Beobachtetes Signal · 10. Aug. 2026 · Opinion / Speaking Engagement · Quelle: The Drum · Relevanz: 1/5 · Sentiment: Negativ
KI gefährdet kreative Einzigartigkeit, warnt Mark Lesniak
Mark Lesniak, Creative Director bei Lesniak Swann, argumentiert, dass KI zwar stark in Ausführung und Skalierung ist, aber zu einer Vereinheitlichung kreativer Arbeiten führt. Ihr fehle die menschliche Rastlosigkeit und das Verlangen nach Abenteuer für wirklich markante Ideen. Er warnt B2B-Kreative davor, dass sie härter für originelle und ‚epische‘ Ideen kämpfen müssen, statt sich der KI bedingungslos zu unterwerfen. KI sollte seiner Ansicht nach lediglich als Werkzeug dienen und nicht das Steuer übernehmen. Lesniak wird diese These im November 2026 auf dem B2B World Fest in einer Session mit dem Titel ‚Who Killed The Creative?‘ präsentieren. Der Beitrag erschien am 10. August 2026 auf The Drum.
Meinungsbeitrag mit kultureller Perspektive auf KI und Kreativität; es werden keine Produktlaunches, Regulierungsschritte oder technischen Plattformänderungen berichtet.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Artikel verfasst von Mark Lesniak, Creative Director bei Lesniak Swann.
- Veröffentlicht am 10. August 2026 auf The Drum.
- Lesniak warnt, dass KI zwar exzellent skaliert, aber die menschliche Kreativität für abenteuerliche Ideen vermissen lässt.
- Präsentation des Vortrags ‚Who Killed The Creative?‘ beim B2B World Fest in East Miami am 9. und 10. November 2026.
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1 verknüpfte Unternehmen“Pixar saw it coming 20 years ago. In The Incredibles, the villain’s whole scheme is to sell everyone a superpower......”
Ontologie & Marktkonzepte
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KI ist nicht schuld an der Austauschbarkeit im B2B-Marketing
Ein Meinungsbeitrag der Führungsebene von BDB Global argumentiert, dass generative AI ein bereits existierendes Problem im B2B-Marketing verschärft hat: homogene und risikoscheue kreative Outputs. Matt Smith (CEO) und Alex Webb (Executive Creative Director) betonen, dass langweilige Werbung bereits lange vor dem Aufkommen von AI durch vorsichtige Entscheidungen und langwierige Freigabeprozesse gefördert wurde. Während AI die Produktionskosten senkt und polierte Assets zugänglich macht, tendiert sie bei ähnlichen Prompts zu durchschnittlichen Ergebnissen. Die Autoren raten dazu, einen klaren, menschlich gesteuerten Standpunkt zu bewahren und AI einzusetzen, um mutige, unverwechselbare Ideen wirtschaftlich umsetzbar zu machen, statt sicheres und undifferenziertes Arbeiten zu beschleunigen. Untersuchungen von System1 belegen zudem, dass ein Großteil der B2B-Werbung aufgrund mangelnder emotionaler Ansprache keine nachhaltige kommerzielle Wirkung erzielt.
Mark Lesniak: B2B-Marketing braucht kreative Ambition statt risikoscheuer Standardansätze
Mark Lesniak, Gründer und Creative Director von Lesniak Swann sowie Juror bei den The Drum B2B Awards, kritisiert die anhaltende Unterinvestition in kreative Exzellenz im B2B-Marketing. Viele Unternehmen flüchten sich in risikoarme Standardlösungen und behandeln reine Media Spendings fälschlicherweise als Ersatz für tragfähige Konzepte. Laut Lesniak muss der Fokus stattdessen auf nachhaltigen Brand Investments liegen, um messbare kommerzielle Erfolge zu skalieren. Zwar habe Künstliche Intelligenz die Creative Production revolutioniert und vormals unbezahlbare Assets zugänglich gemacht, doch fehle der Technologie die Fähigkeit zu disruptiven, assoziativen Gedankensprüngen. Für die Entwicklung wirklich memorabler Kampagnen bleibe der Mensch unersetzlich. Entsprechend prognostiziert Lesniak eine steigende Nachfrage nach Creative Leaders, die sowohl mutige Ideen entwickeln als auch intern im Stakeholder-Management durchsetzen können.
Jason Williams: Flashy AI Falls Short in Creativity
Jason Williams, creative director at Ingram Micro’s in-house agency and a juror on The Drum B2B Awards' Creative Aces jury, argues that AI’s fast, flashy outputs are often derivative and cannot replace human critical thinking and original idea generation. Drawing on a 30-year career creating campaigns for technology brands, Williams says creative principles endure even as tools change, and he advocates investing in process (symbolised by a yellow pad and #2 pencil) and sustained brand building rather than short-term shortcuts. He warns that pausing brand investment under commercial pressure risks losing a brand’s voice, and advises B2B marketers to avoid treating B2B like consumer marketing. Williams’ comments appear in The Drum ahead of The Drum B2B Awards entry deadline (July 23).
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