Beobachtetes Signal · 29. Juli 2026 · Research Finding · Quelle: t3n · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Neutral

Anthropic-KI entdeckt Sicherheitslücken in verschlüsselten Teststandards

Zusammenfassung des Signals

Berichten zufolge hat Anthropic's Claude Mythos Preview Schwachstellen in einer geschwächten Variante des AES-Verschlüsselungsstandards entdeckt und einen verbesserten Angriff auf Hawk, einen Post-Quantum-Kandidaten, entwickelt. Demnach fand das KI-Modell die AES-Schwachstelle 200- bis 1.000-mal schneller als menschliche Krypto-Experten und generierte den Exploit weitgehend autonom; zwei menschliche Forscher benötigten rund einen Monat zur Verifizierung. Die Hawk-Entwickler bestätigten Berichten zufolge die Machbarkeit des Angriffs. Anthropic-Forscher Nicholas Carlini betonte, dass moderne KI-Modelle nun fortgeschrittene kryptografische Forschung betreiben, zu der frühere Generationen nicht in der Lage waren. Zwar besteht für aktuell flächendeckend implementierte Verschlüsselungssysteme keine akute Gefahr, jedoch mahnen Beobachter langfristige Risiken für die Internetsicherheit, den Datenschutz und zukünftige Post-Quantum-Standards an. Dieser Vorfall verdeutlicht die rapide Beschleunigung von KI-Fähigkeiten in sicherheitssensiblen Bereichen.

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Hohe Konfidenz

Dass ein KI-Modell kryptografische Schwachstellen aufdeckt, hat weitreichende branchenübergreifende Implikationen für Sicherheit und Datenschutz; dies könnte die zukünftige Architektur von Systemen, einschließlich Identity Management und Datensicherheit im Bereich AdTech und MarTech, maßgeblich beeinflussen.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • Claude Mythos entdeckte angeblich Schwachstellen in einer geschwächten Variante des Advanced Encryption Standard (AES).
  • Berichten zufolge fand die KI die AES-Schwachstelle 200- bis 1.000-mal schneller als menschliche Kryptografie-Experten.
  • Mythos entwickelte den AES-Angriff weitgehend autonom; die Verifizierung durch zwei menschliche Forscher dauerte rund einen Monat.
  • Zudem erstellte Mythos einen verbesserten Angriff auf den Post-Quantum-Kandidaten Hawk, dessen Machbarkeit Entwickler bestätigten.
  • Anthropic-Forscher Nicholas Carlini erklärte, dass moderne KI-Modelle fortschrittliche kryptografische Forschung durchführen.

Verknüpfte Unternehmen

7 verknüpfte Unternehmen

“The Anthropic AI Claude Mythos Preview is said to have found weaknesses in a weakened version of the AES encryption algorithm....”

“As the New York Times reported, Claude Mythos Preview identified vulnerabilities in a weakened AES version and was reportedly 200–1,000 time...”

“The article includes external content from TargetVideo GmbH that complements the editorial offering on t3n.de....”

Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: t3n•Veröffentlicht: 29. Juli 2026
Ursprünglicher Berichttitel: “Claude Mythos: Anthropic-KI knackt Verschlüsselungsstandard – was das bedeutet”

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Large Language Models (LLM) & AI16. Aug. 2026

Anthropic-KI identifiziert Schwachstellen in Verschlüsselungsstandards

Anthropic's Claude Mythos Preview soll Schwachstellen in einer modifizierten Version des AES-Verschlüsselungsstandards identifiziert und einen verbesserten Angriff auf den Post-Quantum-Kandidaten Hawk ausgeführt haben. Laut Berichten der New York Times war Mythos 200- bis 1.000-mal schneller beim Finden der Schwachstelle als menschliche Krypto-Experten. Anthropic-Researcher Nicholas Carlini erklärte, dass sich die Fähigkeiten von KI-Modellen seit 2025 rasant weiterentwickelt haben. Mythos soll den AES-Angriff nahezu vollständig autonom entwickelt haben, wonach zwei menschliche Researcher fast einen Monat benötigten, um die Methode zu verifizieren. Die Entwickler von Hawk bestätigten, dass der von Mythos gewählte Angriffsansatz funktionieren könnte. Dies wirft Fragen hinsichtlich der langfristigen Auswirkungen auf kryptografische Standards, die Internetsicherheit und die Rolle von fortschrittlichen LLMs bei der Identifizierung von Schwachstellen auf.

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Large Language Models (LLM) & AI8. Apr. 2026

Anthropic hält Claude Mythos wegen Sicherheitsrisiken unter Verschluss

Der Berliner Startup-Accelerator Ewor, der sich als europäischer Konkurrent zu Y Combinator positioniert, hat rund 70 Millionen US-Dollar von Investoren eingeworben, um sein Programm und Eigenkapitalinvestitionen in Portfoliounternehmen zu finanzieren. Unter der Leitung von Gründer Daniel Dippold betreibt Ewor ein bewerbungsbasiertes Programm, das Frühphasenteams bei der Rekrutierung, Anschlussfinanzierung und Umsatzgenerierung unterstützt. Tausende Gründer bewerben sich jährlich, während der Fund Firmenanteile übernimmt und zu einem Milliardenunternehmen skalieren möchte. Zum Portfolio gehört unter anderem die Fintech-Plattform Zuba, die Stablecoins für grenzüberschreitende Transfers nutzt. Zum Team von Ewor zählen erfahrene Gründer wie SumUp-Mitgründer Petter Made und Paul H. Müller, bekannt durch den Verkauf von Adjust. In einem Podcast hob Dippold die Stärken Europas im Bereich Künstliche Intelligenz sowie an Universitäten wie der ETH Zürich und der TU München hervor.

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Large Language Models (LLM) & AI7. Apr. 2026

Anthropic limitiert Mythos AI Rollout wegen Cyberangriff-Risiken

Anthropic hat eine Vorschau auf sein neues Frontier-Modell Mythos veröffentlicht und setzt es im Rahmen einer neuen Sicherheitsinitiative namens Project Glasswing selektiv ein. Zwölf Partnerorganisationen — darunter Amazon, Apple, Broadcom, Cisco, CrowdStrike, die Linux Foundation, Microsoft und Palo Alto Networks — testen Mythos für die defensive Cybersicherheit; Anthropic gab an, dass weitere 40 Organisationen einen Vorabzugang erhalten. Obwohl Mythos nicht explizit für Sicherheitszwecke trainiert wurde, identifizierte das Modell beim Scannen von proprietärem und Open-Source-Code tausende Zero-Day-Vulnerabilities. Der Rollout folgt auf frühere Leaks von Entwürfen (das Modell hieß zuvor „Capybara“) und eine unbeabsichtigte Offenlegung von Quellcode im Zusammenhang mit einem Claude Code-Release. Anthropic führt Gespräche mit US-Bundesbehörden, während das Unternehmen gleichzeitig rechtliche und Lieferkettenstreitigkeiten mit der US-Regierung bewältigen muss.

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