Beobachtetes Signal · 16. Aug. 2026 · Technical Release · Quelle: t3n · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Negativ
Anthropic-KI identifiziert Schwachstellen in Verschlüsselungsstandards
Anthropic's Claude Mythos Preview soll Schwachstellen in einer modifizierten Version des AES-Verschlüsselungsstandards identifiziert und einen verbesserten Angriff auf den Post-Quantum-Kandidaten Hawk ausgeführt haben. Laut Berichten der New York Times war Mythos 200- bis 1.000-mal schneller beim Finden der Schwachstelle als menschliche Krypto-Experten. Anthropic-Researcher Nicholas Carlini erklärte, dass sich die Fähigkeiten von KI-Modellen seit 2025 rasant weiterentwickelt haben. Mythos soll den AES-Angriff nahezu vollständig autonom entwickelt haben, wonach zwei menschliche Researcher fast einen Monat benötigten, um die Methode zu verifizieren. Die Entwickler von Hawk bestätigten, dass der von Mythos gewählte Angriffsansatz funktionieren könnte. Dies wirft Fragen hinsichtlich der langfristigen Auswirkungen auf kryptografische Standards, die Internetsicherheit und die Rolle von fortschrittlichen LLMs bei der Identifizierung von Schwachstellen auf.
Demonstriert die fortschrittlichen Fähigkeiten von LLMs zur Entdeckung kryptografischer Schwachstellen und zur autonomen Generierung von Angriffsmethoden. Die Implikationen für Sicherheit, Privacy, Post-Quantum-Standards und das Vertrauen in Internet-Schutzmechanismen sind von erheblicher Tragweite für das gesamte Technologie-Ökosystem.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Claude Mythos Preview von Anthropic identifizierte Schwachstellen in einer geschwächten Variante des AES-Verschlüsselungsstandards.
- Laut der New York Times entdeckte Mythos die Schwachstelle 200- bis 1.000-mal schneller als frühere menschliche Krypto-Analysen.
- Anthropic gab an, dass Mythos zudem einen verbesserten Angriff auf Hawk, einen Post-Quantum-Kryptografie-Kandidaten, orchestrierte.
- Anthropic-Researcher Nicholas Carlini erklärte, dass sich die Fähigkeiten der KI-Modelle seit 2025 erheblich weiterentwickelt haben.
- Mythos soll den AES-Angriff nahezu vollständig autonom entwickelt haben; zwei menschliche Researcher verifizierten die Methode im Anschluss rund einen Monat lang.
Verknüpfte Unternehmen
5 verknüpfte Unternehmen“The Anthropic AI Claude Mythos Preview is said to have now cracked this algorithm....”
“As the New York Times (NYT) reports, Claude Mythos Preview identified weaknesses in a weakened AES version....”
“The article includes external content from TargetVideo GmbH that supplements t3n.de's editorial offering....”
“The article was published on t3n.de (the hosting digital publisher)....”
“Nicholas Carlini previously worked in Google's AI department....”
Ontologie & Marktkonzepte
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Anthropic-KI entdeckt Sicherheitslücken in verschlüsselten Teststandards
Berichten zufolge hat Anthropic's Claude Mythos Preview Schwachstellen in einer geschwächten Variante des AES-Verschlüsselungsstandards entdeckt und einen verbesserten Angriff auf Hawk, einen Post-Quantum-Kandidaten, entwickelt. Demnach fand das KI-Modell die AES-Schwachstelle 200- bis 1.000-mal schneller als menschliche Krypto-Experten und generierte den Exploit weitgehend autonom; zwei menschliche Forscher benötigten rund einen Monat zur Verifizierung. Die Hawk-Entwickler bestätigten Berichten zufolge die Machbarkeit des Angriffs. Anthropic-Forscher Nicholas Carlini betonte, dass moderne KI-Modelle nun fortgeschrittene kryptografische Forschung betreiben, zu der frühere Generationen nicht in der Lage waren. Zwar besteht für aktuell flächendeckend implementierte Verschlüsselungssysteme keine akute Gefahr, jedoch mahnen Beobachter langfristige Risiken für die Internetsicherheit, den Datenschutz und zukünftige Post-Quantum-Standards an. Dieser Vorfall verdeutlicht die rapide Beschleunigung von KI-Fähigkeiten in sicherheitssensiblen Bereichen.
Anthropic hält Claude Mythos wegen Sicherheitsrisiken unter Verschluss
Der Berliner Startup-Accelerator Ewor, der sich als europäischer Konkurrent zu Y Combinator positioniert, hat rund 70 Millionen US-Dollar von Investoren eingeworben, um sein Programm und Eigenkapitalinvestitionen in Portfoliounternehmen zu finanzieren. Unter der Leitung von Gründer Daniel Dippold betreibt Ewor ein bewerbungsbasiertes Programm, das Frühphasenteams bei der Rekrutierung, Anschlussfinanzierung und Umsatzgenerierung unterstützt. Tausende Gründer bewerben sich jährlich, während der Fund Firmenanteile übernimmt und zu einem Milliardenunternehmen skalieren möchte. Zum Portfolio gehört unter anderem die Fintech-Plattform Zuba, die Stablecoins für grenzüberschreitende Transfers nutzt. Zum Team von Ewor zählen erfahrene Gründer wie SumUp-Mitgründer Petter Made und Paul H. Müller, bekannt durch den Verkauf von Adjust. In einem Podcast hob Dippold die Stärken Europas im Bereich Künstliche Intelligenz sowie an Universitäten wie der ETH Zürich und der TU München hervor.
Anthropics Claude Mythos fordert Cybersecurity heraus
Die Vorschau von Anthropic auf Claude Mythos – offengelegt über eine System Card und exklusiv für ausgewählte Partner verfügbar – hat die Debatte über KI-gestützte Cybersecurity neu entfacht, nachdem Entwickler berichteten, das Modell habe Tausende Schwachstellen in großen Webbrowsern und Betriebssystemen entdeckt. Eine Podcast-Episodenbesprechung des MIT Technology Review Weekly vom 14. Mai 2026 (veröffentlicht auf t3n) beleuchtet die potenziellen defensiven sowie offensiven Implikationen, fasst Reaktionen von Sicherheitsforschern zusammen und verweist auf die Sichtweise von Bruce Schneier. Die Episode beleuchtet, wie Wolfgang Stieler die Partnerreaktionen zusammenfasst, während Jenny Lepies darüber berichtet. Die Berichterstattung positioniert Mythos sowohl als potenziellen Beschleuniger der Exploit-Entwicklung als auch als wertvolles Asset für automatisierte Vulnerability-Tests und Patching, wobei Governance-, Zugriffskontroll- und Supply-Chain-Bedenken stark betont werden.
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