Neues Forensic-Tool spürt Quelle von KI-Videos auf
Die EU führt am 2. August 2026 eine Kennzeichnungspflicht für kommerziell genutzte, vollständig oder teilweise durch generative KI erstellte Videos ein. Parallel dazu haben Forscher der University of California ein forensisches Tool namens SAGA (Source Attribution of Generative AI) entwickelt, das Deepfakes erkennt, deren Echtheit überprüft und das verwendete generative KI-Modell identifiziert. Das Team veröffentlichte ein entsprechendes Whitepaper über die Computer Vision Foundation (CVPR 2026). SAGA basiert auf einem Foundation Model, um auch bei Abweichungen von den Trainingsdaten robust zu bleiben, und nutzt subtile temporale Signaturen über einzelne Frames hinweg, um das erzeugende Modell zu bestimmen. Rohit Kundu, Research Intern bei YouTube und Doktorand an der UC Riverside, betont die Notwendigkeit, neben der reinen Fake-Erkennung auch die genauen Quellen zu identifizieren. Diese Entwicklungen sind von hoher Relevanz für das gesamte AdTech- und Media-Ökosystem.
- •Die EU implementiert am 02.08.2026 eine Kennzeichnungspflicht für kommerziell genutzte, vollständig oder teilweise durch KI generierte Videos.
- •Forscher der University of California entwickelten SAGA (Source Attribution of Generative AI) zur Erkennung und Modell-Attribuierung von KI-Videos.
- •Das Whitepaper des Forschungsteams wurde über die Computer Vision Foundation (CVPR 2026) veröffentlicht.
