Beobachtetes Signal · 26. Juni 2026 · Sales Forecast · Quelle: Horizont · Relevanz: 1/5 · Sentiment: Neutral
Adidas-Chef Gulden rechnet mit Rekordabsatz bei Deutschland-Trikots
Adidas-CEO Björn Gulden hat gegenüber Medienvertretern in New York erklärt, dass die Nachfrage nach den Trikots der deutschen Nationalmannschaft während der Weltmeisterschaft anhaltend stark ist und Adidas mit historischen Rekordverkäufen rechnet. Gulden prognostizierte, dass insgesamt mehr als drei Millionen Deutschland-Trikots abgesetzt werden. Der von HORIZONT Online und dpa veröffentlichte Bericht beleuchtet die Trikots als fortlaufenden kommerziellen Erfolg für die Marke im Rahmen der weltweiten Sportveranstaltung. Obwohl es sich primär um ein markenspezifisches Vertriebsupdate handelt, unterstreicht der enorme Abverkauf die enorme Zugkraft großer Sportgroßereignisse für den Sportartikel- und Einzelhandelssektor. Solche Großereignisse treiben traditionell auch die Werbebudgets und mediapolitischen Aktivitäten in den Bereichen Connected TV und Retail Media signifikant nach oben, wenngleich direkte Auswirkungen auf die programmatische AdTech-Infrastruktur eher indirekter Natur sind.
Ein markenspezifisches Umsatz- und Vertriebsupdate zur Nachfrage nach Adidas-Trikots; relevant für Marketing- und Handelsempirie, hat jedoch begrenzte direkte Auswirkungen auf die AdTech- oder MarTech-Infrastruktur.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Adidas-CEO Björn Gulden äußerte sich im Rahmen einer Medienrunde in New York zu den Verkaufszahlen.
- Gulden prognostiziert einen Gesamtabsatz von mehr als drei Millionen Deutschland-Trikots zur Weltmeisterschaft.
- Der Artikel wurde am 26.06.2026 von HORIZONT Online und der dpa veröffentlicht.
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2 verknüpfte Unternehmen“Adidas is mentioned as the company whose CEO Björn Gulden said at a media round in New York that demand for the Germany World Cup jerseys is...”
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Adidas meldet Rekordnachfrage nach Trikots der deutschen Nationalelf
Adidas-CEO Bjørn Gulden hat eine rekordverdächtige Nachfrage nach den Trikots der deutschen Nationalmannschaft gemeldet. Weltweit wurden schätzungsweise über drei Millionen DFB-Trikots abgesetzt, womit das Niveau der Weltmeisterschaft 2022 in Katar um das Dreifache übertroffen wird. Besonders stark verläuft der Abverkauf des weißen Heimtrikots, während sich auch das blaue Auswärtstrikot deutlich besser verkauft als zuvor. Zwischenzeitliche Lieferengpässe beim Buchstaben „V“ für die Beflockung von Spielerinnennamen und Spielernamen wurden erfolgreich behoben. Gleichzeitig erinnert der Bericht daran, dass die langjährige Partnerschaft zwischen Adidas und dem DFB nach 2026 endet, woraufhin Nike ab 2027 die Ausrüstung der Nationalmannschaften übernimmt. Trotz der starken kommerziellen Merchandising-Effekte weist das Marktgeschehen nur eine geringe direkte Relevanz für die Infrastruktur von AdTech und MarTech auf.
Adidas verteidigt umstrittene Preise für WM-Trikots
Adidas hat die Preisgestaltung für seine WM-Trikots nach massiver Kritik von deutschen Politikern verteidigt, die die Kosten als erhebliche Belastung für Familien bezeichneten. Stephan Mayer, sportpolitischer Sprecher der Union, kritisierte ein 75-Euro-Kindertrikot als enorme finanzielle Herausforderung; Erwachsenen-Trikots starten bei 100 Euro. Adidas erklärte, die Preise spiegelten hohen Entwicklungsaufwand, umfangreiche Tests und hochwertige Materialien wider, zudem biete man Fan-Versionen zu unterschiedlichen Preispunkten an. Jens Lehmann, stellvertretender Vorsitzender des Sportausschusses, warnte vor einer Entfremdung der Fans durch überhöhte Preise. Die Weltmeisterschaft beginnt am 11. Juni 2026, und es handelt sich um die letzten DFB-Trikots von Adidas, bevor Nike im Jahr 2027 als Ausrüster übernimmt.
Adidas: Starkes Textil- und Direct-to-Consumer-Wachstum im WM-Quartal
Adidas verzeichnete im zweiten Quartal ein Umsatzplus von 13 % im Jahresvergleich auf 6,7 Milliarden Euro. Treiber war das Textilsegment (Apparel) mit einem Nettoumsatzsprung von 34 %, während der Schuhbereich stagnierte und Accessoires um 18 % zulegten. Der Direct-to-Consumer-Kanal (DTC) wuchs mit 24 % deutlich dynamischer als das Großhandelsgeschäft (Wholesale), das um 6 % zulegte. Um die Reichweite der Fußball-Weltmeisterschaft optimal zu monetarisieren, steigerte der Konzern die Marketing- und Point-of-Sale-Ausgaben um 30 %, was die operative Marge im Quartal temporär belastete. Regional überzeugten insbesondere Lateinamerika, Nordamerika und Greater China. Zudem kündigte das Unternehmen einen CFO-Wechsel an: Harm Ohlmeyer scheidet aus, Nachfolgerin Birgit Kretschmer rückt zum 1. September in den Vorstand auf.
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