Web Accessibility 2026: Strengere Compliance-Vorgaben und rechtliche Risiken
Der Leitfaden fasst die rechtlichen und technischen Anforderungen an die Barrierefreiheit von Websites und Apps für 2026 zusammen. Während der European Accessibility Act (EAA) bereits seit dem 28. Juni 2025 durchgesetzt wird, verpflichtet die ADA-Title-II-Regel des US-Justizministeriums öffentliche Stellen bis April 2026 zur Einhaltung des WCAG-2.1-Level-AA-Standards. Der Bericht warnt ausdrücklich davor, dass Accessibility-Overlay-Widgets keine rechtssichere Compliance gewährleisten, und verweist auf steigende Klagerisiken sowie empfindliche Strafen. Für Entwickler werden Best Practices wie semantisches HTML, vollständige Tastaturnavigation, optimierte Kontraste und ein reduzierter ARIA-Einsatz hervorgehoben. Automatisierte Tools eignen sich lediglich für eine erste Basisanalyse; unverzichtbar bleiben manuelle Audits sowie Nutzertests mit assistiven Technologien, um regulatorische Vorgaben vollständig zu erfüllen.
- •Der European Accessibility Act (EAA) wird seit dem 28. Juni 2025 aktiv durchgesetzt.
- •Die ADA-Title-II-Regel des US-Justizministeriums verpflichtet öffentliche Stellen bis April 2026 zur Einhaltung von WCAG 2.1 Level AA.
- •EAA-Strafen können für Großunternehmen bis zu 5 % des weltweiten Jahresumsatzes betragen.
