Beobachtetes Signal · 21. Okt. 2026 · Product Launch · Quelle: Meedia · Relevanz: 1/5 · Sentiment: Positiv
Klarna startet Connected-TV-Kampagne mit Deniz Undav
Klarna, das schwedische Fintech-Unternehmen, startet eine neue internationale Markenkampagne mit dem Titel "Shower Thoughts" in seinen Kernmärkten, darunter USA, Großbritannien, Schweden, Italien und Deutschland. In Deutschland wird die Kampagne mit dem Nationalspieler Deniz Undav umgesetzt, der seit diesem Sommer Markenbotschafter von Klarna ist. Die Kampagne umfasst 15- und 8-sekündige Werbespots, die auf YouTube, Meta-Plattformen (Facebook und Instagram) sowie auf Connected TV über Amazon Prime, RTL+ und Joyn ausgespielt werden. Klarna hat die Mediaplanung und Kreation auf seine Inhouse-Teams verlagert und damit EssenceMediacom ersetzt, das zuvor den Etat betreute. Es ist die erste globale Markenkampagne von Klarna seit über drei Jahren, nachdem das Unternehmen 2024 aufgrund von KI-Maßnahmen seine externen Marketingausgaben um 25% reduziert hatte.
Dies ist eine Markenkampagne eines Fintech-Unternehmens, die Connected TV und digitale Kanäle nutzt. Sie ist für die AdTech-Branche relevant, da sie den Einsatz von CTV und digitaler Werbung zeigt, aber kein großes Branchenereignis darstellt.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Klarna startet die Kampagne 'Shower Thoughts' in den USA, Großbritannien, Schweden, Italien und Deutschland.
- Die Kampagne zeigt den deutschen Nationalspieler Deniz Undav als Markenbotschafter.
- Die Spots laufen auf YouTube, Meta (Facebook/Instagram) und CTV über Amazon Prime, RTL+ und Joyn.
- Klarna übernimmt Media und Kreation inhouse und löst sich damit von EssenceMediacom.
- Klarnas erste globale Markenkampagne seit über drei Jahren.
Verknüpfte Unternehmen
2 verknüpfte Unternehmen“Klarna, das Fintech-Unternehmen, startet eine neue internationale Markenkampagne.”
“EssenceMediacom hatte zuvor das Media-Mandat für Klarna inne, aber jetzt setzt Klarna auf Inhouse-Teams.”
Ontologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Bafin verschärft Kontrolle über Raisin
Die deutsche Finanzaufsicht Bafin hat das Berliner Fintech Raisin als Finanzholding eingestuft und damit strengere Kontrollen sowie höhere Eigenkapitalanforderungen eingeführt, die bisher nur für die Banktochter galten. Dieser Schritt beendet den langwierigen Widerstand des Managements um Mitgründer und CEO Tamaz Georgadze gegen eine stärkere aufsichtsrechtliche Kontrolle. Die Neuklassifizierung zwingt Georgadze, den Business Case für Raisin neu zu kalkulieren; das Unternehmen wurde zuletzt mit rund 3 Milliarden Euro bewertet. Damit reiht sich Raisin in die Gruppe großer europäischer Fintechs wie Trade Republic und Klarna ein, die den Bankstatus anstreben. Die Nachricht wurde exklusiv vom manager-magazin berichtet.
Revolut startet Mobilfunktarif in Deutschland für 14,99 Euro
Revolut hat in Deutschland einen eigenen Mobilfunktarif eingeführt. Der Tarif „Revolut Mobile“ kostet 14,99 Euro pro Monat und ist für die über 3 Millionen deutschen Kunden schrittweise verfügbar. Enthalten sind 120 GB 5G-Datenvolumen mit bis zu 100 Mbit/s, unbegrenzte Telefonie und SMS in Deutschland, 40 GB EU-Roaming sowie ein Messaging-Pass für unbegrenztes Messaging in über 140 Ländern. Das Angebot nutzt das Netz von Telefónica Deutschland, technischer Partner ist 1GLOBAL. Die Verwaltung erfolgt direkt in der Revolut-App, ohne Mindestlaufzeit. Deutschland ist nach Großbritannien, Polen und den Niederlanden der vierte Markt. Revolut will damit die Kundenbindung stärken und tritt in Konkurrenz zu etablierten Discountern wie freenet. Das Angebot ist vor allem für bestehende Revolut-Kunden interessant, die mit dem Telefónica-Netz zufrieden sind.
Lieferandos neue Kampagne ist durch und durch digital
Lieferando, Teil von Just Eat Takeaway, hat eine neue internationale Kampagne mit dem Namen "Bleib einfach im Moment" gestartet, die eine strategische Neuausrichtung in der Verbraucherkommunikation markiert. Die Kampagne wird über CTV, YouTube, DOOH und soziale Medien wie Meta und TikTok ausgespielt. Die Mediaagentur EssenceMediacom, die im Sommer nach einem Pitch den globalen Media-Etat gewonnen hat, übernimmt die Mediaplanung. VCCP ist für die Kreation verantwortlich, fischerAppelt für PR und Mawave für Social Media. Bemerkenswert ist, dass Grabarz XCT, die im Sommer den Kreativ-Lead-Etat in Deutschland gewonnen hatte, keine Aufgaben mehr für Lieferando übernimmt. Die Kampagne zielt darauf ab, die Marke auf eine emotionalere Ebene zu heben, basierend auf dem ikonischen "Hör ich da Lieferando?"-Jingle, während die Markenelemente erhalten bleiben.
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