B2B SaaS Provider · vs · B2B SaaS Provider

ADDL

Adyen vs dLocal

Strukturierter Technologie- und Marktvergleich · Stand 2026

Direkte Merkmalsgegenüberstellung

Adyen · vs · dLocal
Kern-Markt / Rolle
AdyenB2B SaaS Provider
dLocalB2B SaaS Provider
Profilfokus
Adyen

Einheitliche Plattform für Enterprise-Zahlungen und Money Movement Infrastructure.

dLocal

Grenzüberschreitende Zahlungsinfrastruktur für globale Unternehmen in Schwellenländern.

Mitarbeiter
Adyen1,001–5,000 Mitarbeiter
dLocal501–1,000 Mitarbeiter
Hauptsitz
AdyenNL
dLocalUY
Gründung
Adyen2006
dLocal2016

Alle Schnittmengen & Signale von Adyen und dLocal analysieren

Vergleiche gemeinsame Kunden, Monetarisierungsmodelle, Live-Marktsignale und Partnernetzwerke im interaktiven Knowledge Graph.

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Vergleichsanalyse & Key Insights

Was ist der Hauptunterschied zwischen Adyen und dLocal?

Adyen positioniert sich als globaler Anbieter einer einheitlichen Finanzinfrastruktur für Omnichannel-Commerce im Enterprise-Bereich, um komplexe Payment-Stacks zu konsolidieren. Im Gegensatz dazu hat sich dLocal darauf spezialisiert, die Lücke zwischen globalen Händlern und fragmentierten Schwellenländern zu schließen. Während Adyen auf breite internationale Skalierbarkeit über eine eigene Infrastruktur setzt, fokussiert sich dLocal auf tiefgehende lokale Integration und regulatorische Compliance in wachstumsstarken Entwicklungsregionen.

Wie unterscheiden sich die Produkte und Features von Adyen und dLocal?

Beide Plattformen bieten eine robuste, API-gestützte Zahlungsorchestrierung sowie fortschrittliche Risiko- und Betrugskontrollen. Adyen glänzt im Bereich Unified Commerce durch integriertes Card-Issuing und POS-Lösungen auf einem einzigen, zentralen Ledger. Demgegenüber bietet dLocal einen überlegenen Zugang zu diversen lokalen Zahlungsmethoden und spezialisierten Auszahlungsstrukturen in Schwellenländern. Während Adyen die technische Konsolidierung für etablierte Märkte priorisiert, löst dLocal die Herausforderungen hyperlokaler Fragmentierung in Grenzmärkten.

Welche Alternativen gibt es zu Adyen und dLocal?

Bei der Evaluierung von Adyen und dLocal prüfen Enterprise-Entscheider häufig auch weitere Plattformen im Bereich Advertising Quality (Viewability, Brand Safety, Fraud), B2B SaaS Provider und Payment Gateway & Orchestration. Die erweiterte Wettbewerbslandschaft und detaillierte Marktprofile findest du direkt auf Polaris7.

Echtzeit-Beobachtung

Aktuelle Marktsignale & News: Adyen vs dLocal

Öffentlich erfasste Marktbewegungen, Partnerschaften, Produkt-Updates und strategische Ankündigungen aus dem Knowledge-Graphen.

AD

Adyen

Letzte Aktivitäten

  • ·Retail-NewsPayments & Authentication

    Adyen rüstet Authenticate mit KI-Zahlungsoptimierung auf

    Adyen hat sein Authentifizierungsangebot Authenticate als Teil der Optimierungssuite Adyen Uplift deutlich erweitert. Das Modul nutzt nun maschinelles Lernen, um jede Transaktion in Echtzeit an die am besten geeignete Authentifizierungstechnologie weiterzuleiten und ersetzt damit statische 3DS-Regeln. Es integriert 3DS, Google Secure Payment Authentication, Mastercard- und Visa-Payment-Passkeys sowie reine Datenflüsse. Das System entscheidet dynamisch, ob eine Authentifizierung erforderlich ist, welche Methode verwendet und welche Daten an den Kartenaussteller übermittelt werden, und optimiert dabei über 150 Datenfelder für 3DS. Es arbeitet auch mit dem Betrugsmanagement-Modul Protect zusammen, um vertrauenswürdige Käufer zu erkennen und Reibung zu minimieren. Erste Kunden melden Conversion-Steigerungen: Too Good To Go verzeichnete einen relativen Anstieg der Payment-Conversion um 11 %, Just Eat Takeaway.com eine um 12 % höhere Conversion-Rate bei qualifizierten Besuchern. Authenticate ist ab sofort weltweit für 3DS und die Optimierung von Kartenaussteller-Anfragen verfügbar; neuere Verfahren wie Google SPA und Passkeys werden schrittweise integriert, mit ersten Live-Transaktionen in Großbritannien und einer breiteren internationalen Einführung bis 2027.

    • Adyen erweitert Authenticate um KI-basierte Routenführung und Optimierung.
    • Die Plattform integriert 3DS, Google SPA, Mastercard- und Visa-Payment-Passkeys.
    • Too Good To Go meldet einen relativen Anstieg der Payment-Conversion um 11 %.
  • ·Retail-NewsE-Commerce / Agentic Commerce

    KI-Shopping in Deutschland: Konsumenten fordern Kontrolle und Transparenz

    Eine Folgestudie von Riverty und Adyen zeigt, dass 49 % der deutschen Verbraucher erwarten, dass KI innerhalb der nächsten fünf Jahre einen Großteil ihrer alltäglichen Einkäufe übernimmt. Während 67 % das Konzept von KI-Shopping-Agenten verstehen, ist das Sentiment gespalten: Jeweils rund ein Viertel steht dem positiv beziehungsweise negativ gegenüber. Kontrolle bleibt der entscheidende Faktor: Für 21 % ist persönliche Kontrolle der wichtigste Vertrauensfaktor, gefolgt von Betrugsschutz (19 %) und Datenschutz (14 %). 48 % bevorzugen KI als reinen Shopping-Co-Piloten für Produktsuche und Empfehlungen, während nur 16 % vollautonome Käufe akzeptieren. Lebensmittel und Haushaltswaren (33 %) sind die vertrauenswürdigsten Kategorien, gefolgt von Abonnements (25 %) und Ticketing (24 %). 51 % der Befragten präferieren den Rechnungskauf bei KI-Transaktionen. Für 56 % bleibt zudem ein menschlicher Kundenservice essenziell.

    • 49 % der Deutschen erwarten binnen fünf Jahren eine KI-Übernahme großer Teile des Alltagsshoppings.
    • 67 % verstehen das Funktionsprinzip von KI-gestützten Shopping-Agenten.
    • 21 % nennen persönliche Kontrolle als wichtigsten Vertrauensfaktor beim KI-Shopping.
  • ·Retail-NewsFinancials

    Adyen H1 2026: Nettoumsatz wächst um knapp 20 Prozent

    Adyen meldet starke Ergebnisse für das erste Halbjahr 2026: Der Nettoumsatz stieg im Jahresvergleich um 19 % auf 1,303 Mrd. Euro, während das verarbeitete Zahlungsvolumen um 24 % auf 803,8 Mrd. Euro zulegte. Das EBITDA belief sich auf 641,5 Mio. Euro (49 % Marge) bei einer Free-Cashflow-Conversion von 86 %. Nach Abschluss des ersten Halbjahres finalisierte das Unternehmen die Übernahmen von Talon.One und Orb und führte neue Lösungen wie Adyen Agentic und Intelligent Money Movement für KI-gestützten Commerce sowie modernes Liquiditätsmanagement ein. Zudem gewann Adyen namhafte Neukunden wie OpenAI, Xiaomi, Aritzia und GOV.UK Pay, erweiterte die Toast-Partnerschaft, sicherte sich eine Retail-Payment-Lizenz in den VAE und trat der x402 Foundation bei. Für das Gesamtjahr 2026 prognostiziert Adyen ein währungsbereinigtes Nettoumsatzwachstum von 21–23 % und plant höhere Investitionsausgaben (Capex von ca. 7 % des Nettoumsatzes).

    • Adyen erzielte im H1 2026 einen Nettoumsatz von 1,303 Mrd. Euro (+19 % YoY; währungsbereinigt +21 %).
    • Das verarbeitete Zahlungsvolumen stieg im H1 2026 um 24 % auf 803,8 Mrd. Euro.
    • Das EBITDA lag bei 641,5 Mio. Euro (49 % Marge bzw. 50 % bereinigt um einmalige Transaktionskosten).
DL

dLocal

Letzte Aktivitäten

  • ·SEC APIfinancials

    dLocal: Analyse des 6-K SEC-Filings zu den Q2 2026 Finanzergebnissen

    Am 13. August 2026 reichte dLocal Limited ein Form 6-K bei der US-Börsenaufsicht SEC ein, um die Finanzergebnisse für das zweite Quartal sowie das zum 30. Juni 2026 endende Halbjahr offenzulegen. Die Einreichung umfasst zentrale Investorenunterlagen, darunter die Q2 2026 Earnings-Pressemitteilung, ungeprüfte konsolidierte Zwischenabschlüsse für Q2 2026 und Q2 2025, den Quartalsbericht sowie die Investorenpräsentation. Das von Chief Financial Officer Guillermo López Pérez unterzeichnete Filing fungiert als regulatorisches Instrument zur Gewährleistung der Markttransparenz bezüglich der operativen Performance und Finanzlage von dLocal in seinen Zahlungskorridoren in Schwellenländern. Die detaillierten Leistungskennzahlen und Bilanzen sind über die beigefügten Exhibits zugänglich.

    • Vorlage ungeprüfter konsolidierter Zwischenabschlüsse für die Dreimonats- und Sechsmonatszeiträume zum 30. Juni 2026 und 30. Juni 2025.
    • Beifügung der Q2 2026 Earnings-Pressemitteilung (Exhibit 99.1), des Quartalsberichts (Exhibit 99.3) und der Investorenpräsentation (Exhibit 99.4).
    • Unterzeichnet und eingereicht durch Chief Financial Officer Guillermo López Pérez am 13. August 2026.
  • ·dLocal

    dLocal-Report: 71% der Schwellenländer-Shopper fordern lokale Bezahlmethoden

    Ein neuer Report von dLocal verdeutlicht, dass 71 Prozent der Käufer in Schwellenländern einen Kauf ohne vertraute, lokale Zahlungsoptionen mit hoher Wahrscheinlichkeit abbrechen. Diese Marktdynamik unterstreicht die entscheidende Bedeutung regionaler Zahlungsinfrastrukturen für globale E-Commerce- und AdTech-Strategien, um Conversion-Raten in wachstumsstarken Regionen nachhaltig zu maximieren. Ergänzend zu diesen Markterkenntnissen hat die Bank of Ghana dLocal offiziell eine EPSP-Lizenz erteilt. Diese regulatorische Genehmigung versetzt das Unternehmen in die Lage, seine Präsenz vor Ort massiv auszubauen und sichere, nahtlose digitale Zahlungen für Händler und Endverbraucher in Westafrika bereitzustellen. Für internationale Marken und Plattformen, die in Schwellenmärkten expandieren möchten, ist die Integration lokaler Zahlungslösungen somit nicht nur ein Service-Faktor, sondern ein zentraler Hebel für ROI und Customer Acquisition.

    • 71% der Verbraucher in Schwellenländern kaufen selten oder nie ohne lokale Zahlungsoptionen
    • Die Bank of Ghana erteilte dLocal eine offizielle EPSP-Lizenz zur Ausweitung digitaler Zahlungen
    • Lokalisierte Zahlungsinfrastrukturen sind ein entscheidender Treiber für Conversions im globalen E-Commerce
  • ·Investor Relationsfinancials

    dLocal veröffentlicht Investorenpräsentation mit Fokus auf ESG- und Governance-Standards

    In einer aktuellen Investorenpräsentation betont der grenzüberschreitende Zahlungsdienstleister dLocal seine strikte Null-Toleranz-Politik gegenüber moderner Sklaverei und Menschenhandel in sämtlichen weltweiten Geschäftsaktivitäten. Um potenzielle Menschenrechtsrisiken innerhalb der technologiebasierten Wertschöpfungskette und in den operativen Schwellenländern proaktiv zu identifizieren und zu minimieren, setzt das Fintech-Unternehmen auf ein optimiertes, risikobasiertes Due-Diligence-Verfahren für Dritte. Als zentrale strategische Rückenwinde und operative Treiber hebt dLocal insbesondere die kontinuierliche Stärkung des Governance Frameworks sowie die konsequente Einhaltung internationaler Regulatory Compliance hervor, um nachhaltiges Wachstum in Emerging Markets regulatorisch abzusichern.

    • dLocal verfolgt eine konzernweite Null-Toleranz-Politik gegen moderne Sklaverei und Menschenhandel.
    • Implementierung eines optimierten, risikobasierten Due-Diligence-Verfahrens für Third-Party-Partner in Emerging Markets.
    • Fokus auf gestärkte Governance Frameworks und Regulatory Compliance als wesentliche strategische Treiber.

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