Beobachtetes Signal · 3. Sept. 2026 · Research Release · Quelle: https://martechseries.com/feed/ · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
KI-Engines weichen bei Markenempfehlungen um das Zweifache voneinander ab
Eine Analyse der AI-Visibility-Intelligence-Plattform Treyci zeigt, dass führende KI-Engines wie ChatGPT, Perplexity, Gemini und Grok bei kaufbezogenen Suchanfragen drastisch unterschiedliche Markenempfehlungen abgeben. In einer B2B-Softwarekategorie erwähnte eine Engine getrackte Marken in 81 Prozent der Antworten, während eine andere nur auf 43 Prozent kam – ein nahezu doppelt so großer Sichtbarkeitsunterschied. Die Untersuchung bewertete über 1.200 KI-Antworten anhand von 100 Kaufabsichtsfragen pro Kategorie, die monatlich dreimal je Engine wiederholt wurden. Zu den zentralen Erkenntnissen gehört, dass KI-Antworten probabilistisch sind, da derselbe Prompt in verschiedenen Sitzungen unterschiedliche Anbieterlisten liefert. Zudem zitieren die Engines primär Drittanbieterquellen wie Bewertungsplattformen statt der Hersteller-Websites. Gründer Keith Schilling betont, dass Marken die Antwortverteilung über verschiedene Engines hinweg messen müssen, anstatt sich auf einzelne Screenshots zu verlassen, zumal erst 41 Prozent der untersuchten B2B-SaaS-Unternehmen llms.txt-Dateien bereitstellen.
Die Analyse verdeutlicht erhebliche Diskrepanzen bei KI-Engine-Empfehlungen, was direkte Auswirkungen auf Marken-Sichtbarkeit sowie SEO- und GEO-Strategien hat, wenngleich es sich um einen Nischen-Messreport eines Start-ups handelt.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Treyci analysierte über 1.200 bewertete KI-Antworten von ChatGPT, Perplexity, Gemini und Grok.
- In einer B2B-Softwarekategorie erwähnte eine KI-Engine getrackte Marken in 81 % der Antworten, eine andere nur in 43 %.
- KI-Antworten sind probabilistisch; dieselbe Kaufanfrage ergab in getrennten Sitzungen unterschiedliche Anbieterlisten.
- KI-Engines zitieren primär Drittanbieterquellen (Bewertungsplattformen, Vergleichsartikel) statt Unternehmenswebsites.
- Nur 41 % von 100 B2B-SaaS-Unternehmen hatten eine llms.txt-Datei für KI-Crawler veröffentlicht.
Verknüpfte Unternehmen
1 verknüpfte Unternehmen“Keith Schilling, founder of Treyci and previously an AEO/GEO practitioner at PayPal....”
Ontologie & Marktkonzepte
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Wie B2B-Marken in generativen AI-Antworten zitiert werden
MarTech hat eine Analyse mittels des GEO-Tools Brandi veröffentlicht, die untersucht, wie oft B2B-Technologiemarken in generativen AI-Antworten zitiert werden. Die Studie untersuchte über 1.000 englischsprachige Prompts zu 29 B2B-Marken über vier AI-Engines hinweg (ChatGPT, Perplexity, Grok und Google AI Mode/Gemini). Die Kernbefunde zeigen eine insgesamt geringe AI-Sichtbarkeit vieler B2B-Anbieter: Lediglich 21 Prozent der Marken tauchten in mehr als 25 Prozent der relevanten AI-Antworten auf, während ein Drittel bei unter 5 Prozent lag. Zudem generieren Owned-Media-Inhalte auf der eigenen Website deutlich mehr Zitate als Earned Media. Auch Multimedia- und Plattform-Inhalte wie YouTube-Videos und LinkedIn-Longform-Posts beeinflussen die Zitierraten signifikant, wohingegen Wikipedia und Reddit eine geringere Rolle spielen. Experten schlussfolgern, dass B2B-Unternehmen datengetriebene GEO-Strategien benötigen, die Owned Content, Video und plattformspezifische Inhalte integrieren, um ihre Präsenz in AI-generierten Suchergebnissen nachhaltig zu verbessern.
SEMAI-Studie: B2B-Marken in KI-Suchmaschinen oft unsichtbar
Eine Untersuchung von SEMAI über einen Zeitraum von 60 Tagen mit 25.540 von ChatGPT, Google Gemini und Perplexity zitierten URLs zeigt, dass jede KI-Plattform signifikant unterschiedliche Content-Typen bevorzugt. Während Blogs (41–55 %) und Webseiten (38–47 %) zusammen über 90 % aller KI-Zitationen ausmachen, differieren die Plattformen bei Nischenquellen stark: ChatGPT greift häufiger auf LinkedIn, Wikipedia und akademische Inhalte zurück; Perplexity fokussiert sich auf Vergleichs- und Lösungsseiten; Gemini bevorzugt eigene Blog-Inhalte von Marken und meidet Community-Quellen. SEMAI warnt, dass eine einseitige Optimierung auf traditionelle Suchmaschinen B2B-Marken bei der KI-basierten Entdeckung durch Käufer unsichtbar machen kann. Die Visibility-Plattform von SEMAI trackt die Markensichtbarkeit über ChatGPT, Perplexity, Gemini und Claude hinweg und liefert LLM-Suchvolumenmetriken, Cluster-Klassifizierungen sowie KI-generierte Content-Kalender.
KI-Antwortmaschinen stellen Marken vor neue Herausforderungen
Ein Adweek-Artikel beleuchtet ein Kamingespräch beim ADWEEK House Possible in Kooperation mit Brandwatch, bei dem Chefredakteur Ryan Joe und Brandwatch-VP Eric deLima Rubb erörterten, wie KI-Antwortmaschinen wie ChatGPT die Suche und die Customer Journey verändern. Rubb verwies auf ein jährliches Suchwachstum von rund 26 Prozent und warnte, dass KI-Modelle mit sozialen Bewertungsdaten von Plattformen wie Reddit und Foren trainiert werden. Er riet Marketern, KI wie einen Stakeholder zu behandeln und die Zitationen durch authentische Inhalte auf Social Media, die Nutzung visuell geprägter Plattformen wie Pinterest sowie das Monitoring von YouTube-Kommentaren zu beeinflussen. Der Beitrag weist auf aktuelle Messprobleme beim KI-Zitationsverhalten hin und empfiehlt einen omnichannel-basierten Ansatz, während Marken mit der Beeinflussung der KI-getriebenen Entdeckung experimentieren. Der Artikel entstand in Partnerschaft mit Brandwatch.
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