Beobachtetes Signal · 11. Okt. 2026 · Technical Release · Quelle: t3n · Relevanz: 1/5 · Sentiment: Neutral
KI entschlüsselt Napoleons Geheimbrief nach 217 Jahren
Ein KI-Modell, GPT-6 Astra von OpenAI, hat erfolgreich einen 217 Jahre alten Brief von Napoleon Bonaparte an seinen Offizier Auguste de Marmont aus dem Jahr 1809 entschlüsselt. Der Entwickler Carter Church von der Cybersicherheitsfirma SentinelOne nutzte eine Technik namens simulierte Abkühlung (Simulated Annealing) und fütterte das Modell mit französischer Literatur aus jener Zeit und Briefen von Marmont. Nach sechs Stunden Rechenzeit entschlüsselte die KI den Brief und enthüllte Truppenpositionen, darunter 40.000 bayerische Soldaten bei München oder Passau und ein Elitekorps bei Augsburg. Menschliche Kryptografen hatten zuvor 33 der 155 verwendeten Symbole dekodiert, aber die KI vervollständigte die Arbeit und entdeckte, dass einige Symbole für ganze Wörter standen. Church, der keine Vorkenntnisse in Kryptografie hatte, ließ sich von einem anderen Entwickler namens Carter Leffen inspirieren, der mit demselben Modell eine mit der Enigma verschlüsselte Botschaft geknackt hatte.
Dies ist eine neuartige Anwendung von KI in der historischen Kryptanalyse, aber der direkte Einfluss auf die AdTech-Branche ist begrenzt; sie dient eher als Demonstration von KI-Fähigkeiten.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Der Entwickler Carter Church von SentinelOne entschlüsselte einen Brief von Napoleon an Auguste de Marmont aus dem Jahr 1809 mit dem KI-Modell GPT-6 Astra von OpenAI.
- Das KI-Modell rechnete sechs Stunden lang und nutzte dabei die Methode der simulierten Abkühlung.
- Menschliche Kryptografen hatten zuvor 33 Symbole des 155-Zeichen-Alphabets entschlüsselt.
- Der entschlüsselte Brief offenbarte Truppenpositionen, darunter 40.000 bayerische Soldaten bei München oder Passau und ein Elitekorps bei Augsburg.
- Carter Church ließ sich vom Entwickler Carter Leffen inspirieren, der mit GPT-6 Astra eine mit der Enigma verschlüsselte Botschaft geknackt hatte.
Verknüpfte Unternehmen
2 verknüpfte Unternehmen“GPT-6 Astra, das KI-Modell von OpenAI, wurde für die Entschlüsselung verwendet.”
“Carter Church, Mitarbeiter der Cybersicherheitsfirma SentinelOne, entschlüsselte den Brief.”
Ontologie & Marktkonzepte
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Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
KI-Modelle knacken ungelöste Enigma-Codes
Zwei Kryptoanalytiker haben mit KI-Modellen von OpenAI und Anthropic zwei seit langem ungelöste Enigma-Maschinen-Nachrichten geknackt, die jahrelang nicht entschlüsselt werden konnten. Carter Leffen verwendete OpenAIs GPT-6 Astra, um eine Datenbank von Enigma-Nachrichten zu analysieren, Archivrecherchen durchzuführen, einen Simulator zu bauen und den Klartext einer seit 2005 ungelösten Nachricht wiederherzustellen. Frode Weirerud, der die Website Crypto Cellar betreibt, validierte Leffens Lösung. Ein anderer Kryptoanalytiker, Jack Willis, nutzte Anthropics Claude Opus 5, um eine andere Nachricht zu knacken. Weirerud merkte an, dass nur noch sieben ungelöste Enigma-Nachrichten übrig sind, und der Erfolg der KI in diesem Bereich zeigt ihre wachsenden Fähigkeiten bei komplexen Forschungs- und Problemlösungsaufgaben, was Auswirkungen auf die automatisierte Analyse und Datenverarbeitung in verschiedenen Branchen haben könnte.
GPT-6 Astra knackt Weltkriegs-Chiffren: ADFGVX und Enigma
Ein Entwickler namens 'Prinz' behauptet, dass OpenAIs neues KI-Modell GPT-6 Astra eine deutsche Militärfunknachricht aus November 1918 entschlüsselt habe, die mit dem ADFGVX-Verfahren verschlüsselt war und zuvor als unlesbar galt. Das Modell habe das Rätsel gelöst, indem es das bereits bekannte Schlüsselwort 'Truppenverschiebung' ausprobierte, das bisher erst ab Dezember 1918 vermutet wurde. Die entschlüsselte Nachricht berichtet vom Eintreffen eines englischen Kreuzers in Sewastopol, was mit historischen Logbüchern abgeglichen wurde. Eine unabhängige Bestätigung steht jedoch noch aus. Zudem hat ein anderer Entwickler, Carter Leffen, mithilfe von GPT-6 Astra eine Enigma-Nachricht der deutschen Armee von Juli 1941 entschlüsselt. Mit einem bekannten Crib benötigte das Modell zehn Stunden und 14,8 Millionen Schlüsselüberprüfungen; diese Lösung wurde bereits vom Cryptocellar-Archiv unabhängig bestätigt.
OpenAI-Agenten lösen komplexes mathematisches Problem in 88 Stunden
Anfang September 2026 setzte OpenAI ein Schwarm von AI Agents ein, um die Millennium Prize Problems zu bearbeiten. Innerhalb von 88 Stunden erstellten rund 100 Agenten einen mathematischen Beweis für ein Problem im Zusammenhang mit Navier-Stokes, der anschliessend über Lean verifiziert wurde. Laut OpenAI-Forscher Noam Brown kostete das Experiment Millionen von US-Dollar. Experten prognostizieren, dass solche Rechenkapazitäten und KI-Fähigkeiten innerhalb eines Jahres breiter verfügbar sein werden. Dieses Ereignis verdeutlicht einen grundlegenden Wandel in der wissenschaftlichen Forschung hin zu gezielter Ressourcenallokation und dem Management von AI Agents, was weitreichende Fragen zur Zukunft der Arbeit und zur Konzentration von Marktmacht bei führenden KI-Laboren aufwirft.
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