Beobachtetes Signal · 19. Okt. 2026 · Product Launch · Quelle: Trending Topics (DACH/CEE Innovation & Tech) · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
Agentic Firmenbuch: KI-Assistenten fragen Österreichs Firmenbuch ab
Jakob Neugebauer aus Wien hat Agentic Firmenbuch gestartet, einen kostenpflichtigen MCP-Server, der es KI-Assistenten wie Claude ermöglicht, das österreichische Firmenbuch in natürlicher Sprache abzufragen. Der Dienst verarbeitet frei verfügbare Open Data des Justizministeriums, berechnet Kennzahlen und deckt rund 350.000 österreichische Unternehmen ab, plus Stammdaten von 1,63 Millionen deutschen Unternehmen. Die Preise basieren auf Credits, mit Testguthaben, Pay-as-you-go-Paketen und Pro-/Enterprise-Tarifen. Das Tool richtet sich an M&A-Berater, Investoren, Vertriebsteams und Marktforscher. Zu den Wettbewerbern gehören firmenbuch.ai, Compass, KSV1870, North Data und Comparables.ai.
Die Einführung von Agentic Firmenbuch zeigt einen neuartigen Einsatz von MCP für öffentliche Unternehmensdaten, ist aber ein Nischenangebot für M&A und Vertrieb, keine große Branchenveränderung.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Agentic Firmenbuch startete Ende Juni als kostenloser Open-Source-MCP-Server und ist nun ein kostenpflichtiges Produkt.
- Der Dienst deckt rund 350.000 österreichische Unternehmen und 1,63 Millionen deutsche Unternehmen aus dem Handelsregister ab.
- Die Preise reichen von 50 € für 500 Credits bis zu 3.000 € für 50.000 Credits, Pro kostet 79 € pro Monat.
- Agentic Firmenbuch ist kompatibel mit Claude, Cursor, VS Code, Claude Code und GitHub Copilot.
- Zu den Wettbewerbern gehören firmenbuch.ai von winkk GmbH, Compass, KSV1870, North Data und Comparables.ai.
Verknüpfte Unternehmen
1 verknüpfte Unternehmen“Es gibt auch spezialisierte Start-ups für M&A, wie etwa Comparables.ai, das kürzlich 6 Millionen Dollar einsammelte, um mit KI Übernahmeziel...”
Ontologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
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Agentic Firmenbuch: KI-Zugriff auf österreichisches Firmenbuch
Jakob Neugebauer aus Wien hat mit Agentic Firmenbuch einen kostenpflichtigen Dienst gestartet, der KI-Assistenten über das Model Context Protocol (MCP) direkten Zugriff auf das österreichische Firmenbuch ermöglicht. Der Dienst verarbeitet öffentliche Daten des Justizministeriums, berechnet Kennzahlen wie Eigenkapitalquote und Wachstum und liefert Antworten in natürlicher Sprache. Die Datenbank umfasst rund 350.000 österreichische Unternehmen, täglich aktualisiert, mit strukturierten Bilanzdaten ab 2022. Abgerechnet wird über Credits, Preise ab 50 Euro für 500 Credits. Konkurrenz kommt von etablierten Anbietern wie Compass, KSV1870 und North Data sowie von comparables.ai, das kürzlich 6 Millionen Dollar für KI-gestützte M&A-Zielsuche einsammelte.
Entwickler macht österreichisches Firmenbuch über REST-API zugänglich
Ein Entwickler hat mit 'firmafind' einen REST-API-Wrapper für das österreichische Firmenbuch entwickelt, um programmatischen Zugriff auf Unternehmensdaten wie Adressen, Geschäftsführer, Gesellschafter, Rechtsformen und Finanzberichte zu ermöglichen. Das Projekt erforderte umfangreiches XML-Parsing, da Jahresabschlüsse kryptografische Feldcodes verwenden, die über einen offiziellen Excel-Entschlüsselungsschlüssel dekodiert werden. Um die langsame behördliche SOAP-Schnittstelle zu beschleunigen, implementierte der Autor kostenlose Endpunkte mit Caching. Nach ersten Skalierungsgrenzen und Abrechnungskomplexitäten führte er kostenpflichtige Monatsabos ein. Der erste zahlende Kunde stammte aus dem Ausland, was zu einer englischen Übersetzung und einer Neuausrichtung auf internationale Compliance-, Rechts- und Fintech-Kunden führte. Die Roadmap umfasst die Expansion auf weitere europäische Register, Bonitätsbewertungen aus Finanzberichten sowie eine modulare KYC-API für Insolvenz- und wirtschaftliche Eigentümerregister. Die kostenlose Suchfunktion ist weiterhin unter firmafind.at verfügbar.
Researchly startet KI-Datenbank für 7 Mio. DACH-Firmen
Researchly, ein Startup aus Wels, hat eine KI-gestützte Firmendatenbank für rund 7 Millionen Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz aufgebaut. Die Datenbank integriert offizielle Registerdaten und reichert sie mit KI-generierten Informationen aus Websites, Nachrichten und Live-Websuche an. Ziel ist es, M&A-Recherchen für Berater, Investoren und Unternehmen zu automatisieren, die Übernahmeziele, Käufer oder Wettbewerber suchen. Die Plattform bietet Funktionen wie einen Heat Score für Unternehmensaktivitäten, Business Model Canvas, Beteiligungsgraphen und semantische Suche. Für Dealmaker erstellen vier KI-Agenten automatisierte M&A-Analysen, die strategische Käufer, Übernahmeziele, Bewertungen und Finanzinvestoren identifizieren. Researchly bietet Abonnements zwischen 49 und 499 Euro pro Monat an. Das Team besteht aus vier Personen.
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