Beobachtetes Signal · 25. Sept. 2026 · Technical Release · Quelle: techcrunch · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Positiv
KI-Modelle knacken ungelöste Enigma-Codes
Zwei Kryptoanalytiker haben mit KI-Modellen von OpenAI und Anthropic zwei seit langem ungelöste Enigma-Maschinen-Nachrichten geknackt, die jahrelang nicht entschlüsselt werden konnten. Carter Leffen verwendete OpenAIs GPT-6 Astra, um eine Datenbank von Enigma-Nachrichten zu analysieren, Archivrecherchen durchzuführen, einen Simulator zu bauen und den Klartext einer seit 2005 ungelösten Nachricht wiederherzustellen. Frode Weirerud, der die Website Crypto Cellar betreibt, validierte Leffens Lösung. Ein anderer Kryptoanalytiker, Jack Willis, nutzte Anthropics Claude Opus 5, um eine andere Nachricht zu knacken. Weirerud merkte an, dass nur noch sieben ungelöste Enigma-Nachrichten übrig sind, und der Erfolg der KI in diesem Bereich zeigt ihre wachsenden Fähigkeiten bei komplexen Forschungs- und Problemlösungsaufgaben, was Auswirkungen auf die automatisierte Analyse und Datenverarbeitung in verschiedenen Branchen haben könnte.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Zwei ungelöste Enigma-Nachrichten wurden mit OpenAIs GPT-6 Astra und Anthropics Claude Opus 5 entschlüsselt.
- Carter Leffen nutzte OpenAIs Astra, um eine seit 2005 ungelöste Nachricht zu entschlüsseln.
- Jack Willis nutzte Anthropics Claude Opus 5, um eine andere Nachricht zu knacken.
- Frode Weirerud validierte die Lösungen auf seiner Website Crypto Cellar.
- Es sind nur noch sieben ungelöste Enigma-Nachrichten übrig.
Verknüpfte Unternehmen
2 verknüpfte Unternehmen“Carter Leffen, a developer, simply told OpenAI’s newest model, Astra, to search a database of Enigma messages for an unbroken message and de...”
“Another cryptanalyst, Jack Willis, reached out to Weirerud, saying he had used Anthropic’s Claude Opus 5 model to break a different unsolved...”
Ontologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
GPT-6 Astra knackt Weltkriegs-Chiffren: ADFGVX und Enigma
Ein Entwickler namens 'Prinz' behauptet, dass OpenAIs neues KI-Modell GPT-6 Astra eine deutsche Militärfunknachricht aus November 1918 entschlüsselt habe, die mit dem ADFGVX-Verfahren verschlüsselt war und zuvor als unlesbar galt. Das Modell habe das Rätsel gelöst, indem es das bereits bekannte Schlüsselwort 'Truppenverschiebung' ausprobierte, das bisher erst ab Dezember 1918 vermutet wurde. Die entschlüsselte Nachricht berichtet vom Eintreffen eines englischen Kreuzers in Sewastopol, was mit historischen Logbüchern abgeglichen wurde. Eine unabhängige Bestätigung steht jedoch noch aus. Zudem hat ein anderer Entwickler, Carter Leffen, mithilfe von GPT-6 Astra eine Enigma-Nachricht der deutschen Armee von Juli 1941 entschlüsselt. Mit einem bekannten Crib benötigte das Modell zehn Stunden und 14,8 Millionen Schlüsselüberprüfungen; diese Lösung wurde bereits vom Cryptocellar-Archiv unabhängig bestätigt.
OpenAI-Agenten lösen komplexes mathematisches Problem in 88 Stunden
Anfang September 2026 setzte OpenAI ein Schwarm von AI Agents ein, um die Millennium Prize Problems zu bearbeiten. Innerhalb von 88 Stunden erstellten rund 100 Agenten einen mathematischen Beweis für ein Problem im Zusammenhang mit Navier-Stokes, der anschliessend über Lean verifiziert wurde. Laut OpenAI-Forscher Noam Brown kostete das Experiment Millionen von US-Dollar. Experten prognostizieren, dass solche Rechenkapazitäten und KI-Fähigkeiten innerhalb eines Jahres breiter verfügbar sein werden. Dieses Ereignis verdeutlicht einen grundlegenden Wandel in der wissenschaftlichen Forschung hin zu gezielter Ressourcenallokation und dem Management von AI Agents, was weitreichende Fragen zur Zukunft der Arbeit und zur Konzentration von Marktmacht bei führenden KI-Laboren aufwirft.
Anthropic-KI entdeckt Sicherheitslücken in verschlüsselten Teststandards
Berichten zufolge hat Anthropic's Claude Mythos Preview Schwachstellen in einer geschwächten Variante des AES-Verschlüsselungsstandards entdeckt und einen verbesserten Angriff auf Hawk, einen Post-Quantum-Kandidaten, entwickelt. Demnach fand das KI-Modell die AES-Schwachstelle 200- bis 1.000-mal schneller als menschliche Krypto-Experten und generierte den Exploit weitgehend autonom; zwei menschliche Forscher benötigten rund einen Monat zur Verifizierung. Die Hawk-Entwickler bestätigten Berichten zufolge die Machbarkeit des Angriffs. Anthropic-Forscher Nicholas Carlini betonte, dass moderne KI-Modelle nun fortgeschrittene kryptografische Forschung betreiben, zu der frühere Generationen nicht in der Lage waren. Zwar besteht für aktuell flächendeckend implementierte Verschlüsselungssysteme keine akute Gefahr, jedoch mahnen Beobachter langfristige Risiken für die Internetsicherheit, den Datenschutz und zukünftige Post-Quantum-Standards an. Dieser Vorfall verdeutlicht die rapide Beschleunigung von KI-Fähigkeiten in sicherheitssensiblen Bereichen.
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