Beobachtetes Signal · 8. Okt. 2026 · Funding · Quelle: Tech.eu (European Tech & Deals) · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
TrueLayer erhält 27 Mio. USD unter Führung von CDP Venture Capital
Das britische Open-Banking-Zahlungs-Fintech TrueLayer hat eine Investitionsrunde über 27 Millionen US-Dollar abgeschlossen, angeführt von der italienischen CDP Venture Capital, mit Beteiligung neuer und bestehender Investoren. Das Unternehmen, unterstützt von Stripe und Tiger Global, will seine Präsenz in Italien stärken, wo es bereits rund 70 Mitarbeiter in Mailand beschäftigt. Die Mittel sollen für weiteres Wachstum und Einstellungen bis 2027 verwendet werden. TrueLayer, 2016 von den Italienern Francesco Simoneschi und Luca Martinetti gegründet, bietet Account-to-Account-Zahlungen als Alternative zu Kartennetzwerken wie Visa und Mastercard an. Insgesamt hat das Unternehmen rund 350 Millionen US-Dollar eingesammelt.
Die 27-Millionen-Dollar-Finanzierungsrunde von TrueLayer ist bedeutend für den Open-Banking- und Zahlungstechnologiesektor und zeigt das Vertrauen der Investoren sowie eine mögliche Expansion in Italien. Obwohl nicht direkt AdTech, betrifft es die breitere digitale Handelsinfrastruktur, die Werbe- und Marketingtransaktionen unterstützt.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- TrueLayer sammelte 27 Millionen US-Dollar in einer Finanzierungsrunde unter Führung von CDP Venture Capital
- TrueLayer wird von Stripe und Tiger Global unterstützt
- TrueLayer beschäftigt rund 70 Mitarbeiter in Italien, mit Mailand als Engineering-Hub
- Das Unternehmen hat insgesamt rund 350 Millionen US-Dollar eingesammelt
- TrueLayer plant, bis 2027 weiterhin Personal in Italien einzustellen
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4 verknüpfte Unternehmen“Backed by Stripe and Tiger Global...”
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“alternative to going through card giant intermediaries Visa and MasterCard...”
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Ontologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Britisches FinTech Ryft sichert sich 23 Millionen Euro in Series-B-Finanzierung
Das in Manchester ansässige Payment-FinTech Ryft hat in einer Series-B-Finanzierungsrunde 23 Millionen Euro eingeworben. Die Runde wurde von Gresham House Ventures angeführt, unter Beteiligung der Bestandsinvestoren Pembroke VCT und Ingenii Capital. Das frische Kapital soll die Expansion in europäische Märkte sowie die USA beschleunigen und die Produktentwicklung vorantreiben. Ryft entwickelt Zahlungslösungen für Marktplätze, Plattformen und Multi-Standort-Unternehmen. Die Plattform deckt Seller-Onboarding, wiederkehrende Zahlungen, automatisierte Split Payments und grenzüberschreitende Auszahlungen über eine einzige Schnittstelle ab. Ryft konnte sein Transaktionsvolumen in den vergangenen zwölf Monaten verdreifachen und bedient mittlerweile über 6.500 Kunden, darunter Epos Now und das Disasters Emergency Committee. Zudem hat das Unternehmen eine EU-Lizenz bei der Malta Financial Services Authority beantragt, um seine Services via EU-Passporting im gesamten Europäischen Wirtschaftsraum anzubieten.
Yapily-Chef hält sich bei Open-Banking-Konsolidierung zurück
Yapily, ein britisches Open-Banking-Infrastruktur-Startup mit Lakestar-Beteiligung, meldete verbesserte Finanzzahlen für 2025: Der Umsatz stieg von 6,7 Mio. £ auf 16,7 Mio. £, und der Verlust von 16,2 Mio. £ wandelte sich in einen Gewinn von 355.000 £. CEO Stefano Vaccino führt das Wachstum auf eine schlanke Organisation und höhere Einnahmen von Bestandskunden wie Revolut, Intuit, Adyen und Google zurück. Das seit 2025 profitable Unternehmen hatte zuletzt 2021 eine Series-B-Finanzierung über 51 Mio. $ unter Führung von Sapphire Ventures erhalten. Angesichts der erwarteten Konsolidierung im Open-Banking-Sektor erklärte Vaccino, man wolle sich vorerst zurückhalten und auf organisches Wachstum setzen. Er verwies auf kommende Treiber wie Commercial Variable Recurring Payments (CVRPs) und das EU-Regelwerk Financial Data Access (FiDA) sowie auf jüngste Übernahmen wie Paypoints Kauf von obconnect und TrueLayers Übernahmen von in3 und Zimpler.
Eureka! Venture startet 20-Millionen-DeepTech-Fonds in Italien
Das in Mailand ansässige Unternehmen Eureka! Venture hat den Eureka! Fund II – Deep Tech Lazio gestartet, einen 20 Millionen Euro schweren Early-Stage-Fonds, der in DeepTech-Startups von der Pre-Seed- bis zur Seed-Phase und weiteren frühen Runden investiert. Der Fonds wird von Eureka! Venture verwaltet, wobei Lazio Innova als Ankerinvestor 16 Millionen Euro beisteuert. Der Fonds unterstützt Spin-offs, Startups und innovative KMU mit proprietären Technologien, mit Fokus auf Bereiche wie Klimawandel, Energiewende, Nachhaltigkeit, fortschrittliche Fertigung, KI und Physical AI. Der Fonds verfügt über einen innovativen Mechanismus zur asymmetrischen Verteilung von Gewinnen und Verlusten, um private Investoren anzuziehen. Eureka! Venture hat über 190 Millionen Euro über mehrere Fonds eingesammelt, darunter der BlackSheep Fund für Marketing- und Werbesoftware. Der Fonds priorisiert Unternehmen mit aktiver Präsenz in Latium und soll das regionale Ökosystem stärken.
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