Beobachtetes Signal · 13. Apr. 2018 · Market Research & Intelligence · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
Nach Cambridge-Analytica-Skandal: Verbleiben Facebook-Tracker auf deutschen Nachrichtenseiten?
Data-Scientists von Cliqz untersuchten die fünf größten deutschen Nachrichtenseiten vor und nach dem Cambridge-Analytica-Skandal, um zu prüfen, ob Facebook-Tracker entfernt wurden. Das Ergebnis zeigte, dass keines der Medienhäuser das Tracking einstellte. Bei n-tv.de traten Facebook-Skripte auf 95,57 % der Pageviews auf, während es bei spiegel.de nur 2,60 % waren. Facebook positioniert sich damit als zweitgrößter Tracker-Betreiber nach Google und steuert mindestens zehn verschiedene Tracking-Skripte bei – darunter das Facebook Pixel, Atlas, Beacon, Connect und Custom Audience –, die weltweit etwa 27,1 % aller Pageviews überwachen. Marc-Al-Hames von Cliqz kommentierte die anhaltende Branchenabhängigkeit von den Silicon-Valley-Plattformen. Der Beitrag verweist zudem auf Tools wie WhoTracks.me, den Cliqz Browser und die Ghostery-Erweiterung, die Tracker sichtbar machen oder blockieren.
Mittlere Branchenrelevanz: Die Studie verdeutlicht die persistente Integration von Facebook-Tracking auf großen Publisher-Websites und zeigt, dass Skandale zunächst keine unmittelbaren technischen Änderungen nach sich ziehen.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Cliqz-Forscher verglichen die fünf größten deutschen Nachrichtenseiten vor und nach dem Cambridge-Analytica-Skandal.
- Keines der fünf untersuchten Medienhäuser entfernte die Facebook-Tracker nach dem Skandal.
- n-tv.de wies Facebook-Tracker auf 95,57 % der Pageviews auf; bei spiegel.de lag der Wert bei 2,60 %.
- Facebook betreibt mindestens zehn Tracking-Skripte wie das Facebook Pixel, Atlas, Beacon, Connect und Custom Audience, die 27,1 % der weltweiten Pageviews erfassen.
- Werbeanzeigen- und Tracking-Aktivitäten lassen sich über Tools wie WhoTracks.me, den Cliqz Browser und die Ghostery-Extension analysieren und blockieren.
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