AfD-Wahlerfolg bedroht öffentlich-rechtlichen Rundfunk: MDR-Ausstieg in Sachsen-Anhalt denkbar
Die AfD hat die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt mit 43,8 % der Stimmen gewonnen. Da sie die absolute Mehrheit verfehlte, ist ein sofortiger einseitiger Ausstieg aus dem Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) zunächst abgewendet. Sondierungsgespräche mit dem BSW könnten jedoch künftig eine Kündigung des Staatsvertrags ab 2029 ermöglichen, was gravierende Folgen für den regionalen Journalismus und den öffentlich-rechtlichen Rundfunk hätte. Parallel dazu verhandelt Google mit großen Hollywood-Studios über die Lizenzierung von Filmarchiven und Charakteren für das KI-Training, was das Urheberrecht und die Monetarisierung grundlegend verändern könnte. Zur Steigerung registrierter Nutzer bietet die ARD Mediathek künftig neue „Tatort“-Episoden vorab freitags hinter einer Log-in-Schranke an. Gleichzeitig investiert Frankreich 500 Millionen Euro in die heimische audiovisuelle Industrie, um sich strategisch gegenüber Big Tech zu positionieren.
- •AfD gewinnt Landtagswahl in Sachsen-Anhalt mit 43,8 %, verfehlt jedoch die absolute Mehrheit.
- •Google verhandelt mit Disney, Universal und Warner Bros. über KI-Content-Lizenzierungen.
- •ARD Mediathek zeigt neue „Tatort“-Folgen vorab exklusiv für registrierte Nutzer.
