Google hat zudem eine Play-Store-Informationsseite eingerichtet, um Nutzer aufzuklären, und hebt dort Beispiele wie die App des Roten Kreuzes sowie Twitter hervor. Bislang bleibt unklar, ob im Play Store ein generelles Verbot aller coronavirusbezogenen Apps gilt. Diese Schritte unterstreichen die breiter angelegten Bemühungen der Plattformbetreiber, Desinformation einzudämmen und Panik während der Krise zu minimieren.
Aktualisierung der Richtlinien von Apple und Google zur Moderation von App-Store-Inhalten in Bezug auf COVID-19 zur Eindämmung von Desinformation.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Apple verbietet coronavirusbezogene Apps, es sei denn, sie stammen von offiziellen Gesundheitsorganisationen.
- Apple verlangt, dass Apps mit aktuellen medizinischen Informationen von anerkannten Institutionen eingereicht werden.
- Der Google Play Store zeigt keine Suchergebnisse für Coronavirus-Anfragen an.
- Google Play untersagt Apps, die Katastrophen ausnutzen oder unsensibel sind, und hebt die Apps des Roten Kreuzes sowie Twitter hervor.
- CNBC berichtet über die Regulierung von Coronavirus-Apps in den App Stores von Apple und Google.
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Google bringt agentische KI in Gemini für Unternehmen
Bei einer Google-Cloud-Veranstaltung am Donnerstag kündigte Google an, seine Gemini-KI ins agentische Zeitalter zu führen. Ein einheitlicher Agent kann nicht nur Fragen beantworten, sondern Aufgaben eigenständig planen und ausführen. Zunächst für Unternehmen gedacht, kann der Agent mit internen Systemen verbunden werden, benutzerdefinierte Fähigkeiten nutzen und sogar Modelle von Drittanbietern wie Anthropics Claude auswählen. Er verfügt über ein eigenes Workspace-Konto mit E-Mail-Adresse und schreibt ein eigenes Audit-Protokoll. Zu den frühen Testern gehören On, Shopify und PayPal. Gemini hat über 1 Milliarde monatlich aktive Nutzer, und fast 90% der Fortune-100-Unternehmen nutzen Gemini Enterprise.
US-Regierung schließt Microsoft von Visa-Programm aus
Die US-Regierung hat Microsoft von der Beantragung dauerhafter Aufenthaltsgenehmigungen für ausländische Fachkräfte mit H-1B-Visa ausgeschlossen und wirft dem Unternehmen Missbrauch des Programms vor. Vizepräsident JD Vance erklärte, Microsoft habe im vergangenen Jahr 6.000 amerikanische Mitarbeiter entlassen, aber von 6.300 H-1B-Visainhabern profitiert. Das Arbeitsministerium unter Keith Sonderling wird keine neuen Anträge von Microsoft, mehreren Beratungsunternehmen und Adobe annehmen. Dieser Schritt erfolgt wenige Wochen vor den Parlamentswahlen und spiegelt die Kritik der Trump-Regierung am H-1B-Programm wider, das angeblich amerikanische Arbeiter benachteiligt. Microsoft hat noch nicht reagiert. Der Schritt könnte die Fähigkeit der Tech-Branche beeinträchtigen, qualifizierte ausländische Talente zu halten.
US sperrt Microsoft, Adobe und IT-Giganten von Green-Card-Programm aus
Die Trump-Administration hat Microsoft, Adobe und sechs weitere große Technologieunternehmen von einem US-Programm ausgesetzt, das qualifizierten ausländischen Arbeitskräften die dauerhafte Aufenthaltserlaubnis (Green Card) erleichtert, und wirft den Unternehmen Betrug vor. Vizepräsident JD Vance kündigte die Sperre an, die auch Capgemini, Cognizant, HCL, Infosys, Tata und Wipro betrifft. Das Arbeitsministerium wird keine neuen oder laufenden Anträge auf dauerhafte Arbeitszertifizierung dieser Unternehmen mehr annehmen. Die Unternehmen gehören zu den größten Nutzern von H-1B-Visa, die für hochqualifizierte Positionen gedacht sind, die von US-Arbeitern möglicherweise nicht besetzt werden können. Microsoft reagierte mit der Aussage, dass die meisten seiner US-Mitarbeiter Amerikaner seien und seine H-1B-Anträge größtenteils für bestehende Mitarbeiter und nicht für Neueinstellungen gelten. Die Regierung will außerdem neun Universitäten, darunter Harvard, Yale und Stanford, wegen mutmaßlichen Missbrauchs von Studentenvisumprogrammen untersuchen.
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