Beobachtetes Signal · 24. Feb. 2026 · Regulation · Quelle: CNBC Technology · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Negativ
Anthropic wirft chinesischen KI-Firmen systematische Distillation vor
Anthropic hat drei chinesische KI-Unternehmen – DeepSeek, Moonshot AI und MiniMax – beschuldigt, koordinierte Distillation-Angriffe durchgeführt zu haben, um Fähigkeiten des Claude-Modells durch gezielte Prompts abzugreifen. Laut Anthropic nutzten die Firmen kommerzielle Proxy-Dienste zur Umgehung von Zugriffssperren und generierten über 16 Millionen Interaktionen über rund 24.000 betrügerisch erstellte Konten, wobei allein MiniMax für über 13 Millionen Interaktionen verantwortlich war. Diese Vorwürfe folgen ähnlichen Anschuldigungen von OpenAI gegen DeepSeek. Beide Unternehmen bewerten das Vorgehen als Bedrohung für die nationale Sicherheit und das geistige Eigentum. Reuters berichtete zudem, dass US-Behörden Belege dafür gefunden haben, dass DeepSeek ein Modell auf Nvidia Blackwell-Chips trainiert hat. Branchenexperten betonen, dass Distillation zwar eine gängige Technik ist, die Kontroverse sich jedoch um betrügerische Zugriffe und mögliche Verstöße gegen Nutzungsbedingungen dreht.
Die Vorwürfe betreffen führende US-KI-Labore, massiven Diebstahl geistigen Eigentums sowie betrügerische Zugriffe und berühren damit unmittelbar nationale Sicherheits- und Exportkontrollfragen wie den Einsatz von Nvidia-Chips, was die regulatorische Prüfung verschärfen und den Wettbewerb beeinflussen wird.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Anthropic beschuldigt DeepSeek, Moonshot AI und MiniMax koordinierter Distillation-Angriffe auf das Claude-Modell.
- Anthropic verzeichnete über 16 Millionen Interaktionen über rund 24.000 betrügerisch erstellte Konten.
- MiniMax verursachte mit über 13 Millionen Interaktionen den Großteil des Traffics.
- OpenAI erhob zuvor ähnliche Vorwürfe gegen DeepSeek und wandte sich mit einem offenen Brief an US-Gesetzgeber.
- US-Behörden fanden laut Reuters Belege für das Training eines DeepSeek-Modells auf Nvidia Blackwell-Chips.
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Anthropic beschuldigt chinesische Labs des Datenabgreifens bei Claude
Anthropic wirft drei chinesischen KI-Unternehmen – DeepSeek, Moonshot AI und MiniMax – vor, über 24.000 gefälschte Konten erstellt zu haben, um das Claude-Modell abzufragen. Dabei wurden mittels sogenannter Distillation über 16 Millionen Interaktionen erzeugt, um eigene Modelle zu trainieren. Die Angriffe zielten laut Anthropic auf agentisches Reasoning, Tool-Nutzung und Programmierfähigkeiten ab, wobei das Ausmaß auf den Zugriff auf fortschrittliche KI-Chips hindeutet. Die Vorwürfe fallen in eine Phase heftiger Debatten über US-Exportkontrollen, nachdem die Regierung zuvor den Export hochentwickelter Halbleiter nach China erlaubt hatte. Anthropic plant verstärkte Abwehrmaßnahmen gegen solche Distillation-Angriffe und fordert eine koordinierte Reaktion von Industrie, Cloud-Anbietern und Politik, um potenzielle Risiken für die nationale Sicherheit einzudämmen.
Anthropic wirft chinesischen KI-Entwicklern Model-Distillation von Claude vor
Anthropic beschuldigt chinesische KI-Labore wie Alibaba, Moonshot (Kimi) und DeepSeek, Claude-Modelle illegal mittels Distillation zum Training eigener, kostengünstigerer Alternativen genutzt zu haben. Laut Jacob Klein, Head of Threat Intelligence bei Anthropic, erfolgten die unautorisierten Zugriffe über Fake-Accounts und gestohlene Kreditkarten. Alibaba verzeichnete in Spitzenzeiten täglich drei Millionen Interaktionen über 3.500 betrügerische Konten für Qwen-Modelle. Moonshot leitete rund 300.000 Kimi-Nutzeranfragen über 5.380 gefälschte Profile an Claude weiter; DeepSeek führte über zwölf Millionen Distillation-Angriffe durch. Dabei wurden auch hochsensible Daten exponiert, darunter Überwachungsmaterial chinesischer Militärstandorte und Zugangsdaten russischer Regierungsbehörden. Anthropic sieht darin schwere Verstöße gegen Nutzungsbedingungen und Datenschutzgesetze mit nationaler Sicherheitsrelevanz. Die US-Regierung stufte diese Praxis bereits als inakzeptabel ein, während Anthropic einen Börsengang noch in diesem Jahr vorbereitet.
US-Behörden werfen chinesischen KI-Firmen systematischen Modell Diebstahl vor
Die Vereinigten Staaten verschärfen ihren Technologiekonflikt mit China und nehmen die KI-Unternehmen DeepSeek, Moonshot AI und Alibaba ins Visier. Washington wirft diesen vor, durch Model Distillation systematisch Fähigkeiten amerikanischer KI-Systeme zu extrahieren. Unter Berufung auf nationale Sicherheitsbedenken wird kritisiert, Zugangsberandungungen umgangen und automatisierte Methoden zur Datengewinnung genutzt zu haben. So meldete Anthropic über 3,4 Millionen verdächtige Interaktionen von Moonshot AI mit Claude Modellen, während OpenAI Aktivitäten von DeepSeek registrierte. Dieser Konflikt unterstreicht die wachsende Bedeutung von Model Distillation und hat weitreichende Implikationen für Lizenzierungen, Geschäftsgeheimnisse und Zugangskontrollen. Da die US-Regierung fortgeschrittene KI wie Halbleiter als Dual-Use-Technologie einuft, drohen Sanktionen, die Cloud-Dienste, Chips und die globale Supply Chain massiv beeinträchtigen könnten.
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