Apple ändert App-Tracking-Abfrage für EU-Nutzer auf dem iPhone
Apple aktualisiert die App-Tracking-Abfrage auf iPhones für Nutzer mit physischem Standort in der Europäischen Union, nachdem Druck von Wettbewerbsbehörden und der Werbeindustrie ausgeübt wurde. Der Begriff „Tracking“ entfällt künftig in dem Hinweis, die Anordnung und Beschriftung der Buttons wird geändert, sodass „Erlauben“ oben und „Ablehnen“ unten platziert wird. Zudem dürfen Entwickler die Zustimmung zum applikationsübergreifenden Tracking nach einem Jahr erneut einholen. Apple betont, dass der angepasste Bildschirm ausschließlich bei tatsächlicher Anwesenheit in der EU angezeigt wird und in Abstimmung mit der Europäischen Kommission sowie nationalen Wettbewerbsbehörden entwickelt wurde. Das deutsche Bundeskartellamt hat sein Verfahren daraufhin eingestellt, während Frankreich im März 2025 eine Geldstrafe von 150 Millionen Euro und Italien im Dezember 2025 eine solche von 98,6 Millionen Euro verhängt hatten.
- •Apple modifiziert die App-Tracking-Abfrage für iPhone-Nutzer bei physischem Aufenthalt in der Europäischen Union.
- •Das Wort „tracking“ wird entfernt; die Button-Beschriftungen werden getauscht, sodass „Erlauben“ oben und „Ablehnen“ unten steht.
- •App-Entwickler dürfen die Zustimmung zum cross-app Tracking nach Ablauf eines Jahres erneut anfragen.
