Beobachtetes Signal · 20. Sept. 2023 · Research Publication · Quelle: Trending Topics · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
Studie: KI-Textgenerierung verursacht deutlich geringere CO2-Emissionen als Menschen
Eine Analyse der Cornell University zeigt, dass KI-Systeme bei der Text- und Bilderstellung signifikant geringere CO2-Emissionen verursachen als Menschen. Je nach Land stößt das Schreiben mit KI zwischen 130- und 1.500-mal weniger CO2 aus als menschliche Autoren, während die KI-Bildgenerierung 310- bis 2.900-mal emissionsärmer ist. Die Untersuchung berücksichtigt sowohl das Modelltraining als auch die Emissionen pro Anfrage: Das GPT-3-Training verursachte rund 552 Tonnen CO2, BLOOM etwa 30 Tonnen. Der CO2-Fußabdruck von ChatGPT liegt Schätzungen zufolge bei 0,382 Gramm pro Anfrage. Die Forscher betonen, dass die Ergebnisse nicht pauschal übertragbar sind und gesellschaftliche Faktoren wie Arbeitsplatzverluste berücksichtigt werden müssen. Zukünftige technologische Entwicklungen könnten das Verhältnis weiter verschieben.
Die Studie liefert datengestützte Einblicke in den ökologischen Fußabdruck von KI, was für Infrastruktur- und Adoptionsentscheidungen im Bereich Artificial Intelligence relevant ist, stellt jedoch kein direktes Werbetechnologie-Marktereignis dar.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Eine Analyse der Cornell University ergab, dass KI-Textgenerierung je nach Land 130- bis 1.500-mal weniger CO2 ausstößt als menschliche Autoren.
- Die KI-Bildgenerierung verursacht 310- bis 2.900-mal geringere Emissionen als menschliche Illustratoren.
- Das Training von GPT-3 erzeugte etwa 552 Tonnen CO2, während das Training von BLOOM rund 30 Tonnen ausstieß.
- Der CO2-Ausstoß von ChatGPT wird auf etwa 0,382 Gramm pro Anfrage geschätzt, bei BLOOM sind es rund 1,5 Gramm.
- Der jährliche CO2-Fußabdruck eines US-Durchschnittsbürgers beträgt rund 15 Tonnen, was etwa 1.400 Gramm pro 250-Wörter-Seite entspricht.
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1 verknüpfte Unternehmen“The article discusses ChatGPT, the AI chatbot based on OpenAI's GPT-3 model, but does not explicitly name OpenAI....”
Ontologie & Marktkonzepte
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Entlassene OpenAI-Forscher bestreiten Fehlverhalten und warnen vor Einschüchterung
Drei OpenAI-Sicherheitsforscher – Jasmine Wang, Tomek Korbak und Mikita Balesni –, die letzte Woche entlassen wurden, haben einen offenen Brief veröffentlicht, in dem sie die Vorwürfe des Missbrauchs sensibler Informationen bestreiten. Sie warnen, dass ihre Entlassung einen abschreckenden Effekt habe, der die Sicherheitsarbeit und den offenen Dialog im Unternehmen behindere. Die Forscher erklären, sie hätten in gutem Glauben und im Rahmen der damaligen Unternehmensnormen gehandelt, und die Gründe für ihre Entlassung seien unklar. Sie appellieren an OpenAI, seine Zusagen bezüglich externer Sicherheitsauditoren einzuhalten und eine transparente Kultur zu bewahren. OpenAI antwortete mit einem internen Memo, das Vergeltungsmaßnahmen bestreitet und betont, dass Mitarbeiter nicht für das Ansprechen von Bedenken entlassen werden, ohne jedoch auf spezifische Richtlinienverstöße oder Umstände der Entlassung einzugehen. Der Konflikt beleuchtet Spannungen zwischen interner Sicherheitsforschung und Kommunikationsrichtlinien, während OpenAI wegen Sicherheitsvorfällen in der Kritik steht.
Ben Afflecks KI-Wissen geht viral
Ben Affleck, der Schauspieler, der sein KI-Filmmaking-Startup für angeblich 587 Millionen Dollar an Netflix verkauft hat, ging viral, weil er in Interviews tiefes Verständnis für KI-Technologie zeigte. Er sprach über maschinelles Lernen, neuronale Netze und gab zu, Python-Skripte zu schreiben. Affleck beschrieb seinen Weg vom analogen zum digitalen Film, seinen Einsatz von KI in der visuellen Effektproduktion und die Erstellung eines proprietären Datensatzes für ethische KI-Filmarbeit. Er besuchte auch OpenAI und nutzte seinen Promi-Status für Einblicke in neue Technologien. Affleck äußerte Bedenken über die Auswirkungen von KI auf Bildung und erlernte Hilflosigkeit, nicht über existenzielle Bedrohungen. Er nutzte KI in seinem Film 'Animals' und betonte die additive Natur von KI in der Filmbranche.
AI-Ranking Arena sammelt 200 Mio. USD bei 3,1 Mrd. USD Bewertung
Arena, die KI-Ranking-Plattform, die als Forschungsprojekt der UC Berkeley entstand, hat eine Series-B-Finanzierung in Höhe von 200 Mio. USD zu einer Bewertung von 3,1 Mrd. USD abgeschlossen. Die Runde wurde von Lightspeed Venture Partners und Khosla Ventures angeführt, mit Beteiligung von Salesforce Ventures, 01 Advisors, Dell Technologies Capital, Endeavor Catalyst, a16z, Felicis und anderen. Dies folgt auf die Ankündigung des Unternehmens im Juni, einen annualisierten Run-Rate-Umsatz von 100 Mio. USD erreicht zu haben. Arena bietet eine Crowdsourcing-Plattform, auf der Nutzer die Ausgaben von KI-Modellen bewerten, und hat ein kommerzielles Produkt namens AI Evaluations eingeführt, das detaillierte Leistungsanalysen bietet. Das Unternehmen hat außerdem eine neue Kategorie 'Alignment' zu seinem Leaderboard hinzugefügt, die Modelle anhand von Problemen wie unbefugten Aktionen und betrügerischer Abschlüsse bewertet. Die Bewertung von Arena hat sich in etwa 10 Monaten fast verdoppelt, von 1,7 Mrd. USD nach der Finanzierung im Januar auf nun 3,1 Mrd. USD.
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