Beobachtetes Signal · 29. Apr. 2026 · Earnings Report · Quelle: Manager Magazin · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Positiv
Adidas schlägt Q1-Erwartungen: Starkes Wachstum trotz Rabattschlacht und Währungsgegenwind
Adidas hat am 29. April 2026 besser als erwartete Ergebnisse für das erste Quartal vorgelegt. Der währungsbereinigte Umsatz stieg um 14 Prozent auf 6,6 Milliarden Euro, während der in Euro ausgewiesene Umsatz um 7 Prozent zulegte. Das operative Ergebnis kletterte um 16 Prozent auf 705 Millionen Euro. Die Bruttomarge sank leicht auf 51,1 Prozent (nach 52,1 Prozent im Vorjahr), was unter anderem auf Währungseffekte und US-Zölle zurückzuführen ist. Durch einen starken Fokus auf den Verkauf zum vollen Preis stiegen die Online- und Direktvertriebsumsätze um rund 22 Prozent. CEO Björn Gulden bewertete das Marktumfeld als volatil und rabattgetrieben. Adidas bestätigte die Jahresprognose: Erwartet wird ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum im hohen einstelligen Bereich sowie ein operatives Ergebnis von rund 2,3 Milliarden Euro nach 2,06 Milliarden Euro im Vorjahr.
Als globale Marke beeinflussen die Quartalszahlen von Adidas die Konsumnachfrage, Preis- und Rabattdynamiken sowie Direct-to-Consumer-Strategien, was direkte Auswirkungen auf Marketingbudgets und Retail Media-Aktivitäten im gesamten Ökosystem haben kann.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Währungsbereinigter Umsatz im Q1 stieg um 14% auf 6,6 Milliarden Euro; ausgewiesener Umsatz wuchs um 7%.
- Operatives Ergebnis im Q1 verbesserte sich um 16% auf 705 Millionen Euro.
- Bruttomarge sank von 52,1% (2025) auf 51,1% infolge von Wechselkurseffekten und US-Zöllen.
- Online- und Direct-to-Consumer-Umsätze legten nach Fokus auf Vollpreisverkäufe um rund 22% zu.
- Adidas bekräftigte die Prognose für 2026: währungsbereinigtes Umsatzwachstum im hohen einstelligen Bereich und operatives Ergebnis von ca. 2,3 Milliarden Euro.
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Adidas verzeichnet zweistelliges Wachstum und hebt Jahresprognose an
Adidas hat starke Ergebnisse für das zweite Quartal 2026 vorgelegt, angetrieben durch robuste Nachfrage und ein boomendes Direct-to-Consumer-Geschäft. Der Quartalsumsatz stieg auf 6,74 Milliarden Euro (+13% in Euro, +14% währungsbereinigt), während der Umsatz im ersten Halbjahr auf 13,3 Milliarden Euro kletterte. Das operative Ergebnis verbesserte sich um 5% auf 574 Millionen Euro. Die Direct-to-Consumer-Erlöse kletterten um 25% (E-Commerce +27%, eigener Einzelhandel +23%), gestützt durch starke Zuwächse in China, Nordamerika und Lateinamerika sowie das Performance-Segment. Die Bruttomarge stieg auf 52,5%, und die Marketingausgaben erhöhten sich um 30% auf 924 Millionen Euro. Vor diesem Hintergrund hob Adidas die währungsbereinigte Jahresprognose für das Umsatzwachstum auf 9 bis 10 Prozent an und erwartet ein operatives Ergebnis von rund 2,3 Milliarden Euro.
Adidas Stock Falls as New CFO Is Announced
Adidas reported stronger-than-expected revenue driven in part by the football World Cup, but the results and an updated outlook disappointed investors, sending the share price down about 14%. Currency-adjusted revenue for the year is now expected to grow 9–10%; first-half revenue rose about 14% to €13.3 billion. Operating profit increased 5% to €574 million and Adidas reaffirmed an operating profit target of roughly €2.3 billion. The company said potential US import duty refunds of $250–300 million are not yet included in guidance. Longtime CFO Harm Ohlmeyer (58) will leave at year-end and be succeeded by Birgit Kretschmer (56), currently CFO at C&A, who will join Adidas’s executive board on September 1.
Adidas: Marketingausgaben übersteigen im Q2 eine Milliarde Dollar, Aktienkurs bricht ein
Adidas verzeichnete im zweiten Quartal einen Rekordumsatz von 7,7 Milliarden US-Dollar, angetrieben durch eine aufmerksamkeitsstarke FIFA World Cup-Kampagne mit Timothée Chalamet und starke Event-Verkäufe. Um die FIFA World Cup-Aktivierungen und Sponsoring-Deals zu unterstützen, investierte das Unternehmen im Quartal 1,05 Milliarden US-Dollar in das Marketing – 243 Millionen US-Dollar beziehungsweise 30 Prozent mehr als im Vorjahr. Der operative Gewinn belief sich auf 658 Millionen US-Dollar und lag damit unter den Analystenerwartungen, woraufhin die Adidas-Aktie nach Bekanntgabe der Zahlen um 17 Prozent einbrach. Das Unternehmen hob die Umsatzwachstumsprognose für das Gesamtjahr auf 9 bis 10 Prozent an, beließ die Gewinnprognose jedoch unverändert bei rund 2,6 Milliarden US-Dollar. Auch andere Marken wie McDonald’s und Unilever profitierten geschäftlich von dem globalen Sportereignis.
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