Beobachtetes Signal · 15. Okt. 2026 · Market Signal · Quelle: Zappi · Relevanz: 2/5
Creator-geführte Werbung: Wie Marken Aufmerksamkeit sichern und Conversion erzielen
Creator machen mittlerweile 26 % der täglichen Videonutzung von US-Verbrauchern aus und liegen damit dicht hinter Linear-TV mit 35 % und Streaming mit 33 %. Die US-Werbeausgaben im Creator-Economy-Segment folgen diesem Trend rasant und erreichen 2025 voraussichtlich ein Volumen von 37 Milliarden US-Dollar. Angesichts dieser massiven Verschiebung der Mediennutzung hin zu vertrauenswürdigen Content-Erstellern müssen Werbetreibende ihre Budgets entsprechend umschichten. Marken stehen vor der Herausforderung, Performance-Kampagnen nahtlos mit authentischen Creator-Partnerschaften zu verknüpfen, um die hohe Werbeakzeptanz zu nutzen und gleichzeitig die Attribution im fragmentierten Ökosystem abzusichern. Der Erfolg hängt davon ab, datengestützte Creator-Strategien in bestehende Programmatic- und Retail-Media-Workflows zu integrieren.
Das rasante Wachstum von Creator-Budgets erfordert eine strategische Integration in bestehende Media-Mix-Modelle, um die sinkende Effektivität klassischer Formate zu kompensieren.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Creator vereinen 26 % der täglichen Videonutzung in den USA auf sich.
- Linear-TV und Streaming liegen mit 35 % beziehungsweise 33 % in Reichweite.
- US-Werbeausgaben für Creator erreichen 2025 voraussichtlich 37 Milliarden US-Dollar.
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Creator-Werbebudgets haben sich seit 2022 mehr als verdoppelt
Die Werbevergütungen für Content Creators sind seit 2022 laut einem Extreme-Reach-Bericht um 103 Prozent gestiegen. Dieser Anstieg führt dazu, dass einige Influencer inzwischen Gagen verlangen, die mit A-List-Prominenten vergleichbar sind, da Marken ganze Kampagnen um Creators herum aufbauen statt auf einmalige Endorsements zu setzen. Das Wachstum ist stark konzentriert: Social-Media-Persönlichkeiten und Lifestyle-Influencer vereinten im Jahr 2025 über 70 Prozent der Creator-Werbebudgets auf sich. Gleichzeitig sank die Zahl der eindeutigen Werbeproduktionen um rund 20 Prozent, während Marken etwa 12 Prozent mehr Sessions pro Produktion buchten, um größere Bibliotheken an Social Assets zu generieren. Die Daten verdeutlichen, dass sich die Creator Economy zu einer Kernstrategie im Marketing entwickelt, die Media Buying, Creative Production und die Kampagnenplanung grundlegend transformiert.
YouTube überholt Kabelfernsehen als dominierende tägliche Videoplattform in den USA
Laut dem Attention Economy Report 2026 von Attest hat YouTube das klassische Live-Fernsehen bei der werktäglichen Reichweite unter US-Erwachsenen überholt. Creator-driven Video auf Plattformen wie YouTube und TikTok bindet mittlerweile mehr tägliche Nutzungsminuten als lineares TV und führende Subscription-Streaming-Dienste zusammen. Der Erhebung zufolge nutzen 90 % der Amerikaner an einem durchschnittlichen Werktag YouTube. Die tägliche Verweildauer liegt fast gleichauf mit SVOD-Angeboten, während 23 % der Befragten YouTube primär über den Connected TV konsumieren. Die demografische Auswertung zeigt eine besonders intensive Nutzung bei jüngeren Zielgruppen sowie Männern. Diese strukturelle Verschiebung der Mediennutzung hin zu On-Demand- und algorithmusbasierten Creator-Inhalten zwingt Werbetreibende, Programmanbieter und Hardwarehersteller zu einer grundlegenden Neuausrichtung ihrer Mediastrategien und Budgets.
Creator-Inhalte stehen im Zentrum der diesjährigen TV-Upfronts
Creator-gesteuerte Formate – von YouTube-Stars bis hin zu bekannten Influencern aus den Bereichen Food und Home-Improvement – dominierten die diesjährigen TV-Upfront-Präsentationen. Neben YouTube, das Creator bei seinem Brandcast in den Mittelpunkt stellte, integrierten auch traditionelle Medienhäuser und Streaming-Anbieter wie Fox Corp., Warner Bros. Discovery und Amazon Prime Video Creator-Formate wie langformatige Video-Podcasts und Social-First-Serien fest in ihr Programmportfolio. Laut dem Interactive Advertising Bureau stiegen die Werbebudgets für Creator-Content im Jahr 2025 auf 37 Milliarden US-Dollar und sollen 2026 auf 44 Milliarden US-Dollar wachsen. Broadcaster und Streamer nutzen diese Formate gezielt, um jüngere Zielgruppen zu erreichen und werbefinanzierte Inventare auszubauen. Beispiele hierfür reichen von den Fox Creator Studios und Programmiertie-ins bei Warner Bros. Discovery bis hin zu Tubi-Partnerschaften mit prominenten YouTube-Persönlichkeiten.
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