Beobachtetes Signal · 17. Feb. 2025 · Spin-off · Quelle: Trending Topics · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
Österreichisches KI-Startup NXAI gründet hundertprozentiges Spin-off Emmi AI
Das österreichische KI-Startup NXAI, das eng mit dem renommierten KI-Forscher Sepp Hochreiter verbunden ist, hat in Linz ein hundertprozentiges Spin-off namens Emmi AI gegründet. Geleitet wird das neue Unternehmen von CEO Dennis Just, dem ehemaligen Chef von Smallpdf, gemeinsam mit den Mitgründern Miks Mikelsons und Thomas Lichtenegger. Emmi AI kündigt Echtzeit-Technologielösungen an. NXAI hatte bereits 2024 mit seinem xLSTM-KI-Modell für Aufsehen gesorgt und Pläne für eine Finanzierungsrunde über 100 Millionen US-Dollar kommuniziert, deren offizieller Abschluss jedoch noch aussteht. Die NXAI-Gesellschafterstruktur umfasst Sepp Hochreiter mit 26 Prozent, die Pierer Digital Holding GmbH mit 37 Prozent sowie die Netural X GmbH mit ebenfalls 37 Prozent; zudem hält die Pierer Digital Holding 25,1 Prozent an Netural X. Diese Ausgründung unterstreicht die fortschreitende Kommerzialisierung europäischer KI-Forschung.
Das Spin-off von NXAI unter der Ägide des KI-Forschers Sepp Hochreiter stärkt das europäische KI-Ökosystem, hat jedoch als reine KI-Infrastrukturinitiative nur minimale direkte Auswirkungen auf AdTech und MarTech.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Das österreichische KI-Startup NXAI hat in Linz ein hundertprozentiges Spin-off namens Emmi AI gegründet.
- Emmi AI wird von CEO Dennis Just, dem ehemaligen CEO von Smallpdf, geführt.
- Miks Mikelsons und Thomas Lichtenegger fungieren als Mitgründers des neuen Unternehmens.
- NXAI ist mit dem KI-Forscher Sepp Hochreiter verbunden, der 26 Prozent der Anteile hält; die Pierer Digital Holding GmbH hält 37 Prozent.
- NXAI kündigte 2024 eine Finanzierungsrunde über 100 Millionen US-Dollar an, deren offizieller Abschluss noch aussteht.
Ontologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Oracle nutzt ChatGPT und Codex zur Transformation von Arbeitsabläufen
Oracle berichtet, dass über 100.000 Mitarbeiter die ChatGPT Work- und Codex-Tools von OpenAI in Bereichen wie Talentakquise, Oracle Applications Lab und IT nutzen. Diese Tools haben Aufgaben, die früher Tage dauerten, auf Minuten reduziert. Das Talentteam entwickelte ein Marktinformationstool, das Vergütungs- und Talentpool-Daten in 15-20 Minuten statt 2-4 Tagen zusammenstellt. Das Applications Lab erstellte eine Ontologie, die Abfragen in natürlicher Sprache in SQL umwandelt und Geschäftsanwendern sofortige Berichte liefert. Site-Reliability-Ingenieure lösen Incidents schneller. Führungskräfte betonen menschliche Aufsicht, Schutzmechanismen und Verantwortung für den Code.
Grok Bot durchsucht X und nutzt Konkurrenzmodelle
SpaceXAI hat seinen AI-Agenten Grok Bot um die Fähigkeit erweitert, die gesamte X-Plattform kontinuierlich zu durchsuchen und zu analysieren. Nutzer können den Agenten nun für 24/7-Social-Listening, Markenüberwachung und Trendanalysen einsetzen, ähnlich wie bei Googles Information Agents. Grok Bot wird je nach Aufgabenstellung auch Modelle von Konkurrenten wie Claude Opus 5.5, Midjourney und Suno integrieren. Dieser Schritt signalisiert einen Wandel hin zu Multi-Modell-AI-Agenten und erweitert die Möglichkeiten der KI-gestützten Social-Media-Analyse.
Ecosia wechselt von Mistral zu chinesischen Open-Source-KI-Modellen
Die europäische Suchmaschine Ecosia hat ihren KI-Anbieter vom französischen Startup Mistral auf offene Modelle umgestellt, darunter chinesische wie Alibabas Qwen, Z.ais GLM und Moonshot AIs Kimi. CEO Christian Kroll zeigte sich enttäuscht von der Qualität der Mistral-Modelle, die etwa ein Jahr hinter der Konkurrenz zurückliegen sollen, sowie von häufigen Serverüberlastungen. Ecosia nutzt nun Modelle über die deutsche Plattform Melious, die offene KI-Modelle auf Servern in der EU betreibt, was die KI-Kosten halbierte und die Leistung verbesserte. Der Wechsel erfolgt, während Mistral Large 4 vorstellt, das stärkste Modell, das in Europa trainiert wurde und dessen Gewichte Ende Oktober veröffentlicht werden sollen. Trotz 38,4 Punkten im Intelligence Index belegt es Platz acht unter offenen Modellen, hinter sieben chinesischen Modellen. Der Fall verdeutlicht das Dilemma der europäischen KI-Souveränität: Top-Open-Modelle stammen überwiegend aus China, auch wenn sie auf europäischen Servern laufen. Mistral hostet selbst chinesische Modelle wie GLM auf seiner Neocloud-Plattform, während CEO Arthur Mensch die Stärken von Large 4 etwa bei der Cyberabwehr betont.
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