Beobachtetes Signal · 8. Jan. 2020 · Market Data Release · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Neutral
App-Store-Ausgaben übertreffen 2019 die Marke von 83 Milliarden US-Dollar
SensorTower-Schätzungen zufolge erreichten die weltweiten Nutzerausgaben im Apple App Store und bei Google Play im Jahr 2019 rund 83,5 Milliarden US-Dollar, was einem Anstieg von 17 Prozent gegenüber 2018 entspricht. Google Play generierte etwa 29,3 Milliarden US-Dollar, während der Apple App Store rund 54,2 Milliarden US-Dollar einspielte. Das Wachstum lag bei 18,1 Prozent für Google Play und 16,3 Prozent für den Apple App Store. Spiele machten mit rund 61,7 Milliarden US-Dollar 74 Prozent der Gesamtausgaben in beiden Stores aus. Ausgeschlossen sind Steuern, In-App-Advertising sowie Käufe in Nicht-Gaming-Apps wie Amazon; die Zahlen umfassen stattdessen In-App-Käufe, Abonnements und Premium-Apps. Im Apple App Store war Entertainment mit 3,9 Milliarden US-Dollar die Top-Kategorie, während bei Google Play der Bereich Social mit 686 Millionen US-Dollar anführte. Diese fundamentale Marktdynamik unterstreicht die Relevanz der App-Wirtschaft für das gesamte digitale Ökosystem.
Signifikante Marktdaten zur globalen App-Ökonomie und In-App-Monetarisierung, die für die AdTech-Branche und das breitere digitale Ökosystem von hoher Relevanz sind.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Weltweite Nutzerausgaben in Apple App Store und Google Play 2019: 83,5 Mrd. USD
- Umsatz von Google Play: 29,3 Mrd. USD
- Umsatz des Apple App Store: 54,2 Mrd. USD
- Jahreswachstum: Google Play +18,1 %, Apple App Store +16,3 %
- Spiele machten 74 % der Ausgaben aus: 61,7 Mrd. USD
- Entertainment war Top-Kategorie im Apple App Store mit 3,9 Mrd. USD
- Social war Top-Kategorie bei Google Play mit 686 Mio. USD
- Steuern, In-App-Advertising und E-Commerce-Käufe sind ausgeschlossen
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2 verknüpfte UnternehmenVerwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Xbox startet TV- und Filmsparte; Meta testet Linkbeschränkungen
Diese AdExchanger-News-Roundup behandelt drei Hauptgeschichten. Xbox hat eine neue TV- und Filmsparte namens XP vorgestellt, die von Kayleen Walters geleitet wird, um Monetarisierungsmöglichkeiten zu erkunden, einschließlich der Formalisierung von Sponsorships und Markenpartnerschaften. Getrennt davon testet Meta Meta One, ein Abo-Bündel, und hat begonnen, nicht abonnierte Unternehmensseiten für die Einbindung von mehr als zwei externen Links in Beiträgen zu belasten, wobei Nachrichtenseiten derzeit ausgenommen sind. Darüber hinaus wird der Trend diskutiert, dass mittelgroße unabhängige Agenturen zu hybriden Holdinggesellschaften fusionieren, mit Verweisen auf Wpromotes Übernahme von Giant Spoon, Chemistrys Übernahme von Colossus und Acardias Kauf von Crush, da der Wettbewerbsdruck durch große Gruppen wie Omnicom-IPG und Publicis zunimmt.
BBC-Chef kündigt Silicon-Valley-Umbau an
BBC-Intendant Matt Brittin, ehemals bei Google, hat einen umfassenden kulturellen und strategischen Umbau der britischen Rundfunkanstalt angekündigt. In einer Town-Hall-Rede forderte er die Mitarbeiter auf, schnellere Entscheidungen zu treffen, digitale Dienste als Flaggschiffprodukte zu behandeln und kontrollierte Experimente zu wagen. In der Rede, die keine Bestätigung von TV-Sender-Schließungen enthielt, stellte Brittin einen Prototyp für den Streamingdienst iPlayer vor, darunter einen KI-Agenten für Empfehlungen und mehrsprachige Unterstützung, personalisierte Startseiten und eine Zufallsauswahl-Funktion. Die Publikumstests sollen in Kürze beginnen. Während einige Mitarbeiter die neue Richtung begrüßten, äußerten andere Skepsis angesichts der Risiken für einen öffentlich-rechtlichen Sender. Brittin betonte die Notwendigkeit greifbarer Ergebnisse und deutete einen künftigen Übergang weg von der analogen Verbreitung an.
Anthropic startet Claude Dashboards, Motion und KI-Wohlfahrtsrichtlinie
Anthropic hat zwei neue Beta-Funktionen für seinen KI-Assistenten Claude eingeführt: Claude Dashboards und Claude Motion. Dashboards ermöglichen es Nutzern, verbundene Unternehmensdatenplattformen wie BigQuery, Snowflake, Databricks und Amazon Redshift in natürlicher Sprache abzufragen und interaktive Dashboards mit Kennzahlen und Diagrammen zu erstellen. Claude Motion erlaubt es, per Textprompt animierte Videos zu erstellen, wobei Code geschrieben wird, um Texte, Bilder, Zahlen und Diagramme zu animieren. Beide Funktionen starten in der Beta, wobei Dashboards für alle kostenpflichtigen Abos verfügbar sind und Motion zunächst Team- und Enterprise-Kunden vorbehalten ist. Darüber hinaus hat Anthropic Claude Docs, Slides und Design für Free User freigeschaltet, wobei bereits über 45 Millionen Dokumente, Präsentationen und Designs erstellt wurden. Zudem wurden die Nutzungsrichtlinien aktualisiert, um anhaltendes, unnötiges und grausames Verhalten gegenüber KI-Modellen zu verbieten, was ab dem 12. November gilt. Dies wirft Fragen zum Bewusstsein und Wohlbefinden von KI auf, wobei CEO Dario Amodei die Möglichkeit nicht ausschließt, während Microsoft AI CEO Mustafa Suleyman davor warnt, KI menschenähnliche Rechte einzuräumen.
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