IPTV-Migration könnte britische Public-Service-Broadcaster und TV-Produktionen nachhaltig stützen
Ein neuer Bericht von Oliver & Ohlbaum (O&O) verdeutlicht den wachsenden finanziellen Druck auf britische Public-Service-Broadcaster (PSBs). Die linearen Werbeeinnahmen der PSBs sanken 2025 um 13 Prozent auf 2,2 Milliarden GBP, während die Gebühreneinnahmen der BBC im Vergleich zum Beginn der aktuellen Charter um 1,2 Milliarden GBP niedriger ausfallen. Obwohl PSBs weiterhin den Großteil der Original-Inhalte finanzieren, gingen ihre Investitionen in britische Eigenproduktionen von 2,78 Milliarden GBP (2024) auf 2,61 Milliarden GBP (2025) zurück. O&O prognostiziert, dass ein geordneter Übergang vom terrestrischen Antennenfernsehen (DTT) zu IPTV – die aktuellen DTT-Lizenzen laufen 2034 aus – doppelte Übertragungskosten von rund 156 Millionen GBP jährlich einsparen könnte. Diese freiwerdenden Budgets könnten direkt in Content-Investitionen und digitale Dienste umgeleitet werden, was die britische Produktionsbranche nachhaltig sichern würde.
- •Laut Oliver & Ohlbaum (O&O) sanken die linearen Werbeumsätze der britischen PSBs 2025 um 13 % auf 2,2 Mrd. GBP.
- •Die Rundfunkgebühreneinnahmen der BBC liegen um 1,2 Mrd. GBP unter dem Niveau zu Beginn der laufenden Charter.
- •PSBs verantworteten 2024 85 % aller britischen Original-Sendestunden und 71 % des gesamten Content-Investitionsvolumens.
