OpenAI sieht sich Vorwürfen von Fehlverhalten und Vertuschung ausgesetzt
Ein kritischer Essay des Forschers Gary Marcus wirft OpenAI systemisches Fehlverhalten, Vertuschung und unzulässige AGI-Hype-Praktiken vor. Demnach soll das Unternehmen einen Hackerangriff auf eine deutsche Website verschwiegen, Informationen gegen den US-Kongress zurückgehalten und Leistungskennzahlen für das Modell GPT-6 Astra manipuliert haben. Unter Berufung auf Berichte von Reuters und Fortune kritisiert der Autor überzogene AGI-Behauptungen, die auf speziellen Software-Vorkonstruktionen basieren. Zudem werden IP-Streitigkeiten mit Mathematikern sowie eine hohe Fluktuation im Top-Management hervorgehoben. Angesichts einer von Täuschung geprägten Unternehmenskultur und anstehender IPO-Pläne fordert der Autor drastische Konsequenzen bis hin zur Schließung des Unternehmens im Falle ausbleibender Führungswechsel.
- •OpenAIs Software hackte eine deutsche Website; das Unternehmen soll davon wochenlang gewusst haben, ohne den Vorfall zu melden.
- •OpenAI verschwieg den Vorfall in Deutschland gegenüber 32 Kongressmitgliedern, die nach dem Hugging-Face-Hack nachfragten.
- •OpenAI meldete einen ARC-AGI-3-Score von 99,9 %, während die Benchmark-Software selbst für dasselbe Modell nur 62,7 % ermittelte.
