Beobachtetes Signal · 18. März 2019 · Policy Update · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv

Adobe betont Lohngleichheit als kontinuierlichen Prozess im Arbeitsalltag

Zusammenfassung des Signals

Der Artikel beleuchtet europaweite Defizite bei der Geschlechtergerechtigkeit und verweist auf Deutschland, wo der unbereinigte Gender Pay Gap bei 21 Prozent und der bereinigte bei sechs Prozent liegt. Katrin Baumann, Marketing Director Central Europe bei Adobe, erläutert die Strategie des Unternehmens zu Lohngleichheit und Diversität am Arbeitsplatz. Adobe hat in den USA Ende 2017 und in Indien Anfang 2018 die Entgeltgleichheit erreicht und stellt sicher, dass Beschäftigte am selben Standort in vergleichbaren Positionen unabhängig von Geschlecht oder ethnischer Zugehörigkeit fair vergütet werden. Lediglich rund fünf Prozent der Belegschaft erforderten länder- und rollenübergreifende Gehaltsanpassungen. Zudem veröffentlicht Adobe jährlich Personalkennzahlen im Corporate Responsibility Report, setzt auf unbewusste Vorurteile abbauende Trainings im Recruiting und betrachtet Lohngleichheit als fortlaufenden Prozess.

Polaris7 AgentStrategische Einordnung
Hohe Konfidenz

Adobes öffentliches Bekenntnis zu Lohngleichheit und Transparenz bei Diversitätsinitiativen ist für die gesamte Branche relevant, auch wenn es nicht plattformspezifisch oder ergebnisbezogen ist.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • Der unbereinigte Gender Pay Gap in Deutschland liegt auf Basis von 1,9 Millionen Beschäftigten bei 21 %.
  • Der bereinigte Gender Pay Gap in Deutschland beträgt 6 %.
  • Adobe erreichte die Entgeltgleichheit für US-Mitarbeiter Ende 2017 und für Indien-Mitarbeiter Anfang 2018.
  • Adobe definiert Lohngleichheit als faire Vergütung von Mitarbeitern am selben Standort in vergleichbaren Rollen, unabhängig von Geschlecht oder ethnischer Zugehörigkeit.
  • Das Unternehmen veröffentlicht jährliche Personalstatistiken und unternimmt gezielte Schritte gegen unbewusste Vorurteile im Recruiting, wobei nur rund 5 % der Belegschaft Gehaltsanpassungen benötigten.
Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: OnlineMarketing.de•Veröffentlicht: 18. März 2019
Ursprünglicher Berichttitel: “„Lohngleichheit ist ein Prozess, nie ein abgeschlossener Zustand“ - OnlineMarketing.de”

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Workforce & Pay Equity9. März 2026

Gender Pay Gap Persists in Advertising Despite Progress

A new study of U.S. advertising professionals by strategist Jess Watts, UCLA’s Dr. Nancy Wayne and data scientist Ryan Krone (published by DNA&Stone) finds that women in advertising earn about 5% less than men on average after controlling for education, experience, hours, geography and agency type; the gap rises to about 8% for mothers. The analysis used 926 survey responses. The research highlights limited pay transparency—many women report not understanding how salaries are set and that pay discussions are discouraged—and identifies managerial gatekeeping and homosocial reproduction as mechanisms reinforcing disparities. Nearly all women surveyed believe a gender pay gap exists, though fewer perceive themselves personally underpaid. The study estimates the 25-year career impact could exceed $167,000 in lost earnings for women without pregnancies and $271,000 for mothers. Authors recommend pay-band transparency, regular compensation audits, and escalation paths for equity concerns.

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Policy Update8. Okt. 2026

US-Regierung schließt Microsoft von Visa-Programm aus

Die US-Regierung hat Microsoft von der Beantragung dauerhafter Aufenthaltsgenehmigungen für ausländische Fachkräfte mit H-1B-Visa ausgeschlossen und wirft dem Unternehmen Missbrauch des Programms vor. Vizepräsident JD Vance erklärte, Microsoft habe im vergangenen Jahr 6.000 amerikanische Mitarbeiter entlassen, aber von 6.300 H-1B-Visainhabern profitiert. Das Arbeitsministerium unter Keith Sonderling wird keine neuen Anträge von Microsoft, mehreren Beratungsunternehmen und Adobe annehmen. Dieser Schritt erfolgt wenige Wochen vor den Parlamentswahlen und spiegelt die Kritik der Trump-Regierung am H-1B-Programm wider, das angeblich amerikanische Arbeiter benachteiligt. Microsoft hat noch nicht reagiert. Der Schritt könnte die Fähigkeit der Tech-Branche beeinträchtigen, qualifizierte ausländische Talente zu halten.

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Regulation8. Okt. 2026

US sperrt Microsoft, Adobe und IT-Giganten von Green-Card-Programm aus

Die Trump-Administration hat Microsoft, Adobe und sechs weitere große Technologieunternehmen von einem US-Programm ausgesetzt, das qualifizierten ausländischen Arbeitskräften die dauerhafte Aufenthaltserlaubnis (Green Card) erleichtert, und wirft den Unternehmen Betrug vor. Vizepräsident JD Vance kündigte die Sperre an, die auch Capgemini, Cognizant, HCL, Infosys, Tata und Wipro betrifft. Das Arbeitsministerium wird keine neuen oder laufenden Anträge auf dauerhafte Arbeitszertifizierung dieser Unternehmen mehr annehmen. Die Unternehmen gehören zu den größten Nutzern von H-1B-Visa, die für hochqualifizierte Positionen gedacht sind, die von US-Arbeitern möglicherweise nicht besetzt werden können. Microsoft reagierte mit der Aussage, dass die meisten seiner US-Mitarbeiter Amerikaner seien und seine H-1B-Anträge größtenteils für bestehende Mitarbeiter und nicht für Neueinstellungen gelten. Die Regierung will außerdem neun Universitäten, darunter Harvard, Yale und Stanford, wegen mutmaßlichen Missbrauchs von Studentenvisumprogrammen untersuchen.

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