Beobachtetes Signal · 10. Juli 2024 · M&A - Announced · Quelle: Tech.eu · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Positiv
AMD übernimmt Europas größtes privates KI-Labor Silo AI für 665 Millionen US-Dollar
AMD hat eine definitive Vereinbarung zur Übernahme von Silo AI, Europas größtem privaten KI-Labor mit Sitz in Helsinki, in einer reinen Bargeldtransaktion im Wert von rund 665 Millionen US-Dollar bekannt gegeben. Silo AI ist auf KI-gestützte End-to-End-Lösungen spezialisiert und entwickelt Open-Source-basierte, mehrsprachige Large Language Models wie Poro und Viking auf AMD-Plattformen. Diese Akquisition zielt darauf ab, die KI-Strategie von AMD zu stärken und die Bereitstellung von Enterprise-KI-Lösungen zu beschleunigen. CEO Peter Sarlin wird das Team weiterhin innerhalb der Artificial Intelligence Group von AMD leiten und an Vamsi Boppana berichten. Der Abschluss der Transaktion wird für die zweite Hälfte des Jahres 2024 erwartet. Zu den Kunden von Silo AI gehören namhafte Unternehmen wie Allianz, Philips, Rolls-Royce und Unilever, zudem wurden Modelle auf Europas LUMI-Supercomputer trainiert.
Die Übernahme von Europas führendem KI-Labor durch AMD verdeutlicht die zunehmende Konsolidierung bei KI-Infrastruktur und Modellentwicklung, was auch erhebliche Relevanz für KI-gestützte Werbetechnologien und Enterprise-Lösungen hat.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- AMD hat eine definitive Vereinbarung zur Übernahme von Silo AI für rund 665 Millionen US-Dollar in bar unterzeichnet.
- Silo AI ist Europas größtes privates KI-Labor mit Hauptsitz im finnischen Helsinki.
- Zu den Unternehmenskunden von Silo AI zählen Allianz, Philips, Rolls-Royce und Unilever.
- Das Labor hat mehrsprachige Open-Source Large Language Models wie Poro und Viking auf AMD-Plattformen entwickelt.
- Die Transaktion soll in der zweiten Jahreshälfte 2024 abgeschlossen werden; CEO Peter Sarlin führt das Team weiter.
Verknüpfte Unternehmen
5 verknüpfte Unternehmen“AMD today announced the signing of a definitive agreement to acquire Silo AI....”
“Their work spans diverse markets, with customers including Allianz, Philips, Rolls-Royce and Unilever....”
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Ontologie & Marktkonzepte
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US sperrt Microsoft, Adobe und IT-Giganten von Green-Card-Programm aus
Die Trump-Administration hat Microsoft, Adobe und sechs weitere große Technologieunternehmen von einem US-Programm ausgesetzt, das qualifizierten ausländischen Arbeitskräften die dauerhafte Aufenthaltserlaubnis (Green Card) erleichtert, und wirft den Unternehmen Betrug vor. Vizepräsident JD Vance kündigte die Sperre an, die auch Capgemini, Cognizant, HCL, Infosys, Tata und Wipro betrifft. Das Arbeitsministerium wird keine neuen oder laufenden Anträge auf dauerhafte Arbeitszertifizierung dieser Unternehmen mehr annehmen. Die Unternehmen gehören zu den größten Nutzern von H-1B-Visa, die für hochqualifizierte Positionen gedacht sind, die von US-Arbeitern möglicherweise nicht besetzt werden können. Microsoft reagierte mit der Aussage, dass die meisten seiner US-Mitarbeiter Amerikaner seien und seine H-1B-Anträge größtenteils für bestehende Mitarbeiter und nicht für Neueinstellungen gelten. Die Regierung will außerdem neun Universitäten, darunter Harvard, Yale und Stanford, wegen mutmaßlichen Missbrauchs von Studentenvisumprogrammen untersuchen.
ICANN erhält 1.615 Anträge für neue Top-Level-Domains
Die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) hat erstmals seit 2012 wieder Anträge für neue generische Top-Level-Domains (gTLDs) angenommen. Insgesamt wurden 1.615 Anträge von 481 Antragstellern eingereicht, mit einem starken Fokus auf KI-bezogene Domains. Zehn Unternehmen, darunter Meta und OpenAI, bewarben sich um .agent, sieben um .agi und sechs um .asi. Meta reichte 21 Anträge ein, darunter .instagram und .threads, während OpenAI 15 Anträge stellte, darunter .chatgpt und .codex. Auch deutsche Unternehmen wie Adidas, Biontech und Allianz bewarben sich um markenbezogene Domains. Die Antragsgebühr kann bis zu 227.000 US-Dollar pro Domain betragen. Der Artikel hebt auch den finanziellen Erfolg von Ländercode-Domains wie .ai hervor, die Anguilla bis November 2025 rund 59 Millionen Euro einbrachte.
Großbritannien und Deutschland starten Industrie-Tech-Korridor
Großbritannien und Deutschland haben einen industriellen Technologiekorridor ins Leben gerufen, um das Wachstum von KI und Deep-Tech durch grenzüberschreitende Partnerschaften zu fördern. Die Initiative, unterstützt von deutschen Unternehmen wie Allianz, Bosch, RWE und Siemens, wird wachstumsstarke Technologieunternehmen mit Industriepartnern und Investoren vernetzen. Die deutsche Robotikfirma MicroAGI plant eine Expansion in London und schafft 180 Arbeitsplätze, während Proxima Fusion seinen Standort in Culham ausbauen wird. Beide Länder stellen zudem 20 Millionen Euro für gemeinsame Quantenforschung bereit. Der Korridor ist eine Flaggschiff-Initiative des Kensington-Vertrags und zielt darauf ab, die digitale Souveränität zu stärken.
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