Hacker bekennt sich zu massivem Datendiebstahl bei Snowflake-Kunden schuldig
Der 26-jährige Kanadier Connor Moucka hat sich vor US-Behörden schuldig bekannt, mehr als 165 Unternehmenskunden der Cloud-Data-Warehouse-Plattform Snowflake gehackt zu haben. Laut dem US-Justizministerium stahlen Moucka und seine Mittäter Milliarden von Datensätzen und erpressten die betroffenen Organisationen sowie Einzelpersonen. Die Täter erbeuteten über 2,5 Millionen US-Dollar an Lösegeldern sowie rund 500.000 US-Dollar durch den Weiterverkauf gestohlener Daten in Hackerforen. Der Gesamtschaden für die geschädigten Unternehmen beläuft sich auf etwa 9,5 Millionen US-Dollar. Zu den Zielen zählten prominente Großkonzerne wie AT&T, LendingTree und Ticketmaster; allein bei AT&T wurden Verbindungs- und SMS-Daten von über 100 Millionen Kunden kompromittiert. Moucka wurde Ende 2024 in Kanada festgenommen. Ihm droht eine jahrzehntelange Haftstrafe; die Urteilsverkündung ist für den 27. Oktober 2026 angesetzt.
- •Connor Moucka bekannte sich laut US-Justizministerium zum Hack von über 165 Snowflake-Unternehmenskonten schuldig.
- •Die Täter erbeuteten Milliarden von Datensätzen und erpressten gezielt betroffene Unternehmen und Einzelpersonen.
- •Durch Lösegelder wurden über 2,5 Millionen US-Dollar und durch Datenverkäufe in Foren rund 500.000 US-Dollar eingenommen.
