Anthropics Claude Code enthielt versteckten China-Tracker als „Experiment“
Ein Sicherheitsforscher hat eine versteckte Tracking-Funktion in Anthropics Coding Assistant Claude Code entdeckt. Diese versuchte, Nutzer mit Verbindungen zu chinesischen Unternehmen zu identifizieren, indem Signale wie Datumsformat-Änderungen in den zurückgegebenen Text kodiert wurden. Anthropic-Entwickler Thariq Shihipar erklärte, der Tracker sei im März 2026 als „Experiment“ hinzugefügt worden, um Model Distillation und unautorisierte Reseller abzuschrecken. Das Unternehmen kündigte an, den Code zu entfernen und stärkere Schutzmaßnahmen zu implementieren. Der Vorfall alarmierte Datenschützer und führte zu direkten Reaktionen: Alibaba wies Mitarbeiter an, Claude Code nicht mehr zu nutzen und stattdessen auf unternehmensinterne KI-Tools umzusteigen. Internationale Medien berichteten ausführlich über den Skandal. Die Enthüllung wirft kritische Fragen hinsichtlich Überwachung, Modellsicherheits-Techniken und grenzüberschreitendem Vertrauen in KI-Anwendungen auf und belastet die Enterprise Adoption.
- •Ein Sicherheitsforscher entdeckte eine versteckte Tracking-Funktion in Anthropics Claude Code, die darauf abzielte, mit chinesischen Firmen verbundene Nutzer zu identifizieren.
- •Anthropic-Entwickler Thariq Shihipar bezeichnete den Tracker als „Experiment“ vom März 2026 zur Verhinderung von Model Distillation und unlizenzierten Resellern.
- •Der Mechanismus nutzte steganografische Methoden wie subtile Änderungen von Datumsformaten in den Antworten des Dienstes.
